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Sofia kompakt Bearbeiten

Mutter: Bastet

Vater: Joseph Hartson (Professor für Ägyptologie)

Geschwister: Halbbruder Ben Hartson (noch unbekannt: Madeleine LaFleur & Angela Mc Clain, Halbschwestern mütterlicherseits)

Wohnort: Portland

Alter: 28

Größe: 1,65

Gewicht: 48 kg

Nationalität: U.S.A. / Ägypten

Sprachen: Englisch, Spanisch, Ägyptisch, Arabisch, Latein, Nahuatl, Französisch, (alt) Kantonesisch

Universität: UCLA

Verbindung: Kappa Alpha Theta

Beruf: Biologin (Spezialgebiet Felide, Forschungsfelder: Kryptozoologie, Verhaltensforschung, ausgestorbene Arten und Großkatzen), Freie Mitarbeiterin NaPia

Doktorarbeit: Von der Wildkatze zur ägyptischen Mau- Katzenrassen im Wandel der Zeit


Spitzname: Dr. Schnuckelchen

Chinesischer Name: Xuéwèn (Weisheit)

Musikgeschmack: Hauptsachlich klassische Musik (Mozart, Smetana, Korsakov, Bach,Verdi, Puccini, Beethoven, Tschaikowsky) , aber auch modernen Softrock wie Alanis Morissette, Meredith Brooks, Shania Twain, Sheryl CroweThe Darkness, Bif Naked, Nirvana, Queen und ab und an Heavy Metal (in den sanfteren Spielarten). Außerdem steht sie auf David Garrett (sowohl musikalisch als auch vom Aussehen).

Musik die sie nicht mag: Hip Hop, Wagner (ist ihr zu schwer und traurig) und Techno


Andere SCIONs (aus ihrer Sicht):Bearbeiten

Louis Parée: Ist verschwunden

Gloria Connolly: Meine Freundin, auch wenn wir sehr verschieden sind.

Marc Python: Ist verschwunden

Miguel Velasquez: Ist verschwunden

Xin Yuang: Ein netter Kerl. Wenigstens einer der normal ist.

Simon Du Mont: Ist verschwunden

Midnight: Ich habe sie kurz kennengelernt. Sie wollte mir eine knallen als ich sie wachgeküsst habe. Auf einmal war sie weg...was wohl mit ihr passiert ist?

Cameron N. Hondo: Ist ein SWATler aus L.A. und Sohn eines griechischen Gottes. Er wirkt nett, aber ich kenne ihn nicht näher.

Ras Chubai: Wer?

Mert bint Sobek Abaza: Kann ich nicht leiden. Wenn ich kann werd ich Mark helfen ihr in den Arsch zu treten. Der Indikator...die hat wohl nicht mehr alle Latten am Zaun!

Sofia und die Götter Bearbeiten

  • Bastet: Offenbar ist sie damit beschäftigt auf meine Schwester aufzupassen. Ich bin sicher die hat schlimmere Probleme als notgeile Götter und Kriegstitanen, die einen töten wollen. Ich bin wohl wirklich auf mich alleine gestellt

.

  • Kalfu: Ich habe gehört dass er mein Leben gerettet hat. Dafür hat er mich losgeschickt und ich wurde angeschossen. Nun sind wir quitt.


  • Legba: Er war zwar offenbar da, aber in einem kleinen Mädchen. Ich weis nicht was ich von dem halten soll.


  • Isis: Beeindruckend! Sie war wunderschön und erhaben zugleich. Leider waren die Umstände des Treffens eher peinlich. Ich würde sie gerne noch einmal unter angenehmen Bedingungen treffen. Neben meiner Mutter ist sie schon ein Vorbild für mich.


  • Baldur: Er ist ein Gentleman und sehr gebildet. Das hat mir gefallen, gerade weil er ein Ase ist. Sein Interese an mir hat mir geschmeichelt. Bei ihm konnte ich mich völlig fallenlassen und hingeben. Es ist schön sich an eine stärkere Schulter lehnen zu können. Sicher weis ich dass das keine Zukunft hat, da mache ich mir keine Illusionen, aber ich möchte diese Erfahrung nicht missen, dafür war sie zu schön. Außerdem nutzt er seine Zeit um hilflosen Frauen zu helfen...irgendwie beschränkt, aber süß. Er hat mich zu sich eingeladen und Teile von mir wären am Liebsten gleich mitgegangen.


