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Daten Bearbeiten

Alter: 23
Louis Parée
Geburtsdatum: 02.02.1986
Geburtsort: Trois-Rivières, Mauricie, Québec, Kanada
Haarfarbe: dunkelblond
Augenfarbe: braun
Staatsangehörigkeit: Kanadier (Québéquois)
Größe: 1,86 m
Gewicht: 85 kg

Sprachkenntnisse: Französisch, Englisch, Niederländisch und Spanisch.

Beschreibung Bearbeiten

Louis ist ein durchtrainierter junger Mann, der meist in sehr legerer Kleidung herumläuft. Jeansjacke, Sweatshirt, Kapuzenpulli, abgenutzte und verwaschene Jeans, Baggypants, Sneakers, Chucks - in so etwas fühlt er sich wohl. Sein Kleidungsstil passt auch zu seinem Äußerlichen. Er hat ein sehr lässiges Auftreten, was dadurch verstärkt wird, dass Louis es wohl nicht für nötig hält sich jeden Tag zu rasieren.

Über dem linken Auge hat er eine kleine Narbe, die schon älter zu sein scheint. Seine braunen Augen vermitteln einen wachen und vielleicht etwas schelmisch blitzenden Eindruck. Die Frisur wirkt zuerst unordentlich, jedoch vollendet sie sein "schlampiges" Aussehen. Es wirkt einfach rund.

An seinem Körper sind mehrere Narben von Operationen zu sehen. Es scheint so, dass er kein Kind von Traurigkeit war und sich mehr als einmal etwas gebrochen hat. Und auch wenn Narben nicht als Schönheitsmale gelten, so ist es schwer  sich ihn ohne diese vorzustellen. Es passt einfach. Sein Körper weist kein Gramm Fett zuviel auf. Und das obwohl seine Lebensweise alles andere als ernährungsbewusst ist.

Hintergrund Bearbeiten

Louis wuchs in der Provinzhauptstadt Mauricies Trois-Rivières auf. Wie der Name schon vermuten lässt handelt es sich hier um ein französischsprachiges Gebiet, in diesem Falle Québec, Kanada. Seine Kindheit war nicht besonders außergewöhnlich. Obwohl er nicht dumm ist, hat ihm das fehlende Interesse in der Schule oftmals Schwierigkeiten gemacht. So musste er insgesamt zwei Mal eine Klassenstufe wiederholen.

Sein Interesse hatten seit frühester Kindheit Motoren und Adrenalin gewonnen. Sehr früh fing er damit an, mit Freunden auf BMX-Bikes durch die Gegend zu bretten, sehr zu dem Leidwesen seiner Mutter Veronique. Als alleinerziehende Mutter konnte sie nie die Autoriät aufbringen um Louis seine Grenzen aufzuzeigen. Sie konnte nur hoffen, dass er sich nichts tut und dass er irgendwann erwachsen wird. Darauf wartet sie noch heute, vergebens.

Louis Teenagerzeit war geprägt von Parties, wahnwitzigen Stunts und Alkohol. Nicht selten kam es vor, dass er und seine Freunde ihre Bikes und später die Motocrossmaschinen schnappten, ihren Ghettoblaster griffen und mit einem kleinen Vorrat an Alkohol zu ihrem Trainingsplatz fuhren. Und das unabhängig davon, welche Zeit es war. Fiel dadurch ihr Unterricht aus, so war es ihnen auch recht. Zu Rock- und Punkmusik trainierten sie an ihren Stunts, doch an Louis kam keiner heran. Er schien ein "natural" zu sein.

Obwohl er kein Kind von Traurigkeit ist, oder vielleicht gerade deshalb, hat keine seiner Beziehungen länger gehalten. Die Mädchen stehen anscheinend auf sein kleines "Bad-Boy-Image". Er ist verwegen, hatte ein ansteckendes Grinsen und sein Auftreten, auch wenn nicht absichtlich, macht etwas her. Doch allzu schnell verblasste der Schein. Die Mädchen waren enttäuscht, dass er so wenig Zeit mit ihnen verbringen wollte, während er es nicht einsah, dass seine Freiheit eingeschränkt sein soll. Er konnte bisher immer machen, was er wollte, und das soll so bleiben. Somit wurde er für das eine oder andere Mädchen vom feschen Rebell zum Arschloch.

Sein Lebensziel ist klar: Fun haben, berühmt werden. Er liebt das Springen und das Schlittern durch die Bahnen und arbeitete sich nach und nach hoch. Nun hat er es geschafft. Er hat Sponsoren und nimmt an den richtig großen Wettbewerben teil. Das eine oder andere hat er schon gewonnen, aber den ganz großen Coup hat er noch nicht erzielt. Und nur damit kann er sein eigenes Videospiel auf den Markt bringen, denn da, so sagt sein Manager, steckt richtig viel Kohle drin. Und um Spaß zu haben braucht man Kohle. Außerdem ist es richtig cool, wenn es ein eigenes, nach ihm benanntes, Videospiel geben würde.

Den Kontakt zu seiner Mutter pflegt er nicht wirklich. Er mag sie zwar, aber sie ist ihm ein bisschen zu spießerhaft um sich länger bei ihr aufzuhalten. Er kommt sie zu Feiern besuchen, aber das ist es auch schon. Die Freunde ihrer Mutter hielt er größtenteils für bescheuerte Waschlappen. Am schlimmsten waren jene, die versucht haben, über ein freundliches Verhalten mit ihm bei seiner Mutter zu punkten. Alles lächerliche Versager und Langweiler in seinen Augen! Aber heh, wenn seine Mutter das so haben will, es ist ihr Leben.

Von seinem leiblichen Vater weiß er sehr wenig. Er hat ihn einmal gesehen, zu seinem sechsten Geburtstag. Ein sehr großer und muskulöser Mann mit Bart und langem Haar tauchte auf und schenkte Louis seinen ersten Werkzeugkasten. Später lüftete seine Mutter Veronique das Geheimnis. Die jetzige Sekretärin war damals kurz vor Ende ihres Wirtschaftsstudiums und jobbte nebenher um etwas Geld zu verdienen. Sie arbeitete als Hostess auf einer Technikmesse und traf ihn dort. Er schien ein Biker oder Rocker zu sein und aus einer kurzen Affaire ging Louis hervor. Seitdem hat er sich nie wieder gemeldet.

Zu seinem achtzehnten Geburtstag bekam Louis ein weiteres Geschenk. Ein altes kaputtes Motorrad und $100. So sehr Louis es auch liebt an Maschinen herumzuschrauben, das stellte ihn vor eine unlösbare Aufgabe. Die Ersatzteile sind nicht zu kaufen, bzw. sehr schwer erhältlich und mit den beigelieferten $100 kann er sich höchstens das Verschrotten leisten. Einige Zeit durchstöberte er die hießigen Schrottplätze und dementsprechende Zeitungen und bastelte fleißig an seinem Geschenk. Aber je mehr Zeit verging, desto fruchtloser war es. Er wollte Spaß erleben und nicht nur arbeiten. Von den anfänglich 18 fehlenden Teilen konnte er 14 auftreiben. Die restlichen 4 sind einfach zu schwer zu finden, so dass er sein Interesse verloren hat. Falls er mal genug Zeit hat, ihm langweilig ist, dann, so hat er sich vorgenommen, wird er sich wieder um sein Bike kümmern.

Erlebnisse und Entdeckungen Bearbeiten

VorwortBearbeiten

Diese Geschichten sind aus der Sicht von Louis geschildert und müssen deshalb nicht den tatsächlichen Vorkommnissen entsprechen. Falls jemand der Meinung ist, dass dies ganz anders war, kann er es gerne in dem Diskussionsteil niederschreiben oder bei seinem Charakter erwähnen. Bitte die Handlungen nicht abändern. Falls ich mit meinen Erzählungen grundlegend falsch liege, und überzeugt werde, ändere ich den Text selbst ab.

Pressekonferrenz im Museum - Wenn ich meinen Manager in die Finger bekomme! Bearbeiten

Es ist ein wunderschöner Tag. Louis befindet sich in L.A. um an den X-Games teilzunehmen. Er fühlt sich topfit und hat sich darauf vorbereit. Alle wäre wunderbar, wenn da nicht sein Manager wäre. Aufgrund seiner letzten negativen Äußerungen in der Presse, die Louis nun als Idioten darstellen, soll er nun seine "gebildete" Seite zeigen und ins Museum gehen. Ins Museum... was zur Hölle will er dort?

Na dann. Er fährt mit seinem Pickup vor und stellt sich auf den Parkplatz. Heute auch nicht seine gewöhnlichen schlapprigen Klamotten. Nein, ein ordentliches Hemd und fast frische Jeans. Was tut man nicht alles für ein bischen PR. Er schaut sich im Museum um und täuscht vor, als ob ihn diese Dinge interessieren. Gleich zu Beginn lernt er drei Funde auswendig, falls einer von der Presse ihn anspricht, dann schlägt er nur noch die Zeit rum.

Es sind gefühlte fünf Stunden später, in Wirklichkeit vielleicht knapp eine, als Louis es nicht mehr aushält. Um einen Vorwand zu finden geht er ins Bistro der Museums. Dort schnappt er sich einen Café au Lait und verzieht sich auf die Terasse. Dort genießt er die Ruhe und mustert die Anwesenden. Eine dunkelhaarige Frau mit verkniffenem Gesichtsausdruck fällt ihm ins Auge. Sie unterhalten sich kurz und sie stellt sich als Sofia irgendwas vor. Doch kaum kommt etwas Konversation auf, sie hat ihre ausgehungerte Katze dabei, ziehen dunkle Wolken auf. Und das ist wörtlich gemeint. Beide erleben einen Wetterumschwung par excellence.

Sofia verschwindet wieder nach innen. Irgend etwas scheint sie aufzuwühlen. Na klasse, dabei wäre das eine schöne kurzweilige Ablenkung gewesen. Als das Wetter immer schimmer wird zieht sich aber nun auch Louis zurück. Gelangweilt sitzt er mit dutzenden von Menschen im Bistro als plötzlich das Licht ausgeht. Kinder fangen verängstigt an zu schreien, Frauen klammern sich an Männer und andersherum. Bevor alles in ein hysterisches Durcheinander ausbricht versucht Louis auf die Leute leise einzureden um sie zu beruhigen.

Plötzlich taucht ein Mann mit Sonnenbrille, es brennt außer der Notstrombeleuchtungimmer noch kein Licht, und seinen zwei Gorillas im Bistro auf. Großspurig verkündet er, dass die hier Anwesenden seine Geiseln seien. Nun wird es Louis zu viel. Keiner der drei trägt sichtbar eine Waffe bei sich und sie sind mindestens 1:10 in der Minderheit. Er steht auf und teilt dem Sonnebrillenträger mit, dass er mit dem Blödsinn aufhören soll, da die Leute hier schon verängstigt genug sind. Sonst würde er eine Abreibung erhalten. Daraufhin nimmt der Angesprochene seine Brille ab und zeigt seine Augen. Augen die komplett schwarz sind. Alle Besucher und Angestellten des Museums krümmen sich verängstigt zusammen, Louis nicht.

Mit einem Lächeln teilt der schwarzäugige Mann mit, dass er überrascht sei, einen wie Louis hier zu sehen. Von den schwarzen Kontaktlinsen, was soll es denn sonst sein, ist Louis nicht beeindruckt. Als sein Gegenüber jedoch blitzschnell vortritt und ihm einen Schlag verpasst, der ihn quer durch den Raum an die Wand schleudert, ändert sich das fix. Doch auch der andere scheint überrascht, denn an der Stelle an der Louis eben noch stand ist noch seine Haut, die einen geisterhaften Umriss von Louis darstellt und anschließend zu Staub zerfällt. Louis selbst scheint nun eine goldene Haut zu haben. Ansonsten ist ihm nichts geschehen, während von ihm, beinahe Cartoon-mäßig, ein Abdruck in der Wand ist.

Er rappelt sich auf und nimmt die Beine in die Hand. Und wieder geschieht etwas mit ihm. Er bewegt sich mit noch nie dargewesener Geschwindigkeit. Blitzschnell verschwindet er um die Ecke und hängt seine Angreifer spielerisch ab. Vielleicht folgen sie ihm auch gar nicht, doch das ist ihm in dem Moment herzlich egal. Er flitzt durch die Räume und rennt ihn das nächste unglaubliche Erlebnis. Er sieht zwei aufrechtgehende Wölfe?, zumindest haben sie Fell, mit einem Besucher und der Bekanntschaft von der Terasse kämpfen. Louis zögert nicht lange und schnappt sich eine lange Glasscherbe, mit dem er von hinten ein solches Ungetüm angreift. Der andere Besucher feuert seine Handfeuerwaffe ab, während die Frau mit ihren Fingernägeln ihr Bestes versucht. Doch sie scheinen diesen Kampf zu verlieren. Die Wesen sind einfach zu zäh. Plötzlich reißt eine schwarze Sphinx einem Monster die Kehle auf und macht sich über das andere Wesen her. Der andere Besucher und Louis werden bleich, als sich das Katzenwesen wieder in eine kleine dürre Katze verwandelt und die Frau, die alles scheinbar nicht gesehen hat, jene streichelt um sie zu beruhigen. Die Katze beruhigen? HA!

Die junge Frau, Sofia gibt Louis einen Kuss, was ihm gar nicht so unrecht ist, Zeitpunkt und Ort ist zwar seltsam, aber was solls. Es ist kurz dunkel und dann befindet sich Louis woandes. Unterirdisch, das ist ihm klar, aber wo? In der Ferne hört er ein rythmisches Hämmern und einen Feuerschein. Er bewegt sich leise in die Richtung und schaut sich dabei um. Überall stehen fein säuberlich Regale. Was dort drin ist interessiert Louis aber nicht, denn er hat etwas anderes Unglaubliches entdeckt. Hier stehen Panzer an Panzer gereiht. Wie kommt er in so eine Lagerstätte? Und wem gehört diese? Von der sprichwörtlichen Neugier gebissen folgt er den Geräuschen. Der Quell des Schlagens ist ein gebückter Mann, der stoisch schmiedet. Geübt schlägt er das Metall in seine Form. Zwei Schläge und der Helm ist fertig. Methodisch wird er zur Seite gelegt. Dann greift er eine weitere Bronzescheibe, hämmert zwei Mal drauf und legt den fertigen Helm zur Seite. Ungläubig reibt sich Louis die Augen.

Es vergeht einige Zeit, dann räuspert sich Louis. Der Mann dreht sich um und fragt barsch, warum er sich hier befindet. Er habe ihn schließlich nicht gerufen. Louis antwortet verdutzt, dass es aufgrund dem Kuss einer Frau passiert sei, doch dann wird er schon unterbrochen. "Ja, immer diese Frauen." Anscheinend hat er kein gutes Bild von dem weiblichen Geschlecht. Der Mann stellt sich als sein Vater Hephaistos vor. Er wollte nicht, das Louis schon erweckt wird, weil er nicht reif dafür sei. Außerdem würde er nur sinnlos im Kreis herumfahren und habe das Motorrad immer noch nicht zusammengebaut. Als Beweis verändert er kurz sein Aussehen. Total verdutzt gibt Louis nach und nach seinen Widerstand auf und glaubt seinem Gegenüber. Dieser schickt ihn zu einem Regal, dort würde etwas für Louis liegen. Er geht dort hin und findet einen verzierten Handhammer und - schwups - ist wieder in der normalen Welt.

Sofia schaut ihn erwartungsvoll an. Sie behauptet eine Tochter von Bastet zu sein, und sie soll hier andere Kinder von Göttern finden. Louis sei ein solcher, der andere Besucher, Miguel, spricht auf den Kuss aber nicht an. Da Louis noch Fragen an seinen Vater hat, bittet er Sofia ihn noch einmal zu küssen. Jedoch weigert sie sich, da sie dies für eine Masche hält.

Sie durchkämmen zu dritt das leere Museum und treffen den schwarzäugigen Übeltäter wieder. Er reißt den Boden auf um etwas an sich zu nehmen. Es kommt zum Kampf, den keine Seite wirklich für sich entscheiden kann. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Schwarzauge nicht wirklich am Kampf interessiert ist.

Er erbeutet das Objekt seiner Begierde, es scheint einem Dolch zu ähneln, doch es kommt zum Gerangel mit ihm und Sofia. Der Gegenstand zerbricht und er verlässt mit seiner Hälfte das Museum. Die drei bleiben zurück, bis auf die Frau unverletzt. Jene wird auch ins Krankenhaus eingeliefert.

Am Tag darauf gewinnt Louis seine ersten X-Games. Freudestrahlend kauft er ein paar Pralinen und Blumen und macht einen Krankenhausbesuch. Während Miguel, Sofia und Louis noch das Erlebte ausdiskutieren öffnet sich die Tür ein eine atemberaubend schön aussehende Frau tritt ein. Sie ist Sofias Mutter Bastet. Neben dem Anstarren bekommen die Anwesenden nur mit, dass die Brücken zwischen den Welten der Göttern und der Menschen zerstört sind. Es liegt nun an ihnen herauszufinden, wieso das der Fall ist. Der Angreifer soll ein Diener der Titanen gewesen sein, die sich seit Ewigkeiten mit den Göttern im Krieg befinden.

Angriff der Mechanokäfer - Die Rettung der italienischen Sekretärin. Bearbeiten

Es ist abends und Louis hat Hunger. Statt in seinem Hotel nach Essen zu suchen, beschließt er spontan bei einem chinesischen Lieferdienst anzurufen. Er wählt die Nummer und ist nicht schlecht überrascht, als sich Miguel am anderen Ende der Leitung befindet. Jener ergreift die Gelegenheit am Schopfe und bitte Louis die Stadt gen Norden zu verlassen, da er dort mit einer Autopanne stehengeblieben ist

Da dies alles ein bischen mysteriös klingt macht sich Louis sofort auf den Weg. Er wirft noch fix seinen Werkzeugkasten in seinen Pickup und macht sich auf den Weg. Nach einer halben Stunde kommt er bei Miguel an. Jener rückt damit heraus, dass er die Sekretärin eines Geschäftskollegen sucht, die entführt wurde. Louis bietet seine Mithilfe an, schließlich ist es in seinen Augen als Halbgott seine Pflicht Menschen zu helfen.

Sie folgen Miguels Peilsender zu einer freistehenden Lagerhalle. Vorsichtig schleichen beide hinein. Der Südamerikaner hat seine Waffe im Anschlag und späht gekonnt um die Ecken. Es stellt sich heraus, dass keiner der Entführer noch lebt. Sie wurden bestialisch abgeschlachtet. Körperteile abgeschnitten, herausgerissen und so weiter. Ein paar sind allem Anschein nach auch Opfer von Gewehrkugeln geworden. Was kann das nur gewesen sein, und wo ist die entführte Sekretärin?

Die Antwort auf die erste Frage finden sie etwas weiter in der Lagerhalle drin. Ein mechanisches Ding, grob in der Form eines Käfers, jedoch mit den Ausmaßen eines Kleinwagens liegt zerstört herum. Nebenan befinden sich zwei zerstörte Kisten mit Metallscherben. Allem Anschein nach, befand sich der Käfer ursprünglich in einer Art Metallei. Bei genauerer Untersuchung stellen Louis und Miguel fest, dass es noch einen zweiter Käfer geben muss. Und viel wichtiger, sie haben die Sekretärin immer noch nicht gefunden.

Am Rande der Halle finden sie die nächste seltsame Spur. Es scheint so, als ob der zweite Käfer hier ein Loch durch den Stein gegraben oder gefressen hat. Sie folgen dem merkwürdigen Tunnel und sind alsbald am Rande der Klippen. Unter ihnen befindet sich das rauschende Meer. Louis eilt zu seinem Wagen zurück und kommt mit einem Seil zurück, denn allem Anschein nach gibt es unten in der Wand ein weiterer Höhleneingang. Miguel lässt sich geübt hinab, eine Hand am Seil, die andere an seinem Maschinengewehr.

Mit dem wenigen Licht, dass sie mit ich führen leuchten sie den steinernen Gang ab. Sie müssen sich beide bücken. Was hat diesen Gang erschaffen? Im Lichtschein tauchen zwei Augen auf, doch es ist keine Gefahr, die sie getroffen haben. Es ist die italienische Sekretärin, nach der beide suchen: Schmutzig, verängstigt, halbnackt und etwas mitgenommen. Aber sie lebt noch. Noch während sich beide ihr vorsichtig nähern, vernehmen sie das metallische Klacken vieler Glieder auf Stein. Rote Leuchtdioden tauchen in der Dunkelheit auf. Miguel zögert keine Sekunde und eröffnet das Feuer. Kugel auf Kugel trifft den metallischen Käfer, doch prallen die meisten einfach wirkungslos ab. Louis, unsicher was er gegen das Ding ausrichten kann, macht das Nächstbeste. Er greift sich die Sekretärin um sie in Sicherheit zu bringen. Doch er kommt nicht weit.

