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Das Vergessene Königreich

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Beschreibung & GeographieBearbeiten

Allgemeiner AufbauBearbeiten

Das Vergessene Königreich besteht hauptsächlich aus einem langen Tal, durch den der Weiße Fluss fließt, der ihn einem See in den nördlichen Bergen, direkt am Palast des Kaisers, entspringt. Nach Süden hin öffnet sich das Tal zu einer Ebene hin, die im Süden wiederum von einer großen Bergflanke begrenzt wird. Der dort entspringende Fluss der Tränen vereinigt sich mit dem Weißen Fluss in einem ständig von Nebel umwaberten Marschland, den Nebelmarschen.

Im Westen führen zwei Pässe zum Tal des Einhornwaldes. Dort wird schon seit Jahrhunderten Holz geschlagen und über die Berge verbracht.


Klima & BewuchsBearbeiten

Das Königreich ist grün und fruchtbar. Reisfelder bedecken das Land am Weißen Fluss, an den Hängen wächst chinesisches Langgras und Jasmin. Die Bäume der Mischwälder sind alt und kräftig. In den Bergen leben unter Anderem Tiger, Dachshunde, Rotwild und Adler.

Sofia würde das Land in die südchinesische Gebirgsregion verordnen, auch wenn es natürlich Unterschiede gibt.


Städte und besondere OrteBearbeiten

Die Stadt der TürmeBearbeiten

Eine Stadt auf einer Insel inmitten des weißen Fluss, dass über vier Brücken mit dem Festland verbunden ist. Seinen Namen trägt die Stadt aufgrund der vielen aufragenden Türmen, die teilweise mit Brücken untereinander verbunden sind. Das Leben in der Stadt ist stets geschäftigt und die Lichter scheinen niemals aus zu gehen. Reisende Händler preisen hier ebenso die die eingesessenen Handwerker ihre Waren an und mit dem notwendigen Kleingeld kann man hier so gut wie alles bekommen.

Das Tal Liu FengsBearbeiten

Ein Tal in den östlichen Bergen, nur über einen schmalen Bergpfad zu erreichen. Es ist wunderschön und doch irgendwie fremdartig. Große Steinplattformen ragen aus Wäldern hervor, in denen es gleichzeitig, Frühling, Sommer und Herbst zu sein scheint. In eine, großen See wachsen Wasserlilien und an den Hängen sind Vertiefungen zum Klettern in den Felsen gehauen worden. In der Mitte des Tals, auf einer steinernen Platte steht - ganz aus Kristall gebaut - das 'Haus' von Liu Feng.

Teich der 1000 TränenBearbeiten

WährungBearbeiten

Die Währung des Landes besteht aus Münzen unterschiedlicher Materialien, die das kaiserliche Siegel tragen. Münzfälschung ist genauso wie Veränderung der Münzen ein schweres Verbrechen und wird mit Folter und Tod bestraft.

Die größte Währungseinheit ist die Jademünze. Ihre Kaufkraft entspricht ungefähr 2500 Säcke Reis oder auch ein mittleres Anwesen. Eine Jademünze ist wiederum in 128 Goldmünzen unterteilt, die ihrerseits aus 64 Silbermünzen bestehen. Eine Silbermünze hat den gleichen Wert wie 32 Bronzemünzen, von denen wiederum jede 16 Kupfermünzen wert ist. Eine Kupfermünze, in der Praxis das häufigste Zahlungsmittel, ist noch einmal in 8 Holzmünzen unterteilt.

Eine Kupfermünze kann ein üppiges Bad oder die Nacht in einem normalen Gasthaus erkaufen. Eine einfache Mahlzeit ist für 2 Holzmünzen zu haben, während man für ein Festbankett für 20 Personen ungefähr 2 Bronzemünzen rechnen sollte. 16 Bronzemünzen kaufen eine Kuh, für ein gutes Pferd sollte man eine Silbermünze veranschlagen. Das ist auch etwa der Betrag, den eine Familie aufwenden müsste, um sich Vorräte für ein Jahr zu kaufen.

1 Jade = 128 Gold = 8.192 Silber = 262.144 Bronze = 4.194.304 Kupfer = 33.554.432 Holz


GeschichteBearbeiten

Kaiser Hu besteigt den ThronBearbeiten

Vor vielen, vielen Jahren gab es einen ambitionierten Prinzen - Prinz Hu - der von einem Diener Hunduns verführt wurde und gegen seinen eigenen Vater plottete. Als Prinz Hu einen Pfirsisch der Unsterblichkeit - den, so heißt es, Sun Wukong nach einem seiner Raubzüge durch den Himmel verloren hatte - sah er seine Zeit gekommen. Durch den Pfirsisch unsterblich räumte er seinen Vater aus dem Weg und krönte sich zu Kaiser Hu.

Lehnte sich seine Herrschaft noch anfangs an den Stil seines vom Volk geliebten Vaters an, wurde er bald unberechenbar und grausam. Er heiß Bauern Festungen und Kriegsmaschinen zu bauen, während diese sich um die Ernte kümmern mussten. Er nahm sich die hübschesten Frauen aus den Dörfern, nur um sie nach einiger Zeit gebrochen und nicht mehr jungfräulich zurück bringen zu lassen und vieles mehr. Bald schon war er gefürchtet und gehasst.


Die erste RebellionBearbeiten

Es kam zu einem Aufstand, geführt von weisen Männern, die den Verstoß gegen die Himmlischen Gebote nicht mehr länger mit ansehen konnten. Die in den Kampfkünsten unterwiesenen Truppen kamen gut voran und setzten den Kaiserlichen Truppen immer weiter zu.