  • Quetzalcoatl: Scheint ein wenig manisch zu sein. Aber er wollte mich als Aktmodel haben und das hat mir geschmeichelt. Zum Abschied hat er uns noch eine Phiole geschenkt-keine Ahnung was da drin ist.


  • Sobek: Mit Baldur habe ich gerne geschlafen, er war ein Gentleman und ich kann ihn gut leiden. Aber Sobek hat mich...gezwungen. Ich konnte mich nicht gegen ihn wehren, mich ihm nicht wiedersetzen. Ich fühle mich schmutzig und irgendwie missbraucht. Ich werde ihm das nicht vergessen und alles tun um nicht mehr mit ihm alleine zu sein...


  • Lugh: Lugh ist, ähnlich wie Baldur, sehr sympathisch. Er kümmert sich um Gloria und ist einfach klasse. Ich glaube ich kann ihm vertrauen.


  • Hermes: Cooler Kerl, aber an viel kann ich mich nicht mehr erinnern-verdammte Mischung aus Vodka und Ouzo! Hat mich in betrunkenem Zustand ins Bett gebracht.


  • Bilabog: Der Russe hat den härtesten Schnaps den ich je probiert habe. Selten hab ich mich so abgeschossen...
  • Sun Wukone: Echt netter Gott. Mit dem würde ich mal wieder essen gehen. Er sorgt sich richtig um seinen Sohn und ich werde schauen wie ich ihm da helfen kann. Ich habe eines seiner Goldenen Haare, dass er in eine goldene Rose verwandelt hat.
  • Loki: Sah wunderschön aus, aber ich bin mir sicher dass wir keine Freunde werden. Er will das Ragnarök verhindern, aber das steht ihm meiner Meinung nach nicht zu!
  • Agni: Väterlich, nett, Vegetarier-aber ansonsten langweilig.

Sofia und die Titanen, ihre Avatare und die BrutBearbeiten

  • Perses: Vor ihm habe ich Angst. Nicht davor dass er mich tötet, aber irgendeine tief sitzende Angst in mir wird von ihm angesprochen. Irgendwann werde ich ihm vielleicht die Stirn bieten können, aber in nächster Zeit will ich ihm nicht nochmal begegnen.


Scion-und TitanenkundeBearbeiten

  • Perses: Sein Blut besteht aus verschiedenen hoch virulenten Krankheiten. Blutprobe wurde vernichtet. Gefahr: Die Titanen könnten darauf kommen das Blut als Biowaffe einzusetzen. Leider scheinen die meisten enthaltenen Krankheiten nicht heilbar, und nur einige mit Penicillin, daher lässt es auch keine stichhaltigen Rückschlüsse zu auf ein "Heilmittel" gegen Perses. Interessante Frage: Ist er Überträger, Erzeuger oder Wirt der Krankheiten?
  • Simon Du Mont: Erste Untersuchungen ergaben dass Simons Blut eine auffällig erhöhte Anzahl an Leukozyten und Erythrozyten in seinem Blut. Der erste verdacht aufgrund der erhöhten Anzahl an weißen Blutkörperchen war Leukämie, doch da weder ein Mangel an Erythrozyten noch an Thrombozyten vorliegt, kann dies aber ausgeschlossen werden.So muss von einem deutlich gestärkten Organismus ausgegangen werden, dessen Sauerstofftransport und Wiederstandskraft gegen Krankheit deutlich gestärkt ist. Weitere Untersuchungen am Blut sind vonnöten, außerdem würde ich gerne eine Muskeluntersuchung und eine Untersuchung des Liquor cerebrospinalis und eine Magnetressonanztomographie durchführen. Die Möglichkeiten die aus der übernatürlichen Physis entstehen sind sicher mannigfaltig und dürfen einfach nicht