Ein Erdbeben durchzieht die Höhle, anscheinend vom Käfer ausgehend. Vor Louis fahren steinerne Pfähle aus dem Boden und versperren dadurch den Weg nach draußen. Louis tritt einmal, zweimal dagegen, dann splittern genug der Gitter, damit er isch durchquetschen kann. Miguel feuert indessen weiter aus seinem Gewehr. Dann bewegt sich das Metallmonster nicht mehr, stattdessen fängt es an zu piepsen. Die Intervalle werden immer kürzer und schriller. In letzter Sekunde springen Miguel und Louis, der die kleine Frau trägt, aus der Höhle als sie explodiert. Miguel greift dabei gekonnt das Seil, während Louis sich dem Meer, und den Felsen unten, nähert.

Platsch! Um Haaresbreite verpasst Louis, der sich im Flug noch unter die ehemalige Geisel dreht, die Felsen und taucht ins Meer. Er schwimmt mit ihr ans Ufer und tischt der dort schon wartenden Poilzei eine Lügengeschichte von einem romantischen Mondspaziergang auf. Ein Polizist erkennt ihn als Motocrossfahrer und lässt ihn, nach dem er ihm ein Autogramm geben musste, gehen. Louis und die entführte Sekräterin, deren Namen Maria Moratti lautet, suchen sich noch ein Motel. Beide duschen dort und feiern ihr Überleben, schließlich sind sie beide recht angezogen von ihrem Gegenüber.

Am nächsten Morgen wird Louis von einem Paparazzi geweckt, der Bilder von ihm und Maria macht. Ein Anruf beim Motelbesitzer, der daraufhin die Hunde loslässt regelt dies jedoch sofort. Louis geht noch schnell Kleidung für Maria einkaufen und verlässt dann nach einem Frühstück mit ihr das Motel und fährt wieder nach L.A.. Von Miguel erfährt er einige Zeit später, dass er noch den Käfer aus der Lagerhalle mitgenommen hat. Er bietet Louis an, dass er ihn untersuchen darf.

Strandparty - Wollen Sie die Terroristen geschüttelt oder gerührt? Bearbeiten

Partytime in L.A., genau das Richtige für Louis. Aufgrund seines Sieges bei den X-Games vor ein paar Wochen, ist auch er kurzfristig eingeladen worden. Der Ort ist eine kleine Insel eines Pornoproduzenten vor der Küste. Geniales Ambiente um richtig viel Spaß zu haben oder einfach nur zu feiern. Um Sofia zu zeigen, dass man außer langweiliger wissenschaftlicher Arbeit auch etwas sinnvolles tun kann, in diesem Fall feiern, nimmt er sie mit. Sie überrascht ihn mit ihrer Kleidungswahl nicht wenig. Statt mausgrau trägt sie einen weißen Bikini nebst Wickelrock. Sie mitzunehmen war eine gute Wahl, das muss er sich insgeheim eingestehen. Aber wieso nur hat sie ihre mordende Katze dabei? Lieber die Finger von der Frau lassen.

Auch Miguel ist dort anzutreffen. Was zur Hölle macht er denn hier? Naja, was solls. Es wird fröhlich gefeiert, Örtlichkeiten gibt es dafür schließlich genug, bis Maschinengewehrschüsse die Feierlaune rapide senkt. Mehrere bewaffnete Männer in schwarz und schweren Waffen sprengen die Party. Schnell werden Männer und Frauen fein säuberlich getrennt. Den Männern werden die Hände mit einer Plastikschlinge hinter dem Rücken verbunden. Was mit den Frauen geschieht, das kann Louis leider nicht in Erfahrung bringen. Aufmerksam beobachtet er die anwesenden Gefangenen. Wer würde bei einem Aufstand wohl helfen. Einen potentiellen Kandidaten hat er sofort entdeckt. Cameron N. Hondo, seines Zeichens Muskelberg und SWATler ist mehr als prädestiniert dafür. Genauso gut kann er sich auf Miguel verlassen. Als sie einen Schuss aus der Richtung der Frauen hören springen alle drei auf, reißen die Fessel auseinander und greifen die Bewacher an. Doch sie sind nicht alleine hierbei. Während sich der Rest ängstlich zusammenkauert, hat der Voodoo-Barkeeper Simon Du Mont von irgendwo ein langes Messer hergezaubert und schneidet einem Terroristen die Kehle durch.

Alles ist etwas chaotisch, doch im Endeffekt treffen sich alle, die dazu bereit sind etwas gegen die Terroristen zu tun. Sowohl Cameron als auch Simon scheinen Götterkinder zu sein. Ersterer wohl schon länger, da er behauptet, dass immer irgendetwas passiert, wenn so viele von ihnen auf einem Haufen sind. Er ist außerdem ziemlich angepisst, weil es ausgerechnet seine Begleitung ist, die noch in den Händen der Terroristen ist. Simon folgt mit seinem blutigen Dolch und einem ziemlich merkwürdig aussehenden Buch einem "sogenannten roten Faden", den aber nur er sieht. Und tatsächlich, sein Weg führt zu einem Geheimgang.

Alle steigen hinab, sogar der immer noch stark eingeschüchterte Marc. Sofias Mitkämpferin Rhapsody verschwindet irgendwann. Wohin, das ist unbekannt. Wahrscheinlich geht sie auf eigene Faust die Terroristen jagen. Cameron schickt einen Kriegshund (Tyros) seines Vaters Ares auf die Jagd. Auch die schwarze Sphinx Cleo hebt sich in de Lüfte. Es dauert nicht lange, bis man panische Schreie aus Reihen der Terroristen hören kann. Louis geht noch schnell seinen Hammer holen, damit er wenigstens irgendeine Waffe mit sich führt. Der immer noch verängstigte Marc und Miguel begleiten ihn. Dann folgen auch sie dem Gang.

Am ersten großen Raum treffen sie aber auf Gegenwehr. Cameron schickt seine Schwertkämpfer, seine Tätowierungen sprangen heraus und wurden zu lebensechten Spartiaten, auf die Gegner und stürmt weiter, da sein Ziel die Rettung seiner Begleitung Catherine Baywater-Kennedy ist. Wer noch alles mit ihm stürmt kann Louis nicht bestimmen, da er erstens etwas später hinzukommt und sich dann sofort zu den Soldaten begibt um ihnen beizustehen. Sie bekämpfen seltsame Blutgolems. Was genau, das versteht er nicht. Nachdem jene besiegt wurden, stürmt auch er den Gang hinterher.

Hier kommt es gerade zum großen Showdown. Camerons Begleitung liegt gefesselt auf dem Opferaltar. Wäre es nicht so eine brisante Situation, Louis hätte innehalten können und sie etwas länger gemustert. Eins muss man ihr lassen, sie sieht auch in Ketten recht gut aus. Aber dafür ist keine Zeit. Mit lautem Zischen fliegen Kugeln durch die Luft, blutige Klingen glitzern im Licht und auf der anderen Seite des Opferraums steht Schwarzauge. Ja genau, jener Schwarzauge aus dem Museum. Er wird stark bedrängt. Sein offensichtlicher Plan ist es, die Polizistin zu opfern, oder ähnliches. Jedoch ist die Übermacht dermaßen groß, dass er im Schatten verschwindet. Er ist urplötzlich weg. Komplett weg. Nicht mehr im Raum. Mistrauisch werden alle Schatten betrachtet, während Cameron seine Partybegleitung befreit und dafür ein dementsprechendes Dankeschön bekommt.

Als sich die Sieger des Kampfes wieder nach oben begeben hören sie schon die Polizeisirenen. Die überlebenden Terroristen haben sich allesamt ergeben. Dem Gerede von wilden Tieren schenken die Gesetzeshüter keinen Glauben und nehmen sie fest. Aber eins bleibt bis zum Ende unklar. Wieso ist unter einer solchen Villa eine alte Kultstätte?

Ein Krieg zieht auf - Viva Las Vegas! Bearbeiten

Alle Götterkinder erholen sich noch vom letzten Abenteuer. Jeder auf seine eigene Art und Weise. Doch seltsamerweise treffen sich fast alle in Las Vegas wieder. Während Louis mit seinem Pickup plus Motorrädern den wohl langsamsten Weg bewältigt, kommt der Rest mit dem Flugzeug an. Marc hat sogar den Privatjet seines Vaters requiriert.

Alles läuft wie geschmiert. Simon Du Mont steht einmal wieder hinter der Bar, Sofia Nerina Hartson wirkt seltsamerweise nicht ganz so fehl am Platz, wie man es bei einer Wissenschaftlerin erwarten würde, Marc Python vergnügt sich blendend und Miguel Velasquez scheint seinen Leibwächter zu mimen. Louis vergnügt sich sehr gut und sieht sogar hier und da eine kleine Berühmtheit. Beinahe übersieht er den aufkommenden Stern am Martial Arts-Himmel Xin Yuang. Jener scheint die Truppe selbst hin und wieder heimlich zu beobachten.

Doch auch hier zieht wieder ein Sturm auf. Krieg ist ausgebrochen. Er oder wohl besser seine Diener haben vor Las Vegas zu vernichten, mitsamt Mann und Maus. Schnell wird ein Gegenangriff geplant, wenn Chaos als Plan zählt. Xin Yuang, seines Zeichens Sohn von Sun Wukong, der anscheinend der stärkste Kämpfer der östlichen Götter ist, schnappt sich seinen Umhang und springt von Haus zu Haus. Er lenkt das größte Ungetüm der Angreifer ab. Eine riesige Spinne. Sofia Nerina Hartson verschwindet mit einer blonden Frau, während sich mit Miguel Velasquez und Simon Du Mont sowie mit Marc Python und Louis zwei weitere Teams bilden.

Marc und Louis kommen auf eine glorreiche Idee, zumindest ihrer Meinung nach, und schnappen sich Marcs Lamborghini den sie mitten auf eine Straße parken. Etwas abseits wird eine Kamera aufgestellt. Sie soll den geplanten Stunt filmen, damit sie ihn im Internet hochladen können. Louis soll einen Gegner, stählerne humanoid aussehende Konstrukte mit Klingen statt Ärmen, anlocken, über den Lamborghini springen, der mit rasanter Geschwindigkeit in den Verfolger reinrast. Narrensicher, das denken beide.

Louis fährt vor und sieht das erste der Stahlwesen. Leider macht sich jenes gerade dran die Lebensspanne einer Frau verkürzen zu wollen. Sie liegt schon auf dem Boden und die Klinge erhebt sich um zum finalen Schlag hinunter zu sausen. Ohne nachzudenken gibt Louis Gas, reißt das Vorderrad hoch und rammt gegen den Angreifer. Jener torkelt leicht zurück, während die Motocross-Maschine Totalschaden erleidet. Wenigstens lebt die Frau noch und die Aufmerksamkeit des Monstrums schwingt zu Louis. Jener gibt Fersengeld und lockt nun zu Fuß das Wesen zu Marc. Außerhalb der Kamerasicht rast der Lamborghini in das Wesen, welches immer noch lebt.

Nun ist guter Rat teuer. Inzwischen regnet es und halb Las Vegas steht in Flammen. Beide rennen auf den Feuerwehr wagen zu, schnappen sich eine Feueraxt und wollen sich ihrem Gegner entgegenstellen. Doch schon wieder müssen beide improvisieren. Mittels gekapptem Stromkabel schaffen sie es letztendlich das Wesen zu vernichten. Eine Klinge des Wesen wird per Panzertape an die Stange eines Straßenschilds geklebt. Nun haben sie immerhin ein lanzenartiges Gebilde.

Doch im Endkampf sind sie nur noch Randpersonen. Irgendwie schaffen es Simon Du Mont und Sofia Nerina Hartson die Riesenspinne auszuschalten. Aber in Las Vegas will keiner mehr bleiben. Sie schnappen sich ihr Hab und Gut und machen sich zu Marcs Anwesen auf. Nun sind sie der Meinung, dass sie besser zusammenbleiben sollten, um nicht Opfer eines Angriffes zu werden. Denn alleine, dessen sind sie sich nur zu gut bewusst, haben sie keine Chance.

Auf den Spuren des Voodoo - Wie verstecke ich einen Dolch, den ein Gott haben möchte? Bearbeiten

  1. Party in L.A. - eine wahrhaft göttliche Orgie
    Es befindet sich der Großteil in L.A., genauer gesagt bei Marc Python. Louis will eigentlich nur in Ruhe an den komschen Dingen, dem Metallkäfer und der Klinge, arbeiten, doch lässt er sich sehr schnell zu einer Party überreden. Also begleitet er Marc, Miguel und Simon in eine der angesagtesten Discotheken. Dort steppt im wahrsten Sinne des Wortes der Bär. Marc sorgt dafür, dass nur Menschen, die ihm gefallen, zumeist weiblich und sehr schön, rein dürfen. Die Hemmungen fallen sehr schnell und es wird ein bischen herumgeknutscht und gefummelt. Aber plötzlich wird eine wahre Orgie daraus. Auf dem gesamten Areal fallen Männer und Frauen übereinander her. Der Grund dafür ist Simons Vater Kalfu, dem dies sichtlich Spaß macht. Er gibt seinem Sohn den Auftrag den Biss des Falschen Todes zu besorgen und ihm zu überreichen. Er will damit verhindern, dass die Titanen den Kampf in das Totenreich verlagern und so einen Zweifrontenkrieg vermeiden.

  2. Voodoo in New Orleans - der Rat einer besessenen Kunststudentin
    Auf der Suche nach dem Biss des Falschen Todes verschlägt es die vier nach New Orleans. Wo kann man bessere Informationen über Voodookrams erhalten, als in dieser Stadt. Simon Du Mont fühlt sich hier sichtlich wohl. Scheinbar ist er aber der einzige, der zwischen all den Hühnern und komischen Dingern komplett ungerührt bleibt. Er schafft es nebenbei sogar einen halben Straßenzug in Flammen aufgehen zu lassen. Sehr subtil. Marc Python und Louis vetreiben sich anderweitig die Zeit und lernen zwei junge Damen kennen. Louis macht die Bekanntschaft mit einer jungen Kunststudentin, welche auch nur nach New Orleans gezogen ist. Anne-Sophia Lammet zeigt Louis auch ihre Arbeiten und bittet ihn ihr Modell zu stehen.
    Sichtlich angetan von ihr, erfüllt Louis ihr den Wunsch und noch mehr. Er bittet sie ihm einen Weg zu zeigen, sehr zum Missfallen aller anderen. Denn sie wollen sich zu einer Voodoohütte begeben, und in diesem Fall keiner Touristenattraktion. Da sich Anne-Sophia Lammet jedoch breitschlagen lässt, und der Rest Louis nicht davon abbringen kann sie mitzunehmen, brechen sie zu fünft in den Sumpf auf. Es ist dunkel und düster, doch bis auf einen kleinen Aligatorzusammenstoß geschieht nichts. Schlussendlich erreichen sie ihr Ziel, die Hütte.
    Simon Du Mont stellt der Bewohnerin seine Fragen, während sie stattdessen allen Anwesenden Blutsuppe anbietet. Sehr gastfreundschaftlich. Es wird ein Geist gerufen, der genaueres über den Biss des Falschen Todes weiß. Dass er dafür aber in einen Körper muss überrascht zumindest Louis. Und natürlich sucht er sich dafür die arme Anne-Sophia Lammet aus. Er gibt widerspenstig Antworten und ist noch schwerer wieder aus ihr heraus zu bekommen. Allem Anschein nach müssen sich die vier nach Chicago begeben. Es wird auch eine Adresse genannt. Der armen Kunststudentin geht es hingegen sehr schlecht. Louis beruhigt sie so gut er es vermag, bringt sie nach Hause und wacht nachts über sie. Am nächsten Tag brechen die vier Götterkinder auf.
     
  3. Chaos in Chicago
    Mit dem Jet kommen die vier schnell nach Chicago. Stilecht müssen sie sich natürlich, schließlich ist Marc dabei, im besten Hotel niederlassen. Und dort kommt kein anderes Zimmer als die Präsidentensuite in Frage. Was solls, er zahlt es schließlich mit Pappis Geld. Während die vier noch beratschlagen, wie sie am besten vorgehen, Louis besorgt sich ein paar Adressen, an denen er nach einer alten Straße nachhaken kann, zeigen die Fernsehsender Bilder über Unruhen in Chicago. Marc ist sofort Feuer und Flamme und will wissen, was da vor sich geht. Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn die Polizei hat das Gebiet großflächig abgesperrt. Über diverse Hinterhöfe und Schleichwege kommen sie schließlich zur großen "Verletztensammelstelle". Simon trägt inzwischen die Kutte eines Priesters und tummelt sich so bei den nichtsahnenden Menschen herum. Marc hingegen mimt den Verletzten, während sich Miguel und Louis weiterhin bedeckt halten.
    Leider bleibt es nicht bei dem bisschen Herumschnüffeln. Denn plötzlich zuckt eine der verstorbenen Personen und richtet sich auf. Wie in einem schlechten Horrorfilm erhebt sich der Untode sehr ungelenk. Doch außer den Götterkindern scheint das niemand wahrzunehmen. Miguel schlägt mit einem Eisenrohr auf dieses Wesen ein, was wiederum die Polizisten zum Anlass nehmen ihn festnehmen zu wollen. Dann geschieht alles rasend schnell. Während Simon die Gelegenheit beim Schopfe nimmt und in die Mall reinspaziert - gefolgt von einer SWAT-Einheit, die den armen Priester vor seinem Unheil bewahren will - attackieren die restlichen Drei die Zombies. Marc wird dabei sehr schwer verletzt und verliert das Bewusstsein. Miguel und Louis schaffen es jedoch die Zombies zu vernichten. Als sie sich dann Marc zuwenden um ihm zu helfen, können sie ihn gerade noch rechtzeitig von dem explodierenden Krankenwagen wegbringen.
    Doch nun ist die Polizei gar nicht gut auf die Drei zu sprechen. Noch während sie sich fieberhaft Gedanken darüber machen, was sie ihnen wohl weismachen wollen, trudelt ein schwarzer Helikopter ein. Ein Mann in schwarzem Anzug, Krawatte und Aktenkoffer klettert an einer Strickleiter hinunter und reicht den Polizisten seinen Ausweis und jagt sie förmlich davon. Er stellt sich als Agent Blue von der NaPIA vor. Er lässt sie vor folgender Wahl: Entweder kommen sie alle mit und hören ihm zu oder er überlässt sie der Polizei. Sie entscheiden sich für ersteres. Simon selbst weigert sich mitzugehen, da er irgendetwas interessanteres gefunden hat.
    Mittels Hubschrauber geht es zu einem weiterhin guten Hotel. Es gibt für alle eine heiße Dusche, neue Kleidung und ein opulentes Abendessen. Während sich Louis mit einem Hummer noch zurückhält, greifen Miguel und Marc tief in die Taschen des Steuerzahlers. Sie bestellen sich das außergewöhnlichste und teuerste schlechthin. Marc lässt bei Agent Gray auch gleich seinen typischen "Charme" aufblitzen und macht sich damit definitiv keinen Freund.
    Beim Gespräch kommt heraus, dass die NaPIA seit langem mit Götterkindern, sogenannten Scions, zusammenarbeitet. Das gleiche bietet sie den Vieren, also auch Simon an. Nach einigem Zögern stimmen sie alle zu. Danach werden sie wieder zu ihrem Hotel gebracht.
     