Da riet der Berater des Kaisers diesem, den kaiserlichen Konkubinen zu befehlen, sich dem Gönner des Kaisers - Hundun - hinzugeben. Hu folgte diesem Plan und befahl dies seinen Konkubinen. Als die Erste wegen Ungehorsams und Verrat gekreuzigt wurde, willigten die Anderen ein. Sie starben oder wurden wahnsinnig. Doch in der Folge wurden fünf Kinder geboren, allesamt fleisch gewordene Avatare des Chaos. Diese besiegten schon in jungen Jahren die Rebellen mit Leichtigkeit.

Eingedenk des Verrats der weisen Männer ließ Kaiser Hu die alten Tempel schleifen und verfügte, dass es nun mehr nur zwei Tempel geben dürfte - jene, in denen er, als Auserwählter, verehrt wurde und jene der Leere, des mächtigen Hundun.


Aufschrei des HimmelsBearbeiten

Das Schleifen der Tempel und die Befehle des Kaisers zusammen mit der Tatsache, dass er sich willentlich dem Chaos hingegeben hatte, erzürnten die Himmlische Bürokratie so sehr, dass sie beschloss, das Reich ein für alle Mal zu vernichten. Schon nahmen sie einen großen Felsbrocken und schleuderten ihn auf das Land.

Als Sun Wukong dies sah, dauerten ihn die vielen braven Menschen, die in diesem Land lebten und die doch nichts für die Verbrechen ihres Kaisers konnten. Vielleicht hätte er dennoch nichts getan, hätten sie einfach nur still gehalten, doch die Tatsache, dass sie versucht hatten, den Kaiser zu stürzen, sprach für ihre Herzen. Und so, noch bevor ein zweiter Stein vom Himmel fallen konnte, stahl der Affenkönig buchstäblich das Reich vom Antlitz der Erde und versteckte es in einer Kristallkugel, auf dass sich dereinst Helden fänden, die alles wieder in Ordnung brächten.

Warum er selbst nicht den Kaiser stürzte bleibt indess im Dunkeln.


Die zweite RebellionBearbeiten

Prinzessin Tauender-Schnee Frühlingsmorgen (Nachname Vorname), eine Tochter des Jadekaisers Guan Di, hörte einige Zeit später von diesem Königreich und zog aus, um es zu befreien. Sie fand die Kugel aus Kristall und zog mit einigen (sterblichen) Getreuen in das Vergessene Königreich. Dort suchte sie die Reste der alten Rebellion auf und entflammte das Feuer des Widerstands von Neuem.

Getreu einer Prophezeiung, die von fünf Tierkämpfern sprach, sammelte sie vier Kämpfer um sich: Zhong der Panther, He der verborgene Mantis, Qiu der Affe und den Drachenkämpfer. Letzterer wird mal Liu Feng, mal Sturmtrotzende Eiche genannt. Sie selbst beherrschte den Kranich-Stil.

Während Zhong, He und Sturmtrotzende Eiche ausgesandt wurden, um jene Artefakte zu finden, die sie einer Prophezeiung zufolge benötigen würde, begann die Prinzessin eine Liebschaft mit dem gutaussehenden Führer der Rebellen, Qiu (Herbst). Ihr Lehrer, Liu Feng, ahnte Schreckliches, doch die Prinzessin beruhigte sein Herz und so ließ er sie gewähren.

Doch Liu Fengs Sorge war berechtigt gewesen. Niemand weiß genau, warum ihr Geliebter die Prinzession an Kaiser Hu verriert und sie und viele ihrer treuen Vasallen in eine Falle lockte. Zwar bezahlte er dies mit seinem Leben, doch der Prinzessin brach dies das Herz. So geschwächt war es Kaiser Hu ein Leichtes, sie im Herzblut ihres Geliebten magisch einzuschließen und in die tiefsten Tiefen der Erde zu stoßen.

Auch Zhong wurde verraten, als er mit seinen Mannen unterwegs war, die Jaderüstung seiner Prinzessin zu bringen. Mit letzter Kraft und schwer verletzt brachte er die Rüstung in den Einhornwald und versteckte sie dort.

Die überlebenden Rebellen zogen sich hinter magische Mauern zurück, doch ohne Anführer fehlt ihnen bis heute die Stärke, um dem Kaiser ernsthaft die Stirn zu bieten.

Vom Kommen eines HeldenBearbeiten

Nachdem die Prinzession Frühlingsmorgen gefangen genommen und ihre Getreuen tot oder in alle Winde verstreut waren, schien alles verloren. Die Faust des Kaisers Hu legte sich noch fester um das Land und alle, die in diesem lebten, erzitterten vor seiner Macht. Doch das Orakel am Teich der 1000 Tränen offenbarte, dass einst "ein Held vom Himmel fallen, den Speer des Himmels und die Rüstung aus Jade vereinen und die Prinzessin aus ihrem Gefängnis befreien wird. Die fünf Tierkrieger werden sich (erneut) versammeln und den Menschen des Königreichs beistehen. 3 Generäle / Generälinnen werden die Armee führen: Eine(r) weise, einer die/eine Kriegerprinzessin und jene(r), dem/der die Herzen zufliegen. Der Drache bereitet den Weg, damit Held und Generäle am Ende das Siegel der Reinheit erobern und die Macht des Kaisers brechen können"


Personen & WesenheitenBearbeiten

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