  4. Real oder irreal? - Scheiß drauf, das Gemetzel muss verhindert werden!
    Nachdem die Straße endlich ausfindig gemacht werden konnte machen sich die vier vorbereitet auf den Weg. Mit sich führen sie nun auch Waffen. Marc hat einen Kopesh, Louis und Miguel je ein Katana und letzterer zusätzlich noch schwere Artillerie. Simon ist mit seinem Dolch zufrieden und belässt es dabei. Ihr Ziel ist ein altes "Krankenhaus" mit eigenem Friedhof. Zuerst stöbern sie erfolglos in dem Haus herum, bis Simon endlich damit rausrückt, dass der gesuchte Ort wohl hinter der Gartentür ist.
    Zähneknirschend, ob der verlorenen Zeit, durschreiten sie das Portal. Dahinter erwartet sie... eine beinahe tote Welt. Nirgends sind Autos zu sehen. Alles ist still.  Simon schaut sich um und deutet auf ein Haus. Sie betreten es und stellen fest, dass das Wort Haus dem Gebäude nicht genug Zoll gibt. Es ist ein riesiger Komplex mit sieben Stockwerken. Unten sind viele Geschäfte, doch ihr Ziel ist das oberste Stockwerk. Dort anbekommen klingeln sie an einer Tür und ein junges dunkelhäutiges Mädchen öffnet ihnen. Mit den Worten: "Wir haben euch erwartet" lässt sie die vier verdutzten Suchenden ein. In der Küche treffen sie auf die Zwillingsschwester der Kleinen. Louis bleibt nur noch verwirrt stehen und betrachtet alles ruhig. Das ist ihm alles zu viel. Simon lässt auch einiges seiner üblichen Unverschämtheit vermissen, verhält sich brav wie ein Schaf und stellt seine Fragen.
    Dann werden sie gebeten, die Wohnung zu verlassen, da nun Anhänger der Titanen auftauchen werden. Der letzte Rat, den sie erhalten ist, dass sie nicht den Aufzug nehmen sollen. Und tatsächlich, kaum verlassen sie die Tür, sehen sie den Aufzug nach oben kommen. Schnell schleichen sie die Treppe hinunter. Auf jedem Stockwerk sehen sie eine nicht ganz geschlossene Tür und dahinter die fleischgewordenen sieben Todsünden.
    Leider wissen sie immer noch nicht, wo sie den Biss des Falschen Todes zu suchen haben. Während sie noch vor dem Gebäude diskuttieren kommen die Titanenanhänger herunter. Sie zeigen weniger Fingerspitzengefühl und fangen an im Diner's Leute zu befragen und zu töten. Louis versucht seine Begleiter dazu zu überreden eizuschreiten, doch diese sind sturr und diskuttieren weiter. Ihm wird es zu viel und er begibt sich zum Eingang. Den Meinungsumschwung seiner Bekannten versteht er zwar nicht, aber er ist froh, als sie beschließen dabei zu sein.
    Sie mustern ein letztes Mal ihre Widersacher: Ein alter Mann mit gepflegtem Aussehen, der sich auf einen Spazierstock stützt. Ein großer muskelbepackter Mann, der mit einem Maschinengewehr die Menschen niedermäht. Ein kleines blasses Mädchen, das zwei Handäxte schwingt und die an eine größere und weibliche Version von Chucky der Mörderpuppe erinnert. Ein Mann, der im wahrsten Sinne nur aus Knochen besteht. Dann beginnt der Kampf.
    Mit einem lauten Brüllen stürmt Miguel auf den alten Mann zu. Louis flitzt zu dem Mann mit dem Maschinengewehr und rammt in das Katana in dessen Körper. Kurz darauf landet Marc mit einem weiten Satz neben ihm und hiebt mit dem Kopesh nach ihm. Simon scheint das zu machen, was er am besten kann. Er schaut sich unbeteiligt um. Der Mann mit dem Maschinengewehr schafft es noch eine Salve abzugeben, dann geht er zu Boden. Dafür haben Marc und Louis nun die volle Aufmerksamkeit des Skelettes auf sich gezogen. Miguel kämpft weiterhin mit dem Anführer, doch seltsamerweise ist der alte Mann sehr agil und erweist sich mehr als ebenbürtig für den Südamerikaner. Simon schnappt sich die heiße Friteuse und stürmt zum Waffenladen. Auf dem Weg bekommt er noch eine Handaxt in den Rücken geworfen, dann bewegt sich das Mädchen zu dem Skelett um ihm beizustehen. Inzwischen sind Marc und Miguel außer Gefecht und auch Louis ist kurz vor Ende seiner Kräfte. Dann gibt es einen lauten Knall.
    DIe heiße Friteuse hat in dem Waffenladen seine Spuren gelassen. Total verwirrt schaut Louis zu einem zufrieden blickenden Simon. Was dessen krankes Hirn nun schon wieder ausgeheckt hat, das kann er nur vermuten. Jedoch fängt das Gebäude an zu brennen und die Sprinkleranlage geht an. Den Augenblick nehmen die drei überlebenden Titananhänger um den Ort zu verlassen. Allem Anschein ist ihnen der Lohn den Aufwand nicht wert. Schnell werden die beiden bewusstlosen Gefährten rausgeschleppt. Und wieder ist es Simon, der wieder reinstürmt. Kurze Zeit später rennt er voller Panik raus. Das Katana fest umgreifend geht Louis vorsichtig rein. Jeglicher Strom ist aus, Kabel zischen im Wasser, die Notstrombeleutung flackert und dann, dann hört er den laufenden Fernseher im Pfandladen. Total verwirrt hört er noch einmal Simons Worte, dass er den Fernseher haben muss. Kopfschüttelnd spricht er mit dem Ladenbesitzer über den Preis. Jener will ihn aber nicht verkaufen, da er die einzige Hoffnung für die Menschen hier sei. Louis spricht auf ihn ein und weist darauf hin, dass die Angreifer wieder kommen werden und noch mehr Leid über die Menschen hier bringen werden. Louis redet mehrere Minuten mit ihm und verspricht ihm schließlich, dass er nicht zulassen wird, dass er in die falschen Hände gelangt. Statt dem Mann stehen nun die Zwillinge vor ihm, die zufrieden nicken und sagen, dass dies verspricht interessant zu werden. Dann verschwinden sie. Louis will den Fernseh aufheben, der zu Boden fällt, zerbricht und dann liegt er da, der Biss des Falschen Todes. Louis hebt ihn auf und geht mit den anderen zurück.
     
  5. Nachspiel - Ein Gott fordert!
    Simon und Louis tragen die Verletzten zurück durch das Portal. Doch auch hier stimmt etwas nicht. Immer noch sind keine Autos unterwegs. Na gut. Was solls. Dann machen sie sich halt auf den Weg zum Hotel - zu Fuß. An einer Kreuzung bleiben sie stehen. Dort befindet sich Kalfu. Er fordert den Dolch von seinem Sohn, der ihn nur mit einem Kopfnicken zu Louis verweist. Jener stellt sich aber auf sturr und will den Dolch nicht rausgeben. Wenn er genauso handelt wie sein Sohn, dann ist seiner Meinung nach der Dolch in dessen Händen nicht sicher. Es folgt ein längeres Gespäch, in Louis Augen länger als erwartet - er rechnet eigentlich mit einem Angriff, an dessem Ende er schließlich kleinbei gibt. Es passt ihm zwar nicht, aber in seinem angeschlagenen Zustand und am Ende seiner Kräfte sieht er keine Möglichkeit Kalfu noch länger zu widerstehen. Nicht dass er sicher ist, dass er bei vollen Kräften dazu fähig wäre. Kalfu klatscht dann kurz in die Hände und die Welt verschwimmt.
    Sie alle finden sich am Strand wieder. In der Nähe ist Musik zu hören. Hier ist irgendwo eine Party. Doch wo sind sie?
     

Strandparty, die zweite - Welcome to Australia Bearbeiten

Simon und Marc zögern nicht lange. Wo Musik ist, ist auch Party. Und damit Alkohol und Frauen. Miguel läuft zielstrebig auf einen Baum zu und schlägt ihn mit puren Fäusten zu Kleinholz. Louis zieht sich sein Hemd aus - sie tragen seltsamerweise Strandkleidung - und geht erst eine kurze Runde schwimmen. Als er den Lärm hört eilt er zu Miguel um ihn aufzuhalten. Doch zu spät. Mit einem lauten Knacken kippt der Baum. Kopfschüttelnd trottet er zur Musik.

Auf der Party angekommen sieht er Simon schon hinter der Bar stehen. Louis bestellt ein Bier und versucht sich zu beruhigen. Er ist nicht schlecht überrascht, als Sofia ihn anspricht. Sie ist als normaler Gast hier auf der Party und stellt ihm ihre Freundin Gloria Connolly vor. Sie hat mit Sofia studiert und die Wege des Journalismus eingeschlagen. Auf die Frage, was Louis hier mache, spricht er nur kurz angebunden davon, dass er schwimmen war. Sie reden ein bischen, bis Marc sich irgendwann meldet. Einer Studentin würde es nicht ganz so gut gehen. Während Sofia nach ihr schaut macht sich Marc zögerlich an Gloria an. Die Katzenforscherin kommt jedoch noch rechtzeitig zurück um weitere Annäherungsversuche zu verhindern. Dort sieht Louis zum ersten Mal Spiegelbilder der Voodoo-Zwillinge.

Ein weiteres bekanntes Gesicht ist auf der Party anzutreffen. Der Action-Star Xin Yuang nebst seinem Affen. Jedoch dauert es nicht lange, bis sie alle zusammen aufbrechen, da Sofia alle zum Aufbruch nach Australien drängt. Dort würde etwas schlimmes passieren. Auf einmal flieht Cleo. Völlig verdattert schaut sich Sofia um, als schon ein Mann in Panzerweste, Raketenwerfer auf dem Rücken, MPs an der Seite und Katanas in den Händen aus dem Nichts auftaucht und Sofia attackiert. Sie wird schwer verletzt und taumelt zurück. Sofort stürmen Xin Yuang, Miguel und Louis auf ihn zu um ihn abzudrängen. Sofia schreit Gloria an, dass sie wegrennen soll. Da sie darauf nicht reagiert schnappt Marc sich die junge Frau und springt mir ihr mehrere dutzend Schritte weg, setzt sich mit ihr auf eine Bank, schaut sich das an und trinkt genüsslich aus seinem Kelch. Sofia selbst zieht sich jedoch nicht zurück. Während Xin Yuang, Miguel und eine wütende Cleo noch weiterhin mit dem fremden Angreifer kämpfen, beschleunigt Louis, greift sich Sofia, nimmt sie auf seine Arme und rennt wie ein geölter Blitz weg. Simon ist wieder er selbst - er schaut zu. Doch trotz all der Kampfkraft ist der Fremde nicht aufzuhalten. Er greift seinen Raketenwerfer und schießt. Die erste Rakete wir von Xin Yuang noch abgelenkt, die zweite jedoch schlägt knapp hinter Louis und Sofia in die parkenden Autos ein. Da ihr Auto nur noch ein Wrack ist ruft Louis nach einem Taxi und bringt sie zu ihrer Wohnung.

Dort angekommen schaut er sich ihre Wunden an. Natürlich ist sie der Meinung, dass dies nicht sein muss, jedoch zeigen die tiefen Schnitte an ihrem Oberkörper ein anderes Bild. Er tut sein bestes und ruft schließlich Agent White an. Er gibt ihm einen kurzen Abriss über den Angriff und erklärt, dass es einen Verletzten gibt. Eine halbe Stunde später kommt ein Bote vorbei, der ein Getränk abgibt. Nachdem Sofia dieses eingenommen hat, schläft sie auch schon ein.

Louis wacht die Nacht über Sofia und benimmt sich tadellos. Naja nicht ganz. Aufgrund von Langeweile, sie hat keinen Fernseher und nur trockene Bücher, durchstöbert er ihre Wohnung. Ihre Wunden sehen schon wieder viel besser aus. Louis meckert noch kurz herum, dass sein ganzes Gepäck noch in Chicago ist, als er kurz darauf ein Geräusch im Bad hört. Auf leisen Sohlen nähert er sich dem Bad und sieht nur noch Wasser durch den Abfluss verschwinden. Zurück bleibt sein Gepäck. Ein weiteres Ereignis, das er nicht erklären kann.

Da während der Nacht ausgemacht wurde, dass wieder einmal Marcs Jet herhalten muss - nun gut, der seines Vaters - tauchen die beiden dort auf. Gloria hat Bekanntschaft mit einer Botin ihres Vaters gemacht - auch sie ist ein Scion. Langsam werden es viel. Unglücklicherweise hat sie einen Hund, und dass sich Hund und Katze nicht unbedingt verstehen ist leider nicht nur ein Sprichwort. Die wichtigste Ausrüstung wird gepackt, der Jet beladen, mit einem Amboss - Louis will während dem Flug an einem Kopesh basteln - und schon geht es los.

Getränke und Snacks werden verteilt und da trifft Louis der nächste Schock. In seinem Mund wird alles Trinken zu fahlem Wasser und alles Essen zu trockenem Brot. Auf der Toilette des Jets sieht er die nächsten Anzeichen der Zwillinge. Gefrustet geht er wortlos zu seinem Amboss und hämmert wie ein Wilder. Als er nach ein paar Stunden immer noch hinten ist, schauen nach und nach die anderen bei ihm vorbei. Sie erfahren von seinem Fluch und sind beinahe einheitlich sehr belustigt, was nicht gerade seiner Laune zuträglich ist.

In Australien angekommen suchen sie sich ein luxuriöses Hotel und gehen dort speisen. Naja, alle bis auf Louis, der schnurrstracks hochgeht, sich ein Bad nimmt und sich daraufhin schlafen legt. Dass Sofia ihn am gleichen Abend noch aufsuchen will, bekommt er nicht mehr mit. Am nächsten Tag sind sie mit zwei Autos auf der Straße zu dem Ort, an den sich Sofia hingezogen fühlt. Marc nutzt dabei die Gelegenheit um Safari zu spielen. Eines Abends kommen sie an ihrem Zielort Brisbane an.

Frischen Mutes steht Louis morgens wieder auf. Doch unter der Dusche bekommt er das beklemmende Gefühl, als würde er ertrinken. Sein Hochgefühl ist schon wieder am verebben. Er geht runter in den Frühstücksraum und lässt sich ein eisgekühltes Wasser trinken. Noch während er versucht sich zu entspannen, bringen ein paar Kolibris eine Botschaft zu Miguel. "Krieg kommt." Na klasse, und wieder gibt es mit der Titanenbrut Stress. Das lieben ja alle. Sie diskutieren gerade die Auswirkungen aus, als Simon anfängt Louis Ratschläge bezüglich seinen Fluches zu geben. Da dies jedoch immer mit einem belustigten Tonfall und viel Sarkasmus geschieht platzt dem Francokanadier der Kragen und er rammt den Trickser gegen die Wand. Nicht gerade sachte, wie der hinterbliebene Abdruck in der Wand zeigt. Daraufhin dürfen sich alle eine neue Bleibe suchen.

Die Gruppe bewegt sich zum Cats Club und stellt dort, nach einem kleinen Einbruch fest, dass eine Katzenstatue, die sich auf einem Sarkophag befunden hatte, verschwunden ist. Wegen diesem scheinen alle Katzen hier einzugehen. Also muss die Statuette gefunden werden. Und das schnell, denn Dürre und Krieg sind unterwegs. In diesem Moment erhält Sofia eine Weissagung. Sie wird die Statuette finden und dann von einer langen Klingenwaffe durchbohrt. Der schlaffe Körper fällt in die Blutlache und sie sieht nur noch die sich entfernenden blutigen Fusßabdrücke. Louis versucht sie zu beruhigen, in dem er sagt, dass dies nur eine Warnung ist, und keinerlei sicherer Ausgang ist.

Während sich die Gruppe auf dem Weg zum Hotel macht, um dort ein Carepaket der NaPIA aufzusammeln bekommen sie Besuch von 2 schwarzen gepanzerten Fahrzeugen und einem Kampfhubschrauber. Die Truppe teilt sich auf um die Verfolger zu verwirren und abzuschütteln. Diese bleiben jedoch förmlich an dem Wagen kleben in dem sich Louis, Marc, Gloria und, wen wundert es, Sofia befinden. Die Wagen abzuschütteln scheint unmöglich. Gnadenlos verfolgen sie das gemietete Fahrzeug und rammen alle Hindernisse gnadenlos aus dem Weg. Die überhöhte Geschwindigkeit und schweren Unfälle zieht die Gesetzeshüter an. Louis hält nicht an und alle müssen mitansehen, wie sich das Schiebedach eines Verfolgers öffnet und eine vermummte Gestalt mit Explosivbolzen einer Armbrust die Polizeiwagen in die Luft jagt. Marc schnappt sich Sofia und spingt auf das nächstliegende Dach. Und schon lassen die Verfolger von dem Wagen ab.

Nun wendet Louis und verfolgt seinerseits den schwarzen Wagen. Dieser stellt ihm eine Falle und versucht ihn in die Luft zu jagen. Doch bevor der Schütze richtig zielen kann springt eine verletzte Sofia aus ihrer Deckung und attackiert ihn. Damit bewirkt sie immerhin, dass der Wagen nicht getroffen wird. Und schon wieder wechseln sich Jäger und Gejagter ab. Nach einigem Hin und Her sind beide Wagen beschädigt und die Drei entfernen sich zu Fuß von ihren Gegnern.

Der Rest stößt mit Ausrüstung der NaPIA zu ihnen und gemeinsam fahren sie zum Hafen. Dort würde sich das Objekt finden, dessen sind sich Gloria und Simon einig. Dort angelangt durchkämmen sie dort die Gegend, welche von Containern zugestellt ist. Zwei Hubschrauber kommen angeflogen. Während die Gruppe noch rätselt, ob es sich um Freund, Feind oder unbeteiligter handelt, wirft ein Hubschrauber zwei eierartige Gegenstände ab. Der zweite Hubschrauber kommt nicht mehr dazu, da Miguel jenen mittels Raketenwerfer zum Beidrehen zwingt. Vorsichtig bewegt sich ein Teil der Gruppe zu dem Aufschlagort, denn ihre erste Befürchtung, es könne sich um Sprengstoff handeln, scheint sich nicht bestätigt zu haben. Der andere Teil bewegt sich wieder auf ihre Ziel zu.

Auf dem Aufschlagort sind nur noch Papierreste übrig. Was dort drin war, ist nicht ganz sicher, jedoch sind rußige Schlangenspuren in der unmittelbare Nähe zu erkennen. Mit äußerster Vorsicht folgt die Gruppe den Spuren.

In der Zwischenzeit haben die zwei glühenden Schlangen die andere Gruppe eingekreist und attackieren sie. Miguel stürzt sich todesmutig in den Nahkampf, teilt etwas aus und steckt noch mehr ein. Simon und Gloria betreten das Gebäude und schauen sich um. Ersterer schnappt sich dort zwei Feuerlöscher und attackiert damit eine Schlange, die daraufhin erkaltet und erstarrt. Die zweite Schlange wird von einem herabfallenden Container, Marc hatte sich in der Zwischenzeit in einen Kran begeben und auf diese Weise im Kampf geholfen, begraben. Erleichtert kontrolieren sie den aktuellen Zustand der Gruppe und müssen feststellen, dass Miguel vergiftet wurde und die Dosis tötlich ist. Doch in der sprichwörtlich letzten Sekunde mixt Marc ein Gegengift in seinem Kelch zusammen und rettet damit dessen Leben.

Guter Dinge betreten sie den Zielort ihrer Suche. Doch in diesem dunklen Gemäuer erleben sie die nächste Überraschung. Vermummte Gestalten tauchen aus dem nichts über ihnen auf. Während Miguel und Xin am Eingang Wache stehen, müssen sich Simon, Marc, Gloria und Louis mit Ninjas herumschlagen. Gloria verjagt ihren und geht weiter. Sofia nutzt die Gunst der Stunde und folgt ihr. Jedoch ist sie die einzige die dort ankommt und wird, als sie die gesuchte Statuette hochhebt, durchbohrt. Cleo und Nebelstreif attackieren den dortaufgetauchten Ninja, während es Gloria schafft, die Zerstörung der Statuette abzuwehren. Mit einem beherzten Sprung schnappt sich Nebelstreif die Statuette und verschwindet mit dieser in der Wand. Der Angreifer verschwindet daraufhin. Simon verursacht in der Zwischenzeit wieder Chaos. Doch ausnahmsweise scheint er damit einmal etwas gutes zu tun, denn er schaltet die restlichen Ninjas aus. Nun eilen die drei zu Sofia, die bewusstlos und schwer blutend auf dem Boden liegt. Jedoch ist es kein Leichtes an sie heranzukommen, da Cleo schützend vor ihr steht und (bis auf Gloria) alle bedroht und attackiert, die sich ihrem Frauchen nähern. Louis schafft es sich an der Sphinx vorbei zu drücken, er wird nicht wirklich angegriffen, hebt die Verletzte hoch und trägt sie raus.

Oben angekommen taucht die vermeintlich tote Schlange auf und setzt zum Angriff an, als eine Machete sie in zwei Hälften teilt. Kalfu ist aufgetaucht und bietet der Gruppe seinen Schutz an. Louis, nicht sehr erfreut ihn zu sehen - ihm kreidet er die Schuld an dem Fluch an - geht mit Gloria und der sich im Todeskampf befindenden Sofia in seinen Armen zum Wagen. Kalfu haucht sie an und verkündet, dass sie nun nicht sterben werde, etwas das Louis nicht als bare Münze nimmt. Seiner Meinung nach kann niemand den Worten dieses Gottes trauen. Nach etwas Diskussion fährt er mit beiden Frauen los, um Sofia in Krankenhaus zu bringen.

Doch seltsamerweise kommt er wieder auf dem Platz, von dem er abgefahren ist, wieder an. Simon tritt ihm entgegen und macht keine Anstalten auszuweichen. Louis seinerseits schaltet auf sturr. Stoisch behält er Kurs und Geschwindigkeit bei, Simon wird bestimmt ausweichen. Doch im Kampf der Sturrheit gibt es zwei Gewinner, und so prallt ein Körper an das Auto und wird über das Dach weggeschleuchert. Danach reist Louis das Lenkrad um, um die dahinterstehende Gruppe nicht auch noch auf die Kühlerhaube zu nehmen. Es folgt wieder eine kurze Diskussion, die zur Folge hat, dass Gloria mit dem Rest die Statuette wegbringt und sich Simon mit zu Louis ins Auto begibt.

Doch die Fahrt ins Krankenhaus ist keineswegs problemfrei. Nach kurzer Zeit sind die schwarzen Wagen und der Kampfhubschrauber wieder hinter ihnen her. Simon benutzt das wenige Material, das er im Kofferraum findet und schafft es damit einen Wagen außer Gefecht zu setzen. Der andere klebt aber weiterhin förmlich am Fahrzeug. Doch all das fahrerische Können von Louis verschafft ihnen maximal eine Atempause. Sie werden beinahe von einem alles verschlingenden Sandsturm zerfetzt, schlagen mit dem Auto Haken und treffen auf einen weiteren Opponenten. Ein Panzer rollt durch die Straße und schießt auf sie: Die Schonzeit ist vorbei. Im wilden Zickzack kommen sie an die Uferpromenade, Louis beschleunigt um wieder etwas Vorsprung herauszuholen und muss doch gleich wieder scharf abbiegen. Fünf brennende Höllenhunde stürmen von vorne auf den Wagen zu.

Mit Karacho brettert Louis durch eine Shopping Mall während Simon auf die Idee kommt mittels Sprinkleranlage abzukühlen. Doch leider entkommen die Wesen knapp dem Nass. Louis fasst sich ein Herz und rast auf eine Brücke zu. Mitten auf der Brücke wird er etwas langsamer und lässt die Verfolger aufschließen. Er richtet eine kurze Frage an Simon, ob jener aussteigen möge, denn er wird gleich mittels Wagen die Brücke verlassen. Jener bleibt aber bei der verletzten Sofia und weist Louis daraufhin, dass dort Wasser sei - und dies drei Mal. Louis bestätigt diesen Ausruf jeweils nur mit einem "Ich weiß". Mit einem lauten Krachen bricht der Wagen durch die Brückenbegrenzung und fünf jaulenden Höllenhunden im Schlepptau. Simon schnappt sich Sofia, landet im Wasser und bringt sie an einem Brückenpfeiler in Sicherheit. Louis selbst hat in der Zwischenzeit seine eigenen Probleme: Die Landung im Wasser hat gut geklappt, doch der Fluch holt ihn ein. Das Wasser wird tiefschwarz und etwas zieht ihn an seinen Beinen in die Tiefe. Er versucht sich zwar dagegen zu wehren, doch kommt er nicht vorwärts. Mit einem beherzten Abtauchen holt ihn Simon wieder an die Wasseroberfläche.

In der Zwischenzeit scheint der Rest der Gruppe die Aufgabe erfüllt zu haben, denn die Kontrahenten verschwinden. Miguel und Xin holen die drei durchnässten Götterkinder ab. Sofia wird ins Krankenhaus gebracht, Louis bleibt wachend bei ihr und der Rest geht den Sieg feiern.

Am nächsten Tag kommen nach und nach die anderen ins Krankenhaus um Sofia zu besuchen. Sie ist schon wieder auf dem Weg der Besserung und aus der Lebensgefahr heraus. Louis erklärt ihr, dass sie dies Simon zu verdanken habe. Er selbst muss sich kurz mit jenem aussprechen. Es kommt zu folgendem kurzen Wortaustausch:

"Simon! Danke, aber du bist immer noch ein Arsch!"
"Werd' ich auch bleiben, Vollidiot!"

Konvent der Götter in Paris - Micky Mouse, kann ich ein Autogramm haben?Bearbeiten

  1. Götterkinder inkognito, Streitereien und Simon geht zu weit
    Aufgrund einer Abmachung mit Marc, er verspricht Louis Motorrad nachzuschicken, begeben sich die beiden plus Sofia, Gloria und Simon nach Ägypten. Der Milliardärssohn (naja, eher noch reicher) will sich in einem Museum umschauen. Wohin der Rest geht weiß Louis nicht, das ist ihm auch herzlich egal. Die Besucher Ägyptens sind alle versessen darauf irgendwas zu machen. Sei es Museumsbesuche oder sonstiges unnötiges Zeug. Also sucht sich Louis eine Schmiede und arbeitet weiter an dem Metall des Titanspawnangreifers herum. Doch so leicht will sich das Metall nicht in die Form eines Kopesh fügen. Nichtsdestotrotz hämmert er immer wieder auf das seltsame Metall ein.
    Einen Tag später, oder sind es nur ein paar Stunden, Louis fehlt das Verständnis für die Zeit, meldet sich Marc bei ihm. Er müsse für seinen Vater ein Treffen der Götter hosten - und das in Paris. Da für Louis jeder Ort so gut wie der andere ist, reist er mit. Er bittet nur darum, dass das unvollendete Motorrad nachgeschickt wird. Das Treffen selbst soll in EuroDisney stattfinden. Götter bei Micky Mouse. Hätte Louis nicht seine eigenen Probleme, würde er sich herzlich darüber amüsieren. Sofia hat in Ägypten anscheinend etwas wichtiges zu erledigen, denn sie reist nicht mit. Dafür werden Xin und Miguel in Paris entdeckt. Seltsame Zufälle haben sie wieder zusammengeführt.
    In Paris verläuft sich die Gruppe recht schnell. Louis kehrt in ein Jugendhotel ein, welches er von früher kennt, und verliert die anderen aus den Augen. Seine erste Intention ist es, sich in ein Café zu setzen und das Leben zu genießen, doch dann fällt ihm ein, dass es sich nicht rentiert, für Wasser und trocken Brot so viel Geld und Zeit auszugeben. Also macht er das nächstbeste. Er schlendert durch das Künstlerviertel. Dort weicht er allen aufdringlichen Künstlern aus und lässt sich schließlich von einer Malerin und Wahrsagerin breitschlagen sich von ihr die Hand lesen zu lassen. Das Ergebnis gefällt ihm noch weniger. Sie erzählt ihm von seinem Fluch, malt ihn und bittet ihn nicht wiederzukommen bis er von ihm genommen ist, da sie ihm nicht auch zum Opfer fallen möchte. Ferner soll Louis ein Paket für Marc erhalten - oder so.
    Grimmig schnappt er sich eine Motocross-Maschine und rast zu einem Übungsplatz. Dort fährt er bis weit in die Dunkelheit hinein und vollführt Manöver, die er (und auch der Rest der Motocross-Elite) noch nie vollführt hat. Dinge wie ein Double-Front-Side-Flip gelingen ihm sozusagen auf Anhieb. Das Adrenalin pumpt durch seine Venen, wahrscheinlich ist es nur dieser Zustand, der es ihm ermöglicht rechtzeitig zu reagieren, als ein Clochard, ein Penner, auf der Bahn auftaucht. Jener Besucher will ihn zu einem Drink einladen. Kopfschüttelnd schickt Louis ihn weg, da er noch fahren möchte, und warum sollte er Wasser mit einem Penner trinken. Doch jener lässt nicht locker. Er erwidert nur, dass er am Ausgang auf Louis warten werde, und dann trinken sie zusammen einen. Und tatsächlich, nach dem Training findet Louis ihn dort.
    Beeindruckt von der Hartnäckigkeit willigt Louis schließlich ein und fährt mit dem Penner in eine schlechte Gegend um eine Kneipe aufzusuchen. Der Penner legt ein paar Münzen auf den Tisch und greift sich eine Ladung Alkohol hinter der Theke. Ein paar Münzen für all die Flaschen? Naja, wenn es den Besitzer nicht stört, was soll der Geiz. Louis spielt gute Miene zum bösen Spiel und lässt sich etwas einschenken, wohl wissend, dass er nur Wasser zu trinken bekommt. Doch hier erlebt er eine positive Überraschung. Er schmeckt den Alkohol. Den Rest der Nacht schüttet er ein Glas nach dem anderen in sich rein. Sein Begleiter unterhält ihn inzwischen mit mehreren Schwänken aus dessen Leben. Er scheint ein Götterkind zu sein, das die Schnauze voll hat und Ruhe vor dem ganzen Scheiß haben will. Sehr verständlich. Desweiteren hat er noch nicht alles verlernt. Er sieht den Fluch und hat anscheinend eine Möglichkeit ihn temporär zu entfernen. Im großen und ganzen ist er Louis also sehr sympathisch.
    Am nächsten Tag wacht Louis in seiner Unterkunft auf. Er hat einen mordsmäßgen Kater, ein Gefühl das er ausnahmsweise begrüßt, trottet ins Bad und nutzt das eiskalte Wasser und den dazugehörigen Schock um wieder klar zu werden. Sein Saufkumpan liegt in einem weiterem Bett und schläft noch. Sobald er aufwacht besorgen sie Kleider für ihn, füllen einen Einkaufswagen mit Alkohol, drei Baguettes und etwas Käse und spazieren zu einer Grünfläche um sich bei schöner Umgebung die Kante zu geben. Louis ruft alle an, so dass sie daran teilhaben können. Einzig und alleine Sofia, die noch in Ägypten ist und Simon informiert er nicht. Und bis auf Marc, der bis zu beiden Ohren in Arbeit steckt, wer hätte das gedacht, tauchen nach und nach alle auf. Der Penner, er stellt sich als Flint vor, unterhält sich recht nett mit der Gruppe. Die anderen schauen Louis zwar fragend an, mehr kommt aber nicht, oder Louis ist schon wieder zu betrunken um es wahrzunehmen. Wider Erwarten taucht Sofia doch beim Besäufnis auf. Flint bietet ihnen alle seine Hilfe an, wenn die Anwesenden dafür nichts über seine Anwesenheit verraten. Da alle anscheinend froh darüber sind, hilfreiches Wissen zu erhalten, denn wer weiß schon wie man Götter behandelt, stimmen sie ein.
    Abends geht es auf die Montmatre, da dort ein Feuerwerk stattfindet. Die Feier ist recht nett, jedenfalls bis Marc und Simon dort auftauchen. Der Scharlartan nervt herum und Marc verhält sich auch seltsam. Zu Louis' Leid verschwindet Flint, so dass er nicht am Besäufnis weiterarbeiten kann. Also macht er sich auf den Weg zu seiner Unterkunft. Aufgrund der Flugblätter und der Poster scheint es sich immer mehr zu verdichten, dass Hermes vorbeikommt. Marc bittet Louis, dass er sich um ihn kümmert. Warum auch nicht. Louis stiehlt eine Verkleidung der aus dem Herkules-Theme-Parks besorgt Material zum Schmieden und richtet Hermes' Suite ein. Zwei Tage schmiedet er ununterbrochen. Es zeigt sich, dass ihm Feuer nicht mehr unangenehm ist, nein ihn nicht mehr schädigt, und dass er zumindest im Schmieden etwas von seinem Vater geerbt hat. Vorher schon nicht allzu unbegabt darin, stellt sich heraus, dass er darin sehr gut ist. Er muss sich gar etwas zurückhalten um die Ausrüstung nicht zu verschönern, schließlich soll es ja als normale Verkleidung durchgehen. Flint taucht zwischendurch auf und verschwindet wieder. Er warnt ihn aber noch vor einer Gefahr aus dem Süden. Die Warnung gibt Louis an Marc weiter.
    Als sich Marc meldet, dass Hermes heute abend auftaucht und Louis vorbeischauen soll, vereinbaren sie beide ein Treffen für 16 Uhr. Louis wirft einen Blick über sein Schmiedeergebnis. Satte acht komplette Sets hat er in der Zeit erstellt. Er ging von einem oder gar einem halben aus. Ungläubig packt er alles zusammen und fährt ins Hotel. Er wäscht sich fix, zieht einigermaßen respektable Kleidung an und wartet dann mit Marc auf Hermes. Jener kommt mit seiner Goldwing an, einem der hässlichsten Motorrädern der Welt. Nunja eher Campingwagen als Motorrad. Hermes schnappt sich die beiden und bewegt sich zur Bar. Aus Höflichkeit trinkt Louis Wasser mit, zumindest schmeckt es so, und Marc verschwindet wieder zu seiner Arbeit. Nun taucht Simon auf, der wieder nicht besseres zu tun hat als ihn in die Scheiße zu reiten. Nervend petzt er, dass sich hier noch ein weiteres mächtiges Wesen aufhält, eventuell ein vergessener oder gefallener Gott, und das auch noch ungeladen. Simon zieht sich danach zurück, und Hermes bohrt bei Louis nach, der ihm, nachdem ihm die Ablenkungsmanöver und Ausreden ausgehen, alles erzählt. Daraufhin ist Hermes weg und Simon taucht wieder auf. Er kann es nicht lassen seine klugscheißerischen Kommentare von sich zugeben, so dass es Louis zu viel wird. Er springt über die Bar und rammt ihn mit voller Wucht in die Flaschensammlung. Danach dreht er um und marschiert auf sein Zimmer. Zuerst läuft ihm Simon noch nach und redet weiterhin. Stoisch lässt Louis die Kommentare abprasseln. Er reagiert nicht. Er geht zu seinem Zimmer, schnappt sich ein Schwert und schaut sich um. Doch Simon ist nicht mehr da. Also räumt er das Schwert wieder weg und pflanzt sich vor den Fernseher.
    Zumindest ein paar Dinge hat er von Hermes erfahren können. Die Wahrsagerin ist eine Kassandra. So nennt sich sozusagen der Berufszweig. Sie hat auch passenderweise das Portrait von Louis sehr aussagekräftig gewählt. Louis steht auf dem Bild am Fenster, schaut auf ein Wasser mit einem Boot darin, während zwei schwarzhäutige Mädchen hinter ihm stehen. Hephaestus antwortet selten auf Bitten, da es in der Schmiede laut ist. Eine Möglichkeit sei ein ihm geweihter Tempel, Hermes hat sich aber nicht über die Lokalität ausgelassen, oder in einem Vulkan. Klingt nach reinem Wahnwitz - also beste Idee.
    Am nächsten Morgen ist in den Nachrichten etwas von einem Waldbrand nahe Paris zu sehen. Die Stelle befindet sich im Süden. Louis gibt schnell Marc Bescheid und geht mit Miguel zum Brandherd. Beide führen Waffen, Schild und Rüstung mit - Schmiedeexemplare von Louis. Louis begibt sich dann durch das Feuer, er muss sich seiner Kleidung entledigen, da sie zu brennen beginnt und geht zum Brandherd. Dort findet er einen zehn Meter großen Feuersalamander, zum Glück schläft er. Leise bewegt er sich zurück, sammelt seine Kleidung ein und ruft, bei Miguel angekommen, Marc an um ihm jenes mitzuteilen. Dann macht er sich wieder zurück ins Hotel.

  2. Das (Aus-)Löschen eines Feuersalamanders
    Miguel
    nimmt allem Anschein nach die Planung des Angriffes in seine eigene Hand. Was genau sein Plan zu sein scheint ist aber noch recht unklar. Löschflugzeuge, Waffen und ähnliches sind seine Materialanforderungen. Er diskutiert das mit den anderen Götterkindern aus. Der genaue Pan ist nur diesen bekannt, wenn überhaupt. Louis selbst nimmt an dem Treffen nicht teil.
    Kurz vor dem geplanten Angriff muss sich Marc aufgrund seiner Pflichten als Gastgeber entschuldigen und verlässt die Eingreiftruppe. Xin Yuang scheint ihm den Rücken freizuhalten und beschäftigt die Mondgöttin der himmlichen Bürokratie nebst dem Äquivalent aus der japanischen Himmelsordnung. Somit trifft Louis, der den Kofferraum seines Mietwagens mit Rüstungen, Schilder, Schwerter, kanisterweise Wasser und einer Schubladenfüllung Brandsalbe gefüllt hat nur noch wenige Mitstreiter in der provisorischen Feuerwehrzentrale nahe des Waldes. Nicht wenig verwundert sieht er noch eine weitere Person, mit der er jedoch nicht gerechnet hätte: Flint.
    Jener "flüchtige" Gottessohn ist wieder rechtzeitig da um Louis zu helfen. Nicht nur, dass er Louis auf die Schwachstellen des Feuersalamanders hinweist (Augen und ein Teil des Bauches), nein es kommt noch viel besser: Er hat eine magische Waffe, die er bereit ist weiterzureichen, damit der Titanspawn besiegt werden kann. Jedoch teilt er Louis mit, dass er die Waffe nicht nutzen solle, da sein Leben schon schwer genug sei. Louis warnt ihn, dass die Götter wissen, dass er in Paris sei, und er achtgeben soll und sucht danach Miguel und Gloria auf um sie zu Flint zu bringen. Beide erklären sich bereit die Waffe, ein anderthalbhändiges Schwert mit Fehlschärfe, hergestellt aus Ymirs Zahn (die Mutter aller Eisriesen) zu tragen. Flint zaubert ein Kartendeck hervor (nicht zu schweigen, dass er zig dutzende Dinge aus einer kleinen Tasche hrvorgebracht hat - auch das Schwert) und lässt die Karten entscheiden. Gloria zieht die höhere Karte und gewinnt damit das Schwert. Es folgt eine seltsame Zeremonie, in der Flint ein Stück Stoff um die Klinge und der Hand der rothaarigen Frau wickelt.
    Louis beide Bekannten waren aber auch selbst nicht untätig gewesen. Während Louis nur kleinere Besorgungen getätigt hatte, unter anderem ein paar von Miguels Waffen, haben die anderen einen Feuerwehrwagen nebst Ausrüstung herbeigeschafft. Sie reichen Louis eine Feuerwehrkluft, die er anlegen soll, damit sie nicht sonderlich auffallen. Simon ist mit zwei 800-Liter Behältern voll Stickstoff zu einem Flughafen unterwegs um diese als Bomben auf den Titanspawn abzuwerfen. Gerade als die Drei in den Wald marschieren wollen kreuzt Sofia auf. Ihre Kleidungswahl ist nicht beste für einen EInsatz in einem brennenden Wald. Sie trägt tatsächlich ein Cocktailkleid. Ein bischen overdressed, doch dann schlüpft auch sie in einen Feuerwehranzug.
    Mittel eines ausgeborgten Vans fahren die Vier näher an das Brandzentrum und halten schließlich an. Während der Rest seine Ausrüstung greift, Miguel verschiedene Waffen, darunter ein Raketenwerfer, Gloria ihren Anderhalbhänder "Frostbrand" und Sofia ein Maschinengewehr, legt Louis, der in den Hammer seinen Vaters vertraut, Oberteil, Atemmaske und Helm der Feuerwehrausrüstung ab und rüstet sich mit seinen selbsthergestellten Herkulesnachbildungen. Vorsichtig bewegen sie sich näher, wobei Louis mit Sofia im Schlepptau gut dreißig Meter Abstand zu den mit Sprengstoffen bepackten Miguel wahren.
    Dann ist es soweit. Löschflugzeuge machen eine Schneiße ins Feuer. Die vier Götterkinder setzen zu einem Sprint in der Hitze an. Hier zeigt sich, dass es praktisch ist, wenn man einen gewissen Schutz vor Feuer hat. Während Louis unbeschädigt durch die Hitze rennen kann und Gloria durch eine Kälteaura von Frostbrand geschützt ist, haben die anderen beiden nur die Feuerwehrausrüstung. Aber trotz aller Widrigkeiten schaffen sie es alle Vier in Sichtweite der Lichtung des Feuersalamanders anzukommen. Nun heißt es warten - aber hoffentlich nicht all zu lange, denn schon verdampft die restliche Feuchtigkeit und das Feuer nimmt sich dem Wald wieder Schritt für Schritt an.
    BUMM! Ein lauter Knall erschüttert die nähere Umgebung und eine Wand aus Feuer kommt aus Richtung des Muspelheimdieners. Miguel und Gloria springen in der sprichwörtlichen letzten Sekunde in Deckung, so dass sie unbeschädigt die Feuerwelle überstehen. Ersterer feuert aber noch kurz vorher seinen Raketenwerfer auf den vermuteten Aufenthaltsort der Echse. Louis selbst schnappt sich Sofia und beugt sich, mit dem Rücken gen Feuer gerichtet, über sie. Das einzige, das in Mitleidenschaft gezogen wurde sind sein Helm und sein Brustpanzer. Auch wenn es ihn ärgert, solche Dinge kann er wieder erschaffen. Vorsichtig nähern sie sich der nun etwas erkalteten Lichtung als es einen weiteren Knall gibt. Die Bode erbebt von der Wucht der nächsten Stickstoffexplosion. Während Miguel und Louis sichtblich unbeeindruckt stehen bleiben und Sofia ihren Flug mit einem eleganten Salto plus astreiner Landung beenden, schleudert die Druckwelle Gloria mehrere Meter unsanft durch die Luft.
    Nun ist es still. Sehr still. Überall liegt Asche auf der Lichtung, aber das Feuer ist aus. Doch wo ist der Feind? Dort! Hier ist ein größerer Aschehaufen. Könnte es sein, dass... Just in diesem Augenblick flammt wieder Feuer rund um die Lichtung auf. Miguel weicht reflexartig zurück, Louis zieht Sofia mit zurück, doch wo ist Gloria? Während sich die beiden anderen die Hände aufrgund des Feuers schützend vor das Gesicht heben, springt Louis über die gut sechs bis acht Meter hohe Feuerwand und schaut sich nach seiner verlorenen Mitstreiterin und dem Gegner um. Und dort bewegt er sich auch schon. Unter dem Aschehaufen, keine fünf Meter von ihm entfernt, schnellt die übergroße Echse hervor und schlägt mit den Klauen nach Louis. Dieser duckt sich im letzten Moment nach unten weg, so dass nur kleinere Striemen auf seinem Rücken zurückbleiben und springt nach vorne. Er versucht den Kampf schnell zu beenden in dem er immer wieder nach dem Auge zielt. Doch auch der Feuersalamander hat übermenschliche Reflexe und lässt keinen schlimmeren Treffer zu.
    Beinahe gleichzeitig gefriert ein Teil des Feuerringes, zerbricht und Gloria tritt, von einer weißen eisigen Aura umhüllt, mit erhoben Schwert auf die Lichtung. Beide bekämpfen nun verbissen den Feuersalamander. Während sich Gloria auf die Macht ihres Schwertes verlässt und immer wieder auf den Rücken ihres Feindes einschlägt sucht sich Louis ein größeres Ziel als die Augen. Er wartet einen kurzen Augenblick ab, duckt sich unter einem Hieb der Echse weg, springt mit aller Wucht und Schild voraus gegen die Echse um sie etwas anzuheben und rammt sein Schwert tief in den ungeschützten Bauch. Doch falls die Echse dadurch geschwächt wurde, dann ist es aufgrund ihrer erneuten Wut nicht zu bemerken. Louis Schwert ist durch diese Aktion bis auf den Griff geschmolzen. Er steht nur noch mit dem Schild bewaffnet, und aufgrund der Hitze einer Ohnmacht nahe, vor dem Wesen.
    Viel Zeit bleibt Louis nicht mehr, und auch Gloria scheint bisher keinen nennenswerten Erfolg gehabt zu haben. Wie lange die Aura des Schwertes sie zu schützen vermag, dass kann er nur raten. Während er den Schild nun in die rechte Hand nimmt, kurz kontrolliert ob er noch stabil ist, sucht er krampfhaft nach einer Lösung. Einen kurzen Augenblick sieht er Miguel über die Feuerwand springen, sich einen halbverbrannten und bewusstlosen Simon, der vorher per Fallschirm abgesprungen ist, schnappen und wieder zurückspringen. Louis dreht seinen Kopf zu Gloria und schreit ihr folgendes entgegen: "Halte das Schwert wie einen Speer, folge mir und ziele auf meinen Rücken."
    Ohne sich zu vergewissern, ob sie ihn verstanden hat und ihm folgt spurtet Louis, seinen Schild in beiden Händen haltend, los. Der Feuersalamander hebt seinen Kopf leicht an und holt Luft. Er scheint wohl Feuer spucken zu wollen. Jetzt zählt jeder Augenblick. Louis springt ab, dreht sich in der Luft, rammt den Schild mit aller Wucht mit seinen Füßen gegen den Feuersalamander um ihn etwas anzulupfen und stößt sich von ihm ab. Gloria selbst hat entweder verstanden was Louis vorhatte oder auf gut Glück gehandelt. Egal was es war. Die Klinge gleitet knapp an Louis vorbei und tief in den Körper der Echse hinein. Die Kräfte des Frostes und des Feuers tragen einen Kampf aus, an dessen Ende die Kälte siegt.
    Der Feuersalamander erstarrt zu Eis, der Feuerring erlöscht, doch ist es das sichere Ende der Echse? Um sicher zu gehen nimmt Louis den Schmiedehammer, springt mit einem gewaltigen Satz auf die Eisgestalt zu und schlägt zu. Mit einem hellen Gong zerbricht jene in tausende Eissplitter. Der Tag bzw. die Nacht ist gerettet. Auf der Seite der Götterkinder gab es mehr oder weniger schlimme Verbrennungen, leichte Schürfwunden und einen bewusstlosen Simon. Louis teilt Marc per SMS mit, dass die Echse Geschichte sei und alle fahren zurück um sich zu Erholen. Soviel haben sie sich verdient. Louis gibt noch kurz Hermes bescheid und führt ein etwas längeres Gespräch mit ihm, das hier aber nichts zur Rolle spielt.
    Am nächsten Tag verlässt Louis früh das Hotel in Richtung Schmiede. Noch etwas siegestrunken formt er zwei kleine Metallstatuen in Form des Feuersalamanders. Einen behält er, den anderen will er Gloria vorbeibringen, schließlich hat sie den Todesstoß geführt. Doch diese ist nicht da. Also unterhält er sich mit Wildrose, einer bezaubernden Aes Sidhe. Diese scheint angetan von Louis Feuersalamander zu sein und fragt ihn, ob er ihr einen Schmetterling aus Silber fertigen können. Er teilt ihr mit, dass er sein bestes versuchen wird, lässt sein kleines Kunstwerk für Gloria zurück und verlässt nach einem angenehmen Gespräch bei heißem Wasser, ach nein es ist Minztee, die Herberge um ihn seinem Hotel den Schmiedeschmutz abzuwaschen.
    Doch als er endlich nachmittags in sein Zimmer eintritt stolpert er förmlich in die nächste Überraschung. Sofia hat es sich auf seinem Bett gemütlich gemacht und auch Gloria und ihr Hund sind im Zimmer. Ihrer Aussage zufolge wollen sie mit ihm reden... naja was auch immer. Kopfschüttelnd geht er ins Badezimmer, entledigt sich seiner schmutzigen Kleidung und wäscht sich. Doch die beiden Frauen bleiben still, bis Gloria sich laut verabschiedet und wenigstens ihren Hund mitnimmt. Sofia redet für Louis unverständliches Zeug von wegen sie wolle ihm helfen und er solle sich bei ihr aussprechen. Als würde das was helfen. Innerlich kopfschüttelnd geht er zu seinem Schrank um sich anzuziehen. Bestimmt bittet Sofia, dass sich Louis zu ihr auf das Bett setzen soll. Halb angezogen nimmt er Platz, sonst gibt sie ja eh keine Ruhe.
    Blitzschnell lässt sie sich auf seinem Schoß nieder und redet auf ihn ein, fragt ihn über Simon und andere Geschehnisse aus. Louis selbst verwirrt darüber und auch abgelenkt dadurch, dass eine wunderschöne Frau in seinem Zimmer, auf seinem Bett und insbesondere auf seinem Schoß sitzt, beantwortet diese stockend. Worüber sie gesprochen haben, kann er gar nicht sagen. Sie verspricht ihm, dass sie ihm helfen werde, wann immer er Hilfe braucht. Auf seine Frage hin, bei was sie helfen solle, entgegnet sie nur knapp, bei allem wo er Hilfe benötigt und sie helfen kann. Er müsse das schon selbst wissen. Kurz bevor sie das Zimmer verlassen kann, fällt es Louis wie Schuppen von Augen und er bittet sie, die Zimmertür von innen abzuschließen.
    Während beide die Zweisamkeit genießen klingeln immer wieder die Handys der beiden. Als sie später gemütlich im Bett liegen öffnet sich Louis Zimmertür und Marc tritt ein. Er scheint nach Louis und den beiden Frauen gesucht zu haben, er war also der penetrante Anrufer. Sofia steht aus dem Bett auf, läuft lasziv zu Marc hinüber und... rammt ihr Knie in seine Weichteile. Zufrieden kehrt sie ins Bett zurück. Louis kann nur noch verdattert zuschauen. Marc flucht und warnt sie davor dies je wieder zu tun. Danach verlässt er das Zimmer. Kurz darauf kommt der Zimmerservice mit Champagner, Erdbeeren, Schokolade und was weiß der Himmel noch was. Bevor Runde Zwei zwischen Sofia und Louis beginnen kann, klingelt aber schon wieder das Telefon. Marc ist wieder an der Strippe. Er fragt nach Gloria und verplappert sich absichtlich (?), dass Simon die beiden beim Akt beobachtet habe.
    Sofia und Louis wollen abends zusammen essen gehen, doch kurzfristig zieht die Biologin aus dem Hotel aus und wieder in die Herberge, in der auch Gloria untergebracht ist, ein. Louis soll sie dort zum Essen treffen. Wider Erwarten ist aber Gloria immer noch nicht zurückgekehrt, so dass die beiden nur zu zweit speisen.
    Am nächsten Tag geht Louis früh Silber einkaufen und verschwindet in der Schmiede. Da er während der Fertigung des Schmetterlings das Handy überhört, taucht Radu, der Geisterrabe von Simon, bei ihm mit einer Nachricht auf. Es wäre für Louis besser, wenn er sich möglichst bald bei Legba melden würde. Je länger es dauern würde, desto ungesunder sei es für ihn. Das seien die Worte des Gottes gewesen. Louis schnappt sich seine halbfertige Silberarbeit, seine Tasche mit Rüstung, Schild und Schwert und macht sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder zurück nach EuroDisney.
    In der Mitte des Parkes in einem Bauzelt soll er Legba treffen. In Sichtweise steht Simon und wartet ab. Louis betritt das Zelt und schaut sich nach dem Gott um. Doch stattdessen sieht er nur ein etwa neun Jahre altes Mädchen. Eine seltsame Erscheinung für einen Gott, aber naja. Und wieder führt Louis eines der wohl seltsamsten Gespräche seines Lebens. Legba behauptet er kann in Louis Herz sehen und dass Louis Menschen helfen will. Er fragt nach, warum Louis einen Groll gegen Simon und Kalfu habe. Ob Louis meine, dass er einen freien Willen habe, ob die Menschen eine Wahl haben würden und treibt dabei beinahe einen Mann zu Selbstmord. Er fragt ihn über den Fluch aus und erklärt ihm einiges über das Schicksal. Das Schicksal soll Götterkinder nicht direkt manipulieren können, deshalb greift sie auf Menschen zurück. Zuletzt fragt er Louis über New Orleans aus und bringt Anne-Sophia Lammet zur Sprache. Ihr würde es nicht mehr so gut gehen. Seit dem Erlebnis im Sumpf hätte sie ein Drogenproblem und hätte sich mit den falschen Männern eingelassen. Auf Louis Frage, ob dies aufgrund Louis Fehler zurückzuführen oder auf das Schicksal zurückzuführen sei, antwortet er nicht ganz klar. Er gibt Louis nur folgenden Ratschlag: Er könne a) Simon töten und sein Leben sei danach einfacher oder b) Simon könne ihm es erleichtern die Sache mit Anne-Sophia Lammet wieder ins Lot zu bringen. Legba selbst würde aber nicht eingreifen, wenn Louis an Simon Hand anlegen würde. Zerknirscht verlässt der Francokanadier das Zelt und steuert Simon an. Warum nun das? Die letzten Tage verliefen so gut. Er führt ein kurzes Gespräch und vergewissert sich Simons Hilfe nachdem der Konvent vorbei ist. Er macht aber auch ganz klar, dass er sich nicht zurückhalten werde, falls Simon den Bogen überspannt, denn nach Legbas Aussage ist Anne-Sophia Lammet auch ohne Hilfe zu retten.

  3. Perses ist da - Mit der Goldwing durch Frankreich
    Zum Entspannen verschwindet Louis wieder in der Schmiede. Vorsichtig und lange arbeitet er an dem silbernen Schmuckstück weiter. Hierbei lässt er sehr viele kleine Details und Verzierungen einfließen und ist vom fertigen Produkt sehr überrascht - im positiven Sinne. Staunend betrachtet er mehrere Minuten den Schmetterling, den er in seinem tranceähnlichen Zustand hergestellt hat. Nicht dass er sich mit Schmuckstücken wie einer Brosche auskennen würde, aber selten hat er so eine Kunstfertigkeit gesehen. Danach schnappt er sich einen Eimer voll Wasser holt tief Luft, schließt die Augen und schüttet ihn mit Schwung über sich um Schweiß und Ruß loszuwerden. In seiner Schmiedezeit hat Xin ihm eine SMS mit Bild geschickt. Es gab wohl einen Attentäter in Paris, der einen seltsamen Dolch benutzt hat. Nachdenklich mustert Louis das Bild und führt dann ein kleines Telefonat mit dem Martial Arts-Star um sich in Bilde setzen zu lassen.
    Als er sich gerade auf den Weg zu Wildrose machen will schneit Hermes in die Schmiede und teilt Louis mit, dass er sich bis Mitternacht die Goldwing ausleihen darf. Sofort ist alles andere vergessen. Er packt seine Sachen, zieht den vom Götterboten angebotenen Helm und Nierengurt an, lässt sich kurz in die Armaturen einweisen und macht sich gemütlich auf den Weg aus der Stadt hinaus. Außerhalb der Stadt beschleunigt er auf einer Landstraße und hebt an einer Kuppel ab.
    Die Zeit hält für ihn an. Er durchstreift den Himmel und spielt mit den Funktionen der Goldwing herum. Neugierig, man weiß nie wann man es brauchen kann, kopiert er sich die Ziele aus dem Navigationsgerät. Eher aus Spaß gibt er New Orleans als Ziel ein und stellt fest, dass er nicht einmal zwei Stunden brauchen würde um dort zu sein. Also schnappt er sich sein Handy und ruft Anne-Sophia Lammet an, doch wie schon zuletzt geht niemand ans Telefon. Ergo macht es erstmal keinen Sinn dort hinzudüsen. Um die düsteren Gedanken zu verdrängenhebt er wieder ab und genießt die zeitweilige Freiheit von allen Sorgen in dem er mit einem wahnwitzigen Tempo den Himmel über Frankreich durchstreift.
    Als er sich gegen 23 Uhr durch Paris bewegen will fährt es ihm eiskalt über den Rücken. Dunkle Wolken haben sich über Paris zusammengezogen, in denen hin und wieder rotes Wetterleuchten aufblitzt. Was, wenn es nun regnet? Sein Vorhaben sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung innerhalb der Stadt zu halten werden prompt über Bord geworfen. Ohne weitere Unfälle kommt er in der Tiefgarage an, stellt die Goldwing ab und schnappt sich in der Lobby des Hotels einen Regenschirm. Vom Rezeptionisten angesprochen gibt er den Schlüssel ab. Danach zückt er wieder sein Handy, doch leider ist Marc nicht zu erreichen. Zumindest Miguel hebt ab und dieser versichert, dass Marc von den Ereignissen am Himmel bescheid weiß. Beruhigt erkundigt er sich darauf hin bei Gloria nach dem Aufenthalt von Wildrose. Wider Erwarten befindet sie sich in der Suite in der sich auch der irische Gott Lugh aufhalten soll.
    Noch ziemlich zerzaust, macht er sich vollbepackt auf den Weg dorthin und staunt nicht schlecht, als nach seinem Klopfen ein Legolasähnliches Wesen die Tür öffnet. Zumindest leicht verwundert erkundigt er sich nach der Blumenfee und bekommt sofort die Gegenfrage zu hören, was er denn von dessen Schwester möchte. Als Louis antwortet, dass er ihr nur etwas überbringen möchte wird er eingelassen. Und wieder ist es so, als würde das Übertreten dieser Türschwelle ihm die Seele erleichtern, oder ist es eher das Antlitz von Wildrose? Sofort wird ihm etwas zu trinken angeboten, was er schon aus Reflex ablehnt. Eigentlich will er ja nur kurz seine Arbeit abgeben um die er gebeten wurde, jedoch wird er so nett aufgenommen, dass er doch einige Minuten bleibt. Gespannt überreicht er den Schmetterling, schließlich ist er stolz auf seine Arbeit, wenngleich er sich nicht sicher ist, was jene Wesen davon halten. Aber er wird nicht enttäuscht. Die Silberarbeit scheint Gefallen zu finden, denn er wird herzlich umarmt, natürlich unter dem wachsamen Blick vierer Brüder. Während der Unterhaltung führt das Gespräch auch auf Gloria. Wildrose erzählt, dass sie Gloria auf ihrer Queste begleiten wird und fragt Louis, ob er den nauch helfen würde. Da er sich jedoch nicht sicher ist, wo ihn sein weiterer Weg hinführen wird, drückt er sich ausnahmsweise unverbindlich aus. Immerhin erhält die Journalistin Kampftraining von den Aes Sidhe. Weshalb jene ihn fragen, ob er morgen mit ihnen trainieren würde, versteht er zwar nicht, aber er sagt zu. Jene Leben seit Jahrhunderten und kennen bestimmt den einen oder anderen Trick, den sich Louis aneignen kann. So klingt ein beinahe perfekter Tag aus.
    Und wieder klingelt das Handy. Dieses Mal ist es Sofia. Völlig aufgebracht bittet sie ihn, dass er sie morgen früh begleiten soll. Denn der angereiste Avatar des Kriegstitanen Perses hat sich ihrer Begleitung durch einen Parkführung zugesichert. Heiß wallt sein Blut auf, doch seine Stimme bleibt ruhig. Er schlägt ihr einfach vor, dort nicht aufzutauchen, was sie aber kategorisch ablehnt. Warum, das versteht er nicht. Warum interessiert es sie, dass sie Perses vor den Kopf stößt? Er wollte sie umbringen, oder so. Für Louis steht nur eins fest, dass er sich da nicht einmischen wird, da ihm sonst der Kragen platzt und er aller Wahrscheinlichkeit einen fruchtlosen Angriff auf den Gast der Konferenz durchführen würde. Er redet sich damit raus, dass er sich in organisatoische Dinge nicht einmischen will und wird. Er will in einem weiteren Telefonat mit Sofia noch vorschlagen, dass sie sich der Begleitung Miguels versichern soll. Dessen Kampfkraft hat Louis zu schätzen gelernt. Doch sie nimmt nicht mehr ab.
    Mürrisch sucht er wieder nach etwas um abzuschalten. Schlafen kommt nicht in Frage. Bei den ganzen Gedanken in seinem Kopf könnte er eh nicht ruhen. Und wieder versucht er Marc zu erreichen, erfolglos. Als er gerade das Hotel verlassen will meldet sich der Langzeitstudent. Beide treffen sich auf dessen Zimmer. Louis will sich den Kopesh schnappen und weiter an ihm arbeiten. Zudem bittet er Marc sich um Sofias Problem zu kümmern, da Louis selbst sich da nicht einmischen will, da er von seiner im Moment sehr kurzen Zündschnur weiß. Hierbei erfährt er, dass er morgen, eher schon heute, um 15 Uhr auf einem Vortreffen der Götter sein soll, da er Hermes zugeteilt wurde. Über seine genaue Aufgabe wird ihm jedoch keine Information gegeben, da Marc da auch überfordert ist. Wenig begeistert sagt er zu und erklärt sich sogar bereit "ordentliche" Kleidung zu tragen, was in diesem Falle mindestens einen Anzug bedeutet. Doch damit nicht genug. Er soll später noch auf einem Fest den indischen Gottes Agni auftauchen. Spitze. Das fehlt ihm noch. Alle werden feiern, nur er selbst darf achtgeben weder auszurasten noch werden ihm die Leckereien munden. Aber versprochen ist versprochen. Die einzige Aufmunterung ist eine Tonaufnahme zwischen der Sofia und Sobek, der anscheinend Gefallen an ihr findet. Ob Marc eine Sammlung anstrebt? Erst das Video mit ihm und Gloria, nun das.
    Er verlässt das Hotel um in der Schmiede seinen Frust abzuarbeiten doch erhält auf dem Weg schon wieder einen Telefonanruf von Marc. Um Sofia hat er sich nach eigenen Aussagen gekümmert. Er wird sie begleiten. Wunderbar, eine Sorge weniger. Zudem scheint sich Simon ein neues Ziel gesucht zu haben. Nun ist es an Marc über den unverschämten Schmarotzer zu fluchen. Er hat allem Anschein nach, ihn bei dessen Vater Sobek angeschwärzt. Wenig verwunderlich für Louis, kennt er dessen miesen Charakter doch schon länger. Dann begibt er sich in die Schmiede und arbeitet bis zum Morgen wieder am Kopesh. Dann lässt er sich von der Rezeption mit der Suite von Hermes verbinden und erkundigt sich, was er heute zu tun hat. Jener bestellt ihn auf die Suite um ihn einzuweisen.

  4. Paris no more? - Party und Untergang
    Nach einem kurzen Gespräch und Kleiderwahl sponsored by Hermes geht es gut angezogen zu dem Kennenlerntreffen. Ein silberweißer Anzug aus dem Faden der Arachne, eine Krawatte aus dem weißen Flies, schicke Stiefel mit Flügel und zur Krönung noch eine Sonnenbrille aus dem Glas von Pompeji, wer kann von sich schon behaupten so etwas jemals getragen zu haben? Jedoch ist das Treffen ziemlich kurz, denn es gibt zwei unerfreuliche Neuigkeiten. Die erste ist, dass Sofia irgend eine Vision vom Untergang Paris hatte, die zweite das Verschwinden von Baldur. Aber auf eine genauere Anfrage, was es mit den Bildern von der Vernichtung der Stadt hat antwortet Sofia bestenfalls knapp, eher gar nicht.
    Da Gloria aus irgend einem Grund eine Verbindung zu Baldur hat, machen sich alle Götterkinder außer Marc, der als Organisator auf dem Fest bleiben muss und Xin, der noch Kleidung für den Abend sucht, auf den Weg. In einem schlechteren Viertel werden sie fündig. Baldur hat es sich zur Aufgabe gemacht die armen Frauen des Rotlichtbezirkes zu beschützen. Dementsprechend befinden sich ein gutes Dutzend Türsteher und Zuhälter mit blauen Flecken und teilweise bewustlos auf dem Boden, während sich der Ase im Obergeschoss um gut und gerne dreißig leicht bekleidete und emotional aufgelösten Frauen kümmert.
    Doch so ohne weiteres ist es nicht möglich den großen Blonden mitzunehmen. Denn ein gutes Dutzend harter Jungs, teils mit automatischen Waffen bewaffnet, stürmen das Gebäude. Sofort schnappt sich Miguel sein MG und visiert die Neuankömmlinge an. Diese reagieren daraufhin etwas allergisch und eröffnen das Feuer. Nun geschieht alles blitzschnell. Miguel schießt zurück und der erste Angreifer liegt mit einem Loch im Kopf auf dem Boden. Glorias Beschützer, der Sidhe Kaltes Wasser lässt auf seinem Körper ein Kettenhemd erscheinen, schnappt sich sein Schwert und springt auf akrobatische Art und Weise nach unten. Louis, mit Schwert und Schild gerüstet, springt an die Decke und von dort aus mit voller Wucht in die Menschen hinein, um Chaos zu erzeugen. Während den nächsten Sekunden werden die dunkel gekleideten Menschen überwunden. Während Miguel einen Kopfschuss nach dem anderen verursacht gehen Kaltes Wasser und Louis weniger tötlich zu Werke. Das Ergebnis des kurzen Kampfes sind fünf Tote, einer mit einem durchlöcherten Fuss und mehrere mit blauen Flecken und oder Knochenbrüchen. Um die Damen, Baldur will sie nicht hier lassen, weg zu bringen, organisiert Simon einen Bus für einen "gestrandeten" Rockstar nebst Groupies. So werden die Damen zu einem Flughafen gebracht und danach wird wieder das Euro Disney Resort aufgesucht.
    Gegen Abend findet dann die Party von Agni statt, ein Gott des indischen Pantheons. Dort amüsieren sich alle mehr oder weniger prächtig. Die asiatischen Götter verströmen eher eine Aura des Hochmutes, der Rest dafür ist wild am Trinken, Feiern und Baden. Dank Hermes hat auch Louis ruckzuck eine weibliche Begleitung für den Abend gefunden. Mit ihr tanzt er vergnügt und kann es nicht lassen, später einen Augenblick im Gebüsch zu verschwinden. Damit ist er jedoch keine Ausnahme. Viele, davon auch einige Götter, vergnügen sich ungeniert. Wer jedoch mit wem, das entzieht sich Louis Wahrnehmung und auch Interesse.
    Legba taucht später mit Simon an der Seite bei Louis auf und will schon wieder über das verhunzte Leben Louis Begleitung sprechen. Jedoch würgt Louis das Gespräch recht schnell ab, als er erfährt in welche Richtung es geht. Nun weiß er, dass jene Dame ein Kind erwartet, nicht von Louis, aber dass zwischen Frau, Kind und Louis nichts desto trotz Schicksalsverbindungen entstanden sind. Nach einem weiteren Gespräch mit Gloria, die irgendwelchen Unsinn über Sofia erzählt, wird es ihm zu bunt. Er hat keine Lust, sich seine Laune, die ausnahmsweise etwas besser ist, von anderen verderben zu lassen. Also zieht er sich mit seiner Begleitung auf sein Zimmer zurück. Nachdem sie eingeschlafen ist, verschwindet er mit der sich im Auftrag befindenden Kopsh in seine Schmiede und hämmert bis früh in den Morgen weiter.
    Hermes meldet sich via "Postrolle" und läd Louis zu einem Frühstück auf den Eifelturm ein. Jener ist abgesperrt und es befinden sich 25 Hopliten oben. Die Prophezeiung des Untergangs Paris hat viele vorsichtig gemacht. So befinden sich viele Hopliten in Paris. Später erfährt Louis auch noch, dass die Ägypter auch eine Armee geschickt habe, welche von Marcs Halbschwester angeführt wird. Sofia hat in der Zwischenzeit den Ort des ausschlaggebenden Ereignisses auf drei Shell-Raffinerien eingrenzen können. Also machen sich alle Götterkinder zusammen auf den Weg um sie abzuklappern. Unterwegs stellen sie fest, dass die herbeigerufenen Truppen der Götter sich schon auf eigene Faust umschauen. Am ersten Ort treffen sie dann auf Marcs Verwandte, die ihm gleich seine kämpferischen Grenzen aufweist.
  5. Feuer - Brenn die Raffinerie nieder
    Auch die zweite Raffinerie ist ein Fehlschlag, doch bei der dritten ist sich Sofia sicher. Dies ist der Ort, an dem das Unglück seinen Lauf nehmen wird. Da Miguel kurzfristig weg musste befindet sich Xin und sein Äffchen mit in Louis Auto. Gloria arrangiert für die Truppe eine Führung. Aber leider fällt Louis bei der Fühung nichts besonderes auf, außer dass sie stinklangweilig ist. Doch irgendwas müssen die anderen im Sinn haben. Um wieder hineinzugelangen geben Gloria, Xin und Louis vor nach dem kleinen Äffchen zu suchen. Ein Mann und eine Frau der Werkssicherheit begleiten sie, schließlich darf nicht jeder auf dem Gelände herumstreunern. Als es zu einem wahren Platzregen kommt entschließen sie sich kurzerhand in der Kantine zu pausieren.
    In der Zwischenzeit sind die drei anderen Götterkinder in das Gelände reingeschlichen. Was sie dort machen ist Louis unbekannt und herzlich gleich, jedoch beginnen in der Anlage eine Alarmsirenen an zu lärmen. Irgendwann bekommt Gloria einen Anruf. Viel bekommt Louis davon nicht mit, außer dass Marc wohl gerade eine Abreibung bekommt. Das Ablenkungsmanöver bietet das kleine Äffchen an, das wild Laute gebend durch die Gegend rennt. Somit haben Louis und die beiden anderen eine Ausrede aus der Kantine zu stürmen und rennen zu der Stelle, an der sich Marc, Sofia und Simon befinden. Was vorgefallen ist, ist nicht ganz nachzuvollziehen. Aber eine schwere Tür ist eingeschlagen, geschmolzenes Metall ist auf dem Boden und mehrere Träger und andere Bauelemente sind nicht mehr ganz an ihrem Platz. Die Werkssicherheit gerät in helle Aufregung. Bei all dem Chaos ist nicht nachzuvollziehen was alles unternommen wird, aber Louis hält es für sinnvoll sich an die Arbeiter bzw. die Werkssicherheit zu halten. Den selben Gedanken haben auch Xin, Gloria und Sofia. Als sie den Raum betreten, in dem irgendwas ausgeschaltet werden muss, sehen so auf der Plattform vor der Konsole einen Hünen von Mann stehen. Der Mann der Werkssicherheit klettert die Leiter hinauf um jenen Mann, der hier nicht dazugehört und nur ein Besucher zu sein scheint, dazu zu bringen den Raum zu veranlassen. Aber irgendwas stimmt hier ganz und gar nicht. Also bewegen sich Louis und Sofia auf Umwegen und wackeligen Oberflächen auch schnell nach oben. Doch da ist es schon zu spät: Der Hüne stößt den Mann der Werkssicherheit hinunter. Während Louis noch zögert um den Mann aufzufangen handelt Xin blitzschnell und springt in die Höhe und fängt ihn auf. Der Hüne nimmt einen Zettel hervor, rollt ihn auf und betrachtet ihn. Diesen Moment nutzt Louis um in einem Affenzahn an ihm verobeizuflitzen und das Papier seiner Hand zu ent- bzw. zu zerreissen.Mit einem Schmähruf springt er von der Plattform auf den Rand des Ölbeckens. Ein kurzer Blick auf den Zettel hilft ihm nicht weiter. Diese Sprache kann er nicht lesen, geschweige denn die Symbole entziffern. Der Hüne zertrümmert mit einigen Schlägen die Kontrolle und springt Louis hinterher wobei er jedoch im Ölbecken landet.
    Sekunden vergehen, nur die Alarmsirene ist zuhören. Gloria arbeitet fieberhaft an der Konsole um irgendwas abzuschalten und schreit dabei immer wieder ins Funkgerät während die Werkssicherheit fluchtartig den Raum verlässt. Dann beginnt das Öl zu brodeln und eine ölüberzogene brennende Gestalt von geschätzt fünf Metern erhebt sich. Ungläubig schauen Xin und Louis auf ihre, im Vergleich mickrig wrikenden Spathas, und machen sich kampfbereit. Xin setzt zum Sprung an und verfehlt anscheinend den Gegner und schlägt voller Wucht in der Wand ein. Daraufhin holt der Feuerriese aus und verteilt einen gewaltigen Schwinger an Louis, der durch die Wucht mehrere Meter zurückgeworden wird. Doch außer einer schmerzenden Stelle ist nichts ernsthaftes passiert, der Hammer seines Vaters schützt ihn vor den Flammen, so dass er aufsteht und dem Riesen voller Hohn entgegnet, dass er wie ein Mädchen schlagen würde. Daraufhin mischt sich Simon, in seiner für sich typischen Art, in den Kampf ein. Er wirft seine Rumflasche dem Riesen an den Kopf. Als der Feuergigant daraufhin seinen Kopf dreht nutzen Louis und Xin die Gunst der Stunde. Während Louis den Riesen mit einem mächtigen Schlag frontal attackiert, landet der Martial Arts-Star auf dem Kopf des Gegners und rammt seine Spatha tief in das heiße Fleisch und springt wieder auf die Platform. Denn nun mischt sich auch Marc ein indem er die Stockstoffleitung aufreißt und nach unten leitet. Als sich der Riese daraufhin rücklings in das Öl sinken lässt um der Kälte zu entgehen setzt Louis noch shcnell nach und versetzt ihm eine weitere Wunde aus der heißes Blut strömt.
    Zur Sicherheit betrachtet Louis nun die Geschehnisse der nächsten Sekunden von der Plattform aus. Der Raum ist durch Sicherheitsschotts geschlossen. Marc lässt einen steten Strom von Stickstoff auf das brodelnde Öl zufließen, Simon springt ins Öl und taucht ab und Xin überreicht den beiden Frauen je eine Atemmaske die er irgendwo hervorgezaubert hat. Dann steigt plötzlich die Hitze im Öl an. Immer mehr Flammen züngeln an der Oberfläche, trotz des Stickstoffs, so dass nun die Gefahr aufkommt, dass brennendes Öl überschwappt und hier irgendetwas beschädigt. Louis entreißt Gloria das Funkgerät und verlangt zu wissen, welche Einrichtungsteile auf keinen Fall von dem Feuer erfasst werden sollten. Die Antwort lautet, der rote Tank. Louis schnappt sich eine Metallstange und hämmert wild auf sie herum bis er einen langen Speer gefertigt hat mit dem er immer wieder voller Wucht gegen das Becken unterhalb des Ölspiegels donnert. Schließlich hat er es geschafft und das noch nicht brennende Öl spritzt heraus. Xin bringt ihm eine Metalltür und nach kurzer hitziger Diskussion wird mit jener das verursachte Loch von ihnen provisorisch versiegelt. Laienhaft aber erfolgreich wurde das Überschwappen verhindert. Der Raum ist zwar nun mit Öl geflutet, aber immerhin brennt nicht allzuviel und vorallem nicht der rote Tank.
    Doch nun steigt der Feuerriese wieder auf und richtet seinen Blick auf Louis. Unaufhaltsam stapft er auf den Francokanadier zu, der sich schnell wieder seine Spatha greift. Sich unter einem Schwinger des Riesen wegduckend stürmt er nach vorne und treibt die Klinge wieder tief ins brennende Fleisch. Das Ergebnis übersteigt seine kühnsten Vorstellungen. Der Riese explodiert förmlich und hinterlässt außer Flammen nur einen glühend heißen Brocken, den Louis aufsammelt.
    In eine Rettungsdecke gehüllt, sein restliches Hab und Gut hat sich in den Flammen aufgelöst, folgt er den anderen nach draußen um Augenzeuge eines weiteren Spektakels zu werden. Eine brennende Gestalt mit einem flammenden Schwert gibt sich einen Zweikampf mit einer Person die der Monkey King sein muss. Simon und Gloria machen Anstalten sich zwischen die zwei Kämpfer zu stellen, so dass Louis und Xin sofort reagieren und die junge Frau festhalten. Sie beschwert sich zwar, aber die Griffe bleiben eisenhart um ihre Arme geschlossen. Schließlich obsiegt der chinesische Gott und der wunderschöne rothaarige Gott muss sich eines Tricks bedienen um zu verschwinden. Der Monkey King und sein Sohn springen in Bruchteilen einer Sekunde zur einstürzenden Wand und verhindern deren Einsturz. Diesen Augenblick nutzt der Feuergott, der allem Anschein wohl Loki ist, und verschwindet einfach.
    Abends läd Marc Louis noch auf eine Siegestour ein. Nach gemütlicher Massage begeben sich beide in einen Club namens Loft und genießen den Abend. Der Millionärssohn lässt keinen Zweifel offen, dass er derjenige mit der Knete ist, so dass sich in relativ kurzer Zeit ein halbes Dutzend junger Frauen um die Couch der beiden scharrt. Jedoch gehen einige Spielchen von Marc Louis zu weit, so dass er sich schlichtweg weigert zu übersetzen. Als Marc Louis eine Frau mit außergewöhnlichen Mittels abspenstigt macht und diese sich förmlich auf den Amerikaner wirft, verlassen die restlichen Frauen sehr schnell die Couch. Kurz darauf verschwindet das herummachende Pärchen auf die Toilette, so dass sich Louis abseilt und den Rest der Nacht noch von einer Kneipe in die nächste tingelt um wenigstens etwas Musik zu hören.
    Die nächsten zwei Tage sind dafür herrlich ereignislos. Louis beendet die Arbeit am Kopesh, den er Marc überreicht. Ferner stellt er noch drei kleine Miniaturen des Kampfes gegen den Feuerriesen her. Diese stellen jeweils den Feuerriesen sowie einmal mit Marc und ein Mal mit Xin dar. Eine normale Miniatur behält er sich für sich, die andern beiden reicht er als Siegestrophäen den andern Zwei. Ein vorläufiger Pass wird ihm in der Botschaft ausgestellt, ein neues Handy wird eingekauft und Kreditkarten beantragt. Ein kurzes Telefongespräch mit seinem Manager wird getätigt, in dem eventuelle Auftritte angesprochen werden: Ein Gebirgsrennen in Japan, das immerhin schon zwei schwerverletzte Testfahrer gefordert hat, ein Wüstenrennen in Afrika und ein Dschungelrennen in Venezuela. Louis hat zwar keine Ahnung wie dies zeitlich machbar ist, aber da er wieder etwas Abwechslung nötig hat, bittet er seinen Manager darum sich genauer zu informieren. Loki sucht Louis auf und bietet ihm an, ihm bei seinem Fluch zu helfen. Ein Angebot, dass jener aber nicht annehmen kann. Nicht von einem Gott, der, um sein eigenes Leben zu retten, alles in Kauf nimmt. Hier erfährt er auch wieso der Ase soweit gegangen ist. Um Ragnarök, den Weltuntergang zu verhinden, bei dem er selbst auch umkommen wird, versucht er die Prophezeiung, die alles auslöst zu verändern und damit alles unsicher zu machen. Dafür müsste aber Baldur sterben, und zwar nicht durch einen Mistelzweig, wie es die Prophezeiung vorsieht. Dies sollte durch den Anschlag und die darauffolgende Streitigkeiten und Göttern und dem Titanendiplomaten geschehen.
    Der Atztekengott, keine Ahnung wie er heißt, alle sind wahre Zungenbrecher, läd alle abends ein. Auf einem Platz auf der Universität, dort sollen sie sich treffen. Neugierig und gespannt geht Loius dort hin und trifft die anderen. Gloria fehlt zwar, dafür ist aber Miguel wieder da. Er schien in letzter Zeit in die Rolle eines Bodyguards geschlüpft zu sein. Doch keine großen Erkenntnisse sind zu hören. Recht lapidar rattert der Gott irgendeinen Blödsinn runter, verteilt Phiolen irgendeines Gebräus und verschwindet. Gelade nwill sich Louis wieder vom Acker machen als er dem Atzteken wieder in die Hände läuft. Jener möchte einige Auftragsarbeiten und reicht Louis mehrere Blätter mit Aufzeichnungen, Skizzen und Formeln sowie einen Beutel mit Edelsteinen. Na toll. Nun ist Louis ein Laufbursche der Götter? Selbst der Gedanke, dass ein Gott immerhin seine Künste haben möchte tröstet ihn nicht. Und auch, dass die Legierung auf dem Blatt noch komplett unbekannt ist - zumindest für Menschen.
    Auch Hermes besucht Louis noch einmal kurz vor der Abreise und erneuert sein Angebot ihm zu helfen. Dankbar lehnt Louis ab. Er selbst hat sich seinen Weg in den Kopf gesetzt und den will er bestreiten. Er will selbst seine Handlungen bestimmen und nicht auf Gedeih und Verderben dem Wohlwollen der Götter ausgeliefert sein. Kurze Zeit später bricht er mit Gloria und Xin auf. Ihr Weg führt sie nach Italien, genauergesagt RIchtung Ädna. Dort will Louis mit seinem Vater sprechen. Der Rest kommt nach, oder auch nicht. Das sind Probleme mit denen sich Louis noch nicht beschäftigt. Erst heißt es, dass er das Zusammentreffen mit seinem Vater überstehen muss. Während dem Flug unterhält er sich noch mit den beiden anderen. Gloria fragt ihn vorsichtig aus, was er damit bezwecken will, woraufhin Louis geduldig antwortet. Es geht ihm primär darum mit seinem Vater zu reden um Herauszufinden, was sie voneinenader halten und halten können. Im Hinterkopf ist natürlich immer noch ihr wahrscheinlich zweischneidiges Angebot, dass sie ihm helfen könne. Dafür müsste er etwas tun, was auch ihr helfen würde. Da sich das aber nicht mit seinen anderen Plänen überschneidet und er ihr auch helfen kann ohne dabei Hilfe für sich selbst zu bekommen, hat er zugestimmt ihr zu helfen sobald er kann. Xin erzählt er noch von dem Herz des Feuerriesen. Laut Hermes sollte dies nach Einnahme dem Verspeiser helfen sich eine kurze Zeit vor Feuer zu schützen. Bei Landung und Erhalt ihres Gepäcks hat Louis vor dies an den Chinesen weiterzugeben.


Die göttliche Belagerungsmaschine - Vom Ätna zum Vesus und zurückBearbeiten

Louis landet mit den beiden anderen nach einem kurzen Flug in Palermo. Nach dem alle ihr Gepäck eingesammelt haben, machen sie sich auf den Weg um sich einen Mietwagen zu leihen und Bergsteigerausrüstung und anderen Spaß zu kaufen. Ein Italliener bietet ihnen ihre Dienste als Führer an, was aber schnell abgelehnt wird.

Während der Fahrt zum Vulkan fallen Louis zwei schwarze BMW mit getönten Scheiben auf, die dem Trio folgen. Beunruhigt ist er jedoch nicht, hat er in letzter Zeit doch viel seltsamere Dinge er- und überlebt und auch Xin und Gloria bleiben ruhig. Auf einer Landstraße kommt es dann zu der erwarteten Konfrontation. Ein Kipplaster stellt sich vor ihrem Leihwagen quer und aus den BMWs springen sechs Männer mit Sonnenbrillen und Sturmgewehren. Ungläubig schüttelt Louis den Kopf und lässt sich von Gloria seine Sporttasche reichen, öffnet sie, so dass er mit einem schnellen Griff an sein Schwert kommen kann. Mit enigen gebellten Befehlen und einer Salve über den Wagen versuchen die Räuber, oder was auch immer sie sein mögen, ihren Willen durchzusetzen. Nach einer kurzen Absprache steigen Xin und Louis aus dem Wagen, während Gloria drinnen bleibt. Sechs Männer, das sollte kein Problem werden. Louis hat sich seine Sporttasche lässig umgehängt und steckt die andere Hand in seine Jeanstasche während sich der Martial Arts-Star den Italienern nähert um mit ihnen zu reden. Äußerlich nicht zu erkennen macht sich Louis innerlich schon bereit loszulegen. Den sprichwörtlichen Startschuss geben die Italiener in dem sie Xin mittels Salve zum Anhalten zwingen. Mit einem Spurt, der jeden Leichtathleten zum Erblassen bringen würde, rennt Louis auf den nächststehenden Angreifer zu, tackled ihn mit der Schulter und rammt ihn in die Seite des stehenden BMWs. Was Xin genau macht kann Louis nicht sehen, aber er ist sich sicher, dass er alles unter Kontrolle hat. Ganz anders Louis: Sein Blut ist am kochen. In einer fließenden Bewegung springt er auf die Motorhaube, zieht das Schwert aus der Tasche und rammt es durch die Windschutzscheibe in den Körper des Fahrers. Kurz darauf zischen Gewehrsalven an seinen Ohren vorbei. Langsam dreht er sich um, hebt seine Hand mit drei abgespreizten Fingern und zählt laut runter. Das scheint zu viel für die Südeuropäer zu sein und sie nehmen Reißaus. Xin schnappt sich einen überwältigten Angreifer um ihn zu verhören, während Louis noch lange nicht fertig ist seiner Wut freien Lauf zu lassen. Er stemmt den beschädigten BMW an der Seite hoch und beschädigt den Tank. Mit einem geborgten Feuerzeug entzündet er die Lache und steigt zufrieden in den Mietwagen. Während die drei sich von der Kampfstelle entfernen explodiert hinter ihnen der BMW. Da Xin immer noch ein erbeutetes Sturmgewehr mit sich führt, aber niemand eine solche Waffe benötigt, verbiegt er bei der Weiterfahrt jene und wirft das nun unbrauchbare Sturmgewehr lässig aus dem Fenster.

Nach einer ereignislosen Weiterfahrt kommen die drei schließlich am Ätna an. Beim gemütlichen Aufstieg geschieht etwas außergewöhnliches: An einem Wegweiser schlägt das Schicksal zu. Alle Pfeile drehen sich wie wild und fallen nach und nach herunter. Einzig und allein ein Pfeil bleibt hängen. Auf diesem steht der vielversprechende Name "La Grotta del Labirinto". Also gut, dann dort hin und nicht auf den Gipfel. Das erspart einiges an Anstrengung. Im Vergleich zu den anderen hat Louis schließlich nur eine Bergsteigerausrüstung neben seinem Schmiedehammer dabei. Xin hingegen trägt zwei Klappstühle, einen Sonnenschirm und sonstige Späße. Glorias Hund trifft auf sie und übergibt seinem Frauchen den transportierten Zweihänder. Am Eingang zum Höhlensystem zahlt Xin den Eintritt, schließlich hatten die Straßenräuber etwas Geld dabei. Der Weg ist recht eindrucksvoll. Überall sieht man erkaltete Lavaströme - ein Wanderweg auch fürs Auge. Doch Louis ist daran wenig interessiert. Also biegen sie nach einer knappen Viertelstunde die nächstbeste Biegung ab.

Hier zeigt sich ein Fehler in der Planung. Niemand hat ein Licht dabei. Also leuchtet Louis mit seinem Handy den Weg aus. Vorsichtig und trotzdem zügig, bewegen sich die drei Götterkinder den Gang hinab. Nach einer knappen halben Stunde kippt Gloria einfach um. Ihr Puls und die Atmung sind schwach und kaum noch vorhanden. Sofort drehen die beiden mit der Bewusstlosen um und eilen zum Eingang, um dort nach Hilfe zu rufen. Gloria, das ist im Sonnenlicht klar zu erkennen, ist bleich und etwas bläulich angelaufen. Als nach einer endlos lang vorkommenden Zeit endlich der Rettungshubschrauber ankommt verspricht Xin nach der Bewusstlosen zu schauen und Louis geht wieder in den Berg hinein. Jedoch greift er sich diesmal eine Lampe aus dem Häuschen. Nach einiger Zeit stolpert er im wahrsten Sinne des Wortes über Frostbrand, schultert diesen und marschiert weiter. Dank des Lichtes kann er sich dieses Mal schneller bewegen. Endlich kommt er an einem riesigen Bronzeportal an. Dieses ist anscheinend uralt und mit allerlei Bildnissen von schmiedenden Wesen bestückt. Louis greift zu einem der beiden Klopfringe und schlägt ihn drei Mal gegen das Tor. Es ertönt ein Zischen, als würde ein luftdicht versiegelter Raum geöffnet werden. Kurz darauf schwingen auch die Flügel zur Seite und Louis kann eintreten.

Mit Staunen lässt Louis seinen Blick schweifen. Wieder einmal befindet er sich in einem riesigen Höhlenkomplex. Geruch von heißen Metall strömt ihm in die Nase. Doch bevor er weiter in die Schmiede eindringt, verschließt er noch die Tür. Leichtes Flimmern vor den Augen zeigt ihm, dass auch er nicht immun gegen die schlechte Luft in den Höhlen ist. Unter sich sieht er einen langen Strom langsam erkaltetem Metalls, das von einer automatischen Schneidevorrichtung abgetrennt wird. Wie lange dieses Fließband schon existiert ist fraglich. Sicher ist wohl nur eins: Die Massenfertigung wurde nicht von den Amerikanern erfunden. Der Anblick der Schmiede lässt ihn für einen Moment allen Ärger vergessen und so bewegt er sich relativ gut gelaunt weiter. Schließlich trifft er auf eine Gestalt, die, obwohl sie sich etwas zusammenkauert, immer noch größer als Louis ist. Allem Anschein geht von ihr aber keine Gefahr aus, da sie den Kopf in die Hände gestützt hat und vor sich hinjammert. Eine Verständigung scheint zuerst unmöglich, dann steckt sich das große einäugige Wesen ein Hörgerät ins Ohr und bietet Louis ein ähnliches an, was er sofort annimmt und auch anbringt. Es handelt sich hierbei wohl um einen Universalübersetzer, denn nun ist es ohne Probleme möglich, den Gesprächspartner zu verstehen.

Beim Gespräch mit dem Zyklopen Pyrios, um ihn handelt es sich bei der traurigen Gestalt, kommt auch ans LIcht wieso er so traurig ist: Er hat panische Angst vor Hephaistos, da vor kurzem Eindringlinge die Schmiede angegriffen haben und eine göttliche Belagerungsmaschine entwendet haben. Da es seine Aufgabe war, diese fertigzustellen, wird er wohl die Schuld zugeschoben bekommen. Ein Gefühl, das Louis nur zu gut nachempfinden kann. Er willigt ein seinen Vater doch noch nicht zu rufen und stattdessen der Maschine zu folgen. Vielleicht ist es ihm ja irgendwie möglich diese zurückzubringen. Pyrios wird bei dem Gedanken wieder lebendig und zeigt sich als außerordentlich hilfreich. Er erklärt wobei es sich bei der Belagerungsmaschine handelt, sie soll dafür gedacht sein Festungsmauern der Titanen einzureißen, und zeigt Louis sogar Blaupausen. Ungläubig studiert sie dieser ein paar Minuten und macht unauffällig ein paar Bilder mit seinem Handy. Zu außergewöhnlich sind diese Pläne. Der "Panzer" hat dies gigantischen Ausmaße von 20x10x10m. Ein wahres Ungetüm. Ein riesiges Sammelsurium an Waffen ist darin untergebracht. Pyrios zeigt Louis auch noch die fehlenden Einbauteile: Ein Höhenmesser, eine Zeilvorrichtung,... und einen Getränkehalter. Wie genial ist das denn? Den steckt Louis gleich einmal ein, damit er im Fall einer erfolgreichen Eroberung des Panzers jenes Schmuckstück anbringen kann. In Gedanken tuckert er schon im Panzer herum, ein eiskaltes Getränk im Getränkehalter und dazu Highway to Hell aufgedreht. Ein Traum für alle Verkehrsrowdies.

Doch bevor er dem Pazer folgen wird, will er sich erst einmal einen Überblick über die Angreifer machen. Jene haben drei riesige bronzene und humaoid wirkende Wächter zerstört. Da Louis anbietet Pyrios beim Reparieren zu helfen, kann er selbst feststellen dass die Angreifer über eine außergewähnliche Stärke verfügen müssen. Als der Zyklop dem Göttersohn eine Brustplatt von einem Wächter in die Hände gibt, kann dieser sie nur kurz halten, bevor er sie mit einem lauten Scheppern fallen lassen muss. Doch der Gedanke verfliegt schnell als Louis in die "Innereien" der Wächter schauen kann. Mit großen Augen, denen eines kleinen Kindes das die Welt entdeckt, gleich wirft er prüfende Blicke über die Drähte, die Schaltgehäuse und Platinen. Wieder kommt sein Handy zum Einsatz. Zuerst macht er nur Bilder, als er aber die feinmotorische Arbeit für Pyrios übernehmen soll, zeichnet er dies per Video auf, solange sein Speicher noch reicht. Nach einiger Zeit und pfriemeliger Arbeit erwacht der Oberkörper des einen Wächters zum Leben. Es dauert einige Zeit, in der er geräuschvoll bootet und den Statusbericht seinen Körpers herunterrattert. Beeindruckend, welche Teile nicht mehr funktionieren. Es wäre kürzer gewesen hätte das Ding nur die funktionierenden Teile aufgezählt.

Der Beschreibung zufolge handelt es sich bei den Angreifern um drei Wesen, die knappe drei Meter messen und aus Fleisch und Knochen bestehen. Sie sind mit bronzenen Knüppeln bewaffnet, deren Aufschlag eine Explosion auslöst. Das erklärt auch die großen Schäden an den Platten der Wächter. Na gut. Also haben komische Gebilde, Louis glaubt kaum dass es Lebewesen sind, eher Konstrukte wie aus schlechten Horrorfilmen, den Panzer geklaut. Wer dahintersteckt ist unklar, aber so eine Maschine einfach herumfahren zu lassen geht ja mal gar nicht. Fix lässt er sich von Pyrios noch ausrüsten. Und obwohl Louis nach recht "spartanische" Dingen fragt lässt sich der Schmiedelehrling, was er nebenbei seit knapp 500 Jahren ist, nicht lumpen. Er reicht Louis ein kurzes Schwert aus für ihn unbekanntem Metall. Es fühlt sich gut an, und soll sehr stabil sein. Der Schild hat eine ovale Grundform. Jedoch sind die Enden oben und unten eingerückt, als wären sie mit einer runden Schablone gekürzt worden. Zur Freude des Frankokanadiers ist eine Seite des Schildes messerscharf geschliffen. Ein Schild, der auch noch offensiv eingesetzt werden kann. Das muss er sich merken. Der Schild wird am Handgelenk befestigt und hat zusätzliche einen Mechanismus, der es ermöglicht den Schild zu kippen, und das ohne Batterie. Wahnsinn! Die Leihgaben sind atemberaubend. Zu guter letzt bekommt Louis noch einen Helm, mit eingebautem Telefon (es hat immer und überall Empfang und die Klangqualität ist der Hammer) und herunterfahrbarem Visier mit HUD. Als Louis noch ein Gefährt erbittet um dem Panzer folgen zu können wird ihm ein mechanisches Pferd gegeben. Unbeholfen setzt er sich auf dem Mechanogaul in Bewegung und vereinbart telefonisch mit Xin, dass sie sich beim Ausgang treffen. Louis will nicht warten bis der Asiate durch das Höhlensystem in die Schmiede vorgedrungen ist und reitet durch ein riesiges Portal in die Tiefe hinab. Xin soll für Louis noch den Beutel, den der aztekische Gott ihm gegeben hat aus dem Kofferraum mitbringen, nicht dass dies geklaut wird.

Stoisch reitet, fahren kann man das ja leider nicht nennen, Louis auf seinem vierbeinigen Fortbewegungsmittel die Dunkelheit entlang. Allein die leuchtenden Augen des Pferdes weisen ihm den Weg durch den riesigen Tunnel. Doch entgegen seiner früheren Vermutung, dass er demnächst an die Oberfläche gelangt, muss Louis erkennen, dass dem nicht der Fall ist. Also gibt er immer wieder Positionsangaben, sehr vage- wie orientiert man sich in der Dunkelheit unter der Erde?- an Xin und Gloria weiter. Ja, die störrische Frau hat sich selbst aus dem Krankenhaus entlassen. Eigentlich nicht einsatzfähig, muss sie sich trotzdem einmischen. Gibt es überhaupt intelligente Frauen, oder müssen die alle ihren Kopf durchsetzen? Leider weigert sich Xin sie einfach in den Kofferraum zu stecken. So nach und nach informiert er die beiden über den Diebstahl. Schließlich ist ihm auf dem Gaul stinklangweilig, und die Dunkelheit trägt nicht gerade zu einer Abwechslung bei.

Als der Tunnel dann plötzlich abfällt ist es klar, dass der Weg nun unter dem Meer entlang führt. Kein erfreulicher Gedanke eine derartige Wassermasse über sich zu haben. Aber zum Glück ist der Tunnel in einem guten Zustand, soweit das schlechte Licht erkennen lässt. Inzwischen hat der Motorcrossfahrer dank Einweisung der Reporterin, den Dreh raus und beschleunigt sein Pferd auf geschätzte 80 Stundenkilometer. Seiner Meinung nach immer noch zu langsam, aber besser als nichts. Endlich bekommt er so etwas wie ein Gefühl für die ungewohnte Fortbewegungsart, als der mechanische Gaul abrupt anhält. Hinter bzw. in einer Kurve befindet sich eine riesige Lavapfütze. Jedoch ist aufgrund der Biegung für das Pferd ein Sprung nicht machbar. Also überprüft Louis, der Dank des Schmiedehammers seines Vaters durch die immense Hitze keinen Schaden erleidet, die Tiefe und muss feststellen dass es Stellen gibt an denen er den Grund nicht erfühlen kann. Also schickt er notgedrungen den künstlichen Begleiter zurück, packt seinen Krempel und macht sich alleine auf den Weg. Mit einer übermenschlichen Schnelligkeit setzt er über den Lavagraben hinweg, und spurtet den Gang weiter.

Wie lang er durch die Dunkelheit rennt, das mitgeführte Licht reicht gerade so dass er nicht stolpert oder gegen eine Wand rennt, kann er nicht sagen. Zu allem Überfluss bekommt er mitgeteilt, dass auch die anderen auf dem Weg sind. Endlich hatte er Ruhe vor den anderen und dann kommen sie doch wieder. Scheiß Bumeränge! Dann ist es endlich soweit. Der Weg geht wieder bergauf. Frohen Mutes beschleunigt Louis wieder seine Schritte. Mit einem Affenzahn stürmt er durch den Höhlenausgang in die italienische Nacht hinaus. Nach ein paar Sekunden hat er sich auch auf das veränderte Terrain gewöhnt. Denn statt glattem Tunnelboden flitzt er nun durch die süditalienische Pampa. Und endlich stößt er auf eine Spur des Panzers. Eine breite Spur der Verwüstung zeigt sich ihm. Der Boden hat eine verbrannte Schneise mit einem Durchmesser von knapp 20 Metern. Hier muss die Belagerungsmaschine vorbei sein. Also nicht müde werden, sondern hinterher.

Plötzlich taucht aus dem Nichts ein Auto hinter ihm auf. Der bescheuerte Fahrer hat auch nichts besseres zu tun, als mit seiner Hupe und der Lichthupe einen auf Disco zu machen. Dem Vollidioten gehört eine Lektion verpasst, also schlägt Louis eine Kehrtwende, richtet seinen Schild waagrecht auf und fährt mit der Schneide tief in den Kotflügel rein. Der Reifen platzt, Simon und Sofia springen aus dem Heckfenster und Louis wendet hinter dem Auto und setzt seinen Weg wieder fort. Aber nicht ohne einen lauten Kommentar à la "Idiot" von sich zu geben und mit dem Mittelfinger zurückzuwinken. Was die anderen vier denken ist ihm in dem Moment egal. Per Telefon werden Xin und Gloria von dem Treffen unterrichtet und sie vereinbaren sich kurz telefonisch zu melden sobald sie auf ihn aufschließen, nicht dass sich dieses Spielchen wiederholt.

Einige Zeit später ist ein Feuer in der Ferne zu sehen. Es handelt sich hierbei um eine Feuerlanze, die sich gen Norden bewegt. Louis kommt mit jeder Minute die verstreicht näher. Am Ende der verbannten Spur erreicht Louis endlich die feuriger Ursache. Einige Zeit verfolgt er in einigem Abstand die vermeintliche Belagerungsmaschine, denn in den Louis' Augen muss diese sich im Zentrum des Feuers befinden. Dieses brennt jedoch so heiß und hell, dass eine visuelle Wahrnehmung nicht möglich ist. Irgendwann wird ihm die Warterei doch zu langweilig. Vorsichtig nähert er sich dem Zentrum der Hitze, durch den Schmiedehammer hat er ja einen gewissen Schutz. Als aber trotz des göttlichen Relikts die Schmerzen deutlich spürbar werden, springt er mit qualmenden Sachen zurück. Mürrisch schnallt er seinen Rucksack ab, lässt Frostbrand auf die Erde fallen und markiert die Stelle mit der mitgeführten Lampe. Diese benötigt er bei all dem Feuer eh nicht. Die Position der Waffe wird an Gloria weitergegebn, damit diese sie wieder einsammeln kann. Nachdem er etwas Mut gesammelt hat, bewegt sich Louis in die MItte des Feuers um an den Panzer zu kommen, doch wider Erwarten befindet sich dort nichts. Als Louis schließlich auf der anderen Seite herauskommt, ist er rußgeschwärzt und nackt. Fluchend gibt er per Telefon Bescheid, dass der Panzer nicht hier ist. Xin und Gloria sammeln Louis ein, der sich hinter das Steuer des geklauten Wagens setzt und mit Vollgas nach Norden fährt. Laut einer Vision von Sofia soll dort am Rande des Vesuv der Panzer von Louis aufgehalten werden. Und zwar durch rohe Gewalt, indem er das Schwert in die Konsole rammt.

Mit Vollgas brettern die drei über die Straßen. Glücklicherweise sind keinerlei Ordnungshüter in der Nähe, die die Raser anhalten wollen. Nach mehreren Kilometern kommt dann endlich das mechanische Wunderwerk in Sichtweite. Langsam aber stetig rollte es durch einen kleinen Wald. Während die drei Göterkinder noch diskutieren wie sie am besten vorgehen sollten, biegt die Straße um einen kleinen Berg oder großen Hügel herum. Da sich die Belagerungsmaschine auf der anderen Seite durch die Pampa walzt, ist ein schnelles Handeln nun nicht möglich. Das ist in Louis Augen sogar sehr gut. Auf so eine Situation sollte man richtig vorbereitet sein, wenn das überhaupt machbar ist. Der Schlachtplan ist kurz und einfach. Xin soll sich den von Louis ausgeborgten Schild schnappen und die vier Fleischgebilde, die sich hinten auf dem Panzer befinden, ablenken. Da deren Zerstörungsgewalt enorm ist, soll der Martial Arts-Star notfalls das Weite suchen und nur so viel Zeit erkaufen, wie er selbst für vertretbar hält. Louis will dann, sollte die Ablenkung klappen, in den Panzer rein und entweder den Fahrer überwältigen oder den Panzer zum anhalten bringen.

Da er diesen ganzen Blödsinn, denn selbst in seinen Augen wirkt das alles als Wahnsinn, nicht nackt durchführen will, lässt er Gloria kurz das Steuer halten und schlupft in einen Trainingsanzug von Xin. Der ist leider etwas kleiner als Louis, aber besser als als Flitzer in den Kampf zu ziehen ist es alle Mal. Der Panzer rollt kurz darauf endlich auf die Autobahn. Was dort steht wird platt gemacht. Gloria setzt sich mit einem waghalsigen Manöver vor den Panzer. Louis und Xin machen das Auto zum Cabrio, sauber getimt trennen sie mit Schild und Schwert das Dach ab, und springen auf den Panzer. Xin macht einen weiteren Hopser und die Fleischwesen folgen ihm und verlassen auch den Panzer. Aber nicht nur wegen dem Asiaten. Der Panzer steht kurz in Flammen, und Louis verliert mal wieder seine Kleiung. Dank dem Schmiedehammer ist jedoch nicht mehr passiert. Aus dem Inneren des Panzers vernimmt Louis daraufhin eine Stimme, die sich erkundigt, wer er und wessen Sohn er sei. Er kann nicht anders als altklug zu antworten: "Louis, und die meiner Eltern." Dass die Antwort nicht gerade die diplomatischste ist, ist ihm klar. Dies wird noch dadurch unterstrichen, dass der Panzer kleine Rohre ausfährt. Während Louis noch zum Sprung ansetzt, fährt ein Gabelblitz aus dem Panzer und schleudert den Frankokanadier fürs erste vom Panzer. Immerhin weiß er nun, dass der Gegensacher ein gewisser Ixion ist.

Nachdem Louis den Sturz abgefangen hat, macht er sich sofort wieder zum Panzer. Aus dem Augenwinkel bekommt er mit, wie Xin mit en Golems Katz und Maus spielt. Er nutzt sein jahreslanges Training und seine göttliche Herkunft um den Schlägen auszuweichen und turnt mit Salti, Überschlägen und sonstigen Dingen herum. Der Schild an seiner Seite scheint auch schon zumindest einen Schlag abgefangen zu haben. Sofia und Miguel sind ihm auch zu Hilfe gekommen. Die Biologin springt wie eine wilde hin und her und der Söldner versucht das auf offensive Art und Weise. Gloria nimmt wenigstens jetzt auf ihren Zustand Rücksicht und fährt mit dem Wagen brav vorneher ohen sich einzumischen. Per Telefon melden sich Simon und Marc. Sie befinden sich in ihrem Hotel und haben Ärger mit der Polizei. Als Louis nach dem Telefonat bedauert, dass er kein italienisch kann, sonst würde er die Bullen informieren ruft Gloria spontan einen Bekannten in Italien an und gibt nach einem kleinen Gespräch den Hörer an Louis weiter. Jener spricht nur wenig, aber der Inhalt ist brisant. Der Wahlitaliener soll der Polizei einen Tipp geben, dass ein anonymer Anrufer ihm gesagt habe, dass sich die gesuchten Terroristen im Hotel XYZ befinden. Zufrieden legt er auf und folgt der Straße.

An der Belagerungsmaschine angekommen springt er auf die Seite und öffnet die Tür. Den Handgriff hat er sich ja schließlich nicht ohne Grund von Pyrios zeigen lassen. Für kurze Zeit schaut er in den Lauf einer Handfeuerwaffe und die Kugel schickt ihn dann wieder auf die Straße zurück, auf der er sich mehrmals überschlägt. Sein Kopf klingelt, sein ganzer Körper schmerzt. Ihm wird immer wieder schwarz vor Augen, doch irgendwie schafft es Louis die letzten Reserven zu mobilisieren. Er sucht nach dem Schmerz und spuckt noch einmal geräuschvoll etwas Blut aus. Wenn der Panzer nicht eroberbar ist, dann wird er halt unbrauchbar gemacht. Ein letzter Blick auf die Straße zeigt ihm, dass sein Helm im wohl das Leben gerettet hat, jedoch ist er nun leider zerstört. Und auch Xin scheint auf Ixion gestoßen zu sein, denn während er sich wieder dem Panzer nähert fliegt ihm der Asiate entgegen. Aber nun ist genug mit lustig. Mit grimmigen Gesicht springt er durch die Öffnung und rammt das Schwert sofort in die Konsole. Kein Angriff auf Ixion, kein Spaß, nichts soll ihn davon abhalten. Und der Angriff zeigt seine Wirkung. Funken und Blitze kommen aus der Konsole. Als die wütende Faust des Panzerfahrers auf sich zukommt ist das einzige, dass Louis noch vermag, frech und zufrieden zu grinsen.

Voller Wucht wird er aus dem Panzer über die Leitplanke und den Abhang nahe der Autobahn hinunter geschleudert. Sein Körper glänzt noch für ein paar Sekunden golden, während seine Haut im Panzer zusammenfällt. Dann hört er auf einmal Hubschrauber und Salven von riesigen Maschinengewehren. Wie in einer Lasershow erhellen sie die Dunkelheit und mähen alles in ihrer Schussbahn nieder. Die Kugeln schlagen gewissenlos in Götterkinder und Golems gleich ein. Doch die beiden schwarzen Hubschrauber machen es nicht lange. Ixion springt aus dem Panzer heraus und wirft alleim Anschein nach ein EMP-Granate in die Luft. Diese ist dermaßen wirkungsvoll, dass daraufhin die Hubschrauber abstürzen und explodieren. Der Panzer löst sich auch in Schlacke auf, ob der Grund dafür die Granate oder zum Teil auch Louis Schlag war, kann er nicht sagen.

Der Rauch verzieht sich langsam. Die Autobahn gleicht einem Schlachtfeld. Zwei explodierte Kampfhubschrauber, eine geschmolzene Belagerungsmaschine, von den Maschinengewehren aufgerissene Autobahnstücke, zerstörte Autos noch und nöcher. Aber nicht nur Gegenstände wurde beschädigt. Xin liegt regungslos am Boden, Gloria liegt hinter dem Steuer eines PKWs und auch der Rest ist nicht unbedingt in topform, kann aber noch stehen. Während Louis sich langsam wieder der Autobahn nähert, befindet sich Ixion mit einer Spritze über Xin. Miguel möchte den Verursacher aber nicht so einfach davonkommen lassen und schießt nach ihm, mit dem Erfolg, dass die Kugel von der metallenen Haut des Altgriechen abprallt und er als Revanche zurückschießt. Ixion bietet an, dass er den bewusstlosen Heilen wird, schließlich würde er davon etwas verstehen, er hat direkt von Apollon gelernt, und sein Kampf sei gegen die Götter nicht gegen uns. Alle sind unschlüssig, doch dieses Mal hält sich Louis raus. Schon klar, dass sonst die Schuld an ihm hängen bleibt, egal was ist. Die können ihre Entscheidungen mal selbst auslöffeln. Also spritzt der Götterhasser Xin etwas, woraufhin es ihm recht zügig wieder besser geht. Bei Gloria will er dies wiederholen und hier spinnt Sofia komplett herum. Erst will sie ausgerechnet von Louis wissen, ob die Reporterin geheilt werden soll, das soll sie ruhig selbst entscheiden, und dann droht sie auch noch Ixion, dass sie ihn suchen wird, falls er irgendetwas mit Gloria anstellen wird. Dass jener nicht sofort einen Lachkrampf bekommt spricht für ihn. Louis hat am eigenen Leib verspürt zu was er fähig ist, er hat sowohl ihn als auch Xin ordentlich eingeheizt und seiner Meinung spielt die Biologin nicht einmal annähernd in der gleichen Liga. Also mischt sich Louis doch ein und stellt klar, dass ihre Aussage eh nicht ernstzunehmen ist, bevor Ixion vielleicht doch noch die Beherrschung verliert.

Während die beiden Schwerverletzten so langsam wieder zu Bewusstsein kommen, hat Louis Zeit ein paar Worte mit dem Altgriechen zu wechseln. Es handelt sich bei ihm um einen Sohn des Ares, der nach eigenen Aussagen von Hephaistos eingesperrt wurde. Den genauen Grund nennt er nicht, jedoch spricht er die ganze Zeit davon, dass die Götter einen nur anlügen und missbrauchen. Er lebt schon deutlich mehr als ein paar Jahrhunderte und hat bei Apollon Medizin studiert. Er führt einen Privatkrieg gegen die Götter, deshalb die Aktion mit der Belagerungsmaschine. Er wollte Hephaistos aus Rache ordentlich einheizen, ein nicht ganz unangenehmer Gedanke, wenngleich die Opfer zu groß sind, nach Louis Meinung. Dann trennen sich die Wege. Louis, in den nächsten Hosen des Asiaten macht sich mit ihm zu Fuß nach Süden, um sein Handy zu bergen, schließlich befinden sich dort einige Dinge drauf, die nicht jeder sehen sollte. Miguel, Sofia und Gloria machen sich auf den Weg nach Neapel und wollen noch einen Arzt aufsuchen.

Nach dem die beiden alles eingesammelt haben stellen sie fest, dass sie vor ein paar Stunden von Sofia angerufen wurden. Aber auf Xins Rückruf reagiert sie nicht. Also machen sie sich mittels Motorrad durch den Tunnel wieder zum Ätna. Dort überreichen sie Pyrios den Schild, das einzige noch existente Teil. Louis erklärt ihm, dass er nun mit seinem Vater Hephaistos sprechen wird. Aber statt ihn hier zu rufen, was sein Vorhaben war, schlägt ihm der Zyklop vor ihn und den asiatischen Göttersohn direkt zu ihm zu bringen. Er hält sich momentan, das war ja beinahe klar, im Vesuv auf. Mittels Lavatransportservice, anders ist dies nicht zu beschreiben, bringt Pyrios sie zu ihrem Zielort. Die dortige Schmiede wirkt eindrucksvoll, was nicht anders zu erwarten war. Louis nickt dem Zyklopen noch einmal aufmunternd zu als sie sich an anderen einäugigen Schmieden, allesamt größer als sein Begleiter, vorbei zum Zentrum der Schmiede bewegen. Dort steht er. Krummbuckelig, groß, muskulös und stoisch schmiedend - Hephaistos.

Einigermaßen vorsichtig machen sich die drei Gäste der Schmiede bemerkbar. Louis spaziert zu seinem Vater hin, während der Rest einen Respektsabstand einhält. Nicht ohne Genugtuung informiert der Frankokanadier den Gott über den Verlust des Panzers, wobei er sofort Pyrios in Schutz nimmt. Schließlich ist er nur ein Schmied und kein Wachmann oder gar Kämpfer. Als Hephaistos erfährt, dass der Dieb Ixion war scheint dies seine Wut in eine andere Richtung, als weg von dem armen Zyklopen, zu lenken. Der alte griechische Aressohn scheint in der Vergangenheit einiges angestellt zu haben. Er soll sogar versucht haben Zeus zu stürzen. An wen sind sie da nur geraten. Louis redet mit ihm einige Zeit und erkundigt sich, ob es Sinn haben könnte beim Orakel von Delphi vorbeizuschauen. Vielleicht findet er ja dort die Lösung seines Problem. Und zu seiner Überraschung gibt ihm sein Vater sogar eine anständige Antwort. Er soll dort mit einem Stier als Opfergabe aufkreuzen, auf keinen Fall mit einem Ochsen. Zudem erkundigt er sich, ob Louis inzwischen wenigstens ein paar Dinge hergestellt hat.

In Louis Augen, zudem er vor Kurzem in zwei sehr gut ausgerüsteten Schmiedestätten war, sind seine Arbeiten nur Kleinigkeiten, was er auch Antwortet. Hier meldet sich dann Xin, der Louis die Statuette vom Kampf gegen den Feuerriesen zuwirft. Hephaistos wirft einen kurzen Blick darüber und quittiert die Arbeit mit der Aussage "nicht gänzlich unbegabt". Wenn Zyklopen nach 500 Jahren immer noch Schmiedelehrlinge sind, dann klingt das wirklich nach einem Kompliment. Sie reden noch etwas weiter, Louis erfährt, dass auch die Macht über die Erde in seinem Schmiedehammer steckt, Louis zeigt seinem Vater die Liste, die der Aztekengott ihm gegeben hat (welche Hephaistos gnadenlos beurteilt - der Azteke soll immerhin gute Ansätze haben, jedoch würde er selbst einige Dinge anders machen) und zum Abschied bekommt das Götterkind noch eine kleine Aufgabe. Der Belagerungspanzer muss wieder hergestellt werden. Natürlich soll das nicht Louis selbst machen. Nein, er soll wichtige Reagenzien udn Zutaten besorgen. Also nimmt er die Besorgungsliste an sich und kehrt mit den beiden anderen wieder zurück nach Sizilien.

Von Stieren und Orakeln - Wie beleidige ich Appolon?Bearbeiten

  • Neapel: Suche nach Bob und Co.
  • Neapel: Suche nach Sofia
  • Neapel: Bayrische Illuinaten
  • Neapel: Casino
  • Neapel: Bayrische Illumnaten
  • Auffanglager für ungeliebte Scions
  • Ausbruch
  • Reise zum Orakel (Besitz abholen bei den anderen)
  • Das Orakel
  • Die Strafe des Orakels
  • Hermestempel
  • Troja

Fortsetzung folgt?Bearbeiten

Bekannte und Freunde Bearbeiten

Sofia Nerina Hartson Doktor Schnuckelchen (Bastet) Miguel Velasquez südamerikanischer Söldner (Huitzilopochtli) Maria Moratti italienische Sekretärin (-)
Rhapsody "Midnight" abgedrehte Domina? (Hades) Simon Du Mont Trickser und Arschloch (Kalfu) Marc Python reicher Arschlochprolet (Sobek)
Cameron N. Hondo Anabolika-SWATler (Ares) Xin Yuang Martial Arts-Schauspieler (Sun Wukong) Anne-Sophia Lammet Kunststudentin in New Orleans (-)
Agent Blue U.S. NaPIA Agent Gray U.S. NaPIA Gloria Connolly Journalistin (Lugh)
Flint Scion der Asen (nicht Loki) Wildrose Blumenfee / Aes Sidhe von Lugh Pyrios Zyklopen-Schmiedelehrling

Götter und andere seltsame Wesenheiten Bearbeiten

  • Hephaistos: Louis Vater und ein Arsch. Immer noch enttäuscht von Louis hat er sich immerhin herabgelassen ein kleines Lob herausrutschen zu lassen, was wohl auch damit zu tun hatte, dass die ihm entwendete Belagerungsmaschine nicht mehr in den Händen eines abtrünnigen Götterkindes ist.
  • Bastet: Eine wunderschöne und sehr nette Göttin. Sie hat irgendetwas von Brücken gesprochen, die abbrechen. Deshalb seien Besuche selten möglich. Sie schien sich sehr um ihre Tochter Sofia zu sorgen. Ein Mutter-und-Tochter-Verhältnis, auf das Louis nur neidisch blicken kann.
  • Kalfu: Die große Arschlochversion von Simon. Er hat Louis den Biss des Falschen Todes abgenommen, so dass jener nun Probleme mit einem Fluch der Schicksalszwillinge der Loa hat.
  • Schicksalszwillinge der Loa: Diese scheinbar harmlosen Mädchen scheinen eine perverse Freude daran zu haben Louis zu quälen.
  • Hermes: Es gibt doch noch nette Götter. Auch wenn das erste Treffen, dank dem unfreundlichen Einmischen Simons eher schlecht verlaufen ist, scheint dies der erste Gott zu sein, der Anteilnahme an Louis Pechsträhne zeigt. Er geht sogar weiter. Er behandelt ihn schon fast kumpelhaft, wenngleich immer klar bleibt, wer das Sagen hat, und bietet Louis sogar an ihn zu adoptieren und sich um den Fluch zu kümmern. . Hat beim Beseitigen des "Apollon"-Fluches nützliche Hinweise gegeben.
  • Legba: Haben die Loas nur unsympathische Götter? Er misbraucht ein kleines Mädchen als sein Gefäß, stürzt einen Parkbesucher beinahe in einen Selbstmord, nur um einen Punkt aufzuzeigen und ähnliche Dinge. Das ganze Pantheon gehört aus der Galaxie geschossen.
  • Loki: Ein Gott der über Leichen geht. Um sein Leben zu retten, versucht er Ragnarok zu verhindern und nimmt dafür den Tod von Millionen Menschen und anderen Göttern in Kauf. Er ist ein Trickser und hat Kontrolle über Feuer. Ihm ist nicht zu trauen.
  • Zyklopen: Schmiede des Hephaistos
  • Ixion: Ares-Sohn, der abtrünnig wurde und seinen eigenen Kreuzzug gegen die Götter führt. Laut Hephaistos hat er versucht Zeus zu töten. Seine Stärke übersteigt die Louis noch, aber er hatte immerhin einige Jahrhunderte, wenn nicht gar mehr, zum üben. Nach eigenen Aussagen hat er bei Apollon Medizin studiert.
  • Apollon: Er mag es nicht, wenn man sich bei seinem Orakel falsch verhällt. Zum Glück kann man ihn einigermaßen einfach besänftigen.

Dinge, die noch untersucht / fertiggestellt werden müssen / TrophäenBearbeiten

  • Motorrad (Geschenk zum 18. Geburtstag)
  • kaputter Mechanokäfer
  • Herz des Feuerriesen (geht demnächst an Xin Yuang)
  • Zahnrad der Riesenspinne aus Las Vegas (unklar wer im Besitz davon ist)
  • Auftrag der Azteken
  • Siegestrophäe über den Belagerungspanzer (Modell)
  • Kampfbild (Kupferstich?) des ganzen Szenarios (Gloria, Miguel, Sofia, Xin, Louis) und die Antagonisten (Panzer, Ixion, 4 Fleischgolems mit Keulen und beide Hubschrauber)
  • seltene Bestandteile zur Herstellung eines neuen Panzers (siehe Hephaistos' Besorgungsliste)

hergestellte DingeBearbeiten

  • 8 Sets "Herkules"-Nachbildungen (Helm, Brustpanzer, Schild und Schwert) - eins davon an Miguel Velasquez ausgegeben, größtenteils zerstört oder in Paris zurückgelassen (ein Schwert existiert noch und befindet sich bei Louis Hab und Gut)
  • 2 kleine Statuetten von dem besiegten Feuersalamander (6 Erfolge) - eins für Gloria Connolly
  • 1 silberner Schmetterling (11 Erfolge) - für Wildrose
  • Griffe du Nil - für Marc Python
  • 3 kleine Statuetten von dem besiegten Feuerriesen (8 Erfolge Craft: Forging + 10 Erfolge Art: Ironworking)
    - Bleifuß mit brodeldem Öl; Silberminiatur des Feuerriesen ab Taille mit einem Schwertkämpfer auf dessem Kopf - für Xin Yuang
    - Bleifuß mit brodeldem Öl; Silberminiatur des Feuerriesen ab Taille mit einem Stickstoffschwall, der auf ihn zuströmt und einer Person die diesen auf den Riesen richtet - für Marc Python
    - Bleifuß mit brodeldem Öl; Silberminiatur des Feuerriesen ab Taille

Scion Bearbeiten

Pantheon: [Dodekatheon - The Greek Gods] Vater: Hephaeustus
Wesen: Competitor Berufung: X-Games Motocross-Star
Geburtsrechte: Relic (Handhammer) XXXXX Tugenden: Expression XX000
Intellect XX000
Valor XXXX0
Vengeance XXX00
Knacks: Skin-shedding Epic Stamina Boons: Arete: Art Arete 2
Cat's Grace Epic Dexterity Arete: Control Arete 2
Lightning Sprinter Epic Dexterity (ohne Bonus) Arete: Craft Arete 2
Holy Rampage Epic Strength Arete: Melee Arete 1
Doin' Fine Epic Appearence Safely Interred Earth 1
Damage Conversion Epic Stamina Fire Immunity Fire 1
Titanium Tools Epic Strength Bolster Fire Fire 2
Divine Balance Epic Dexterity
Holy Fortitude Epic Stamina
Willpower: XXXXX X0000 Legend: 4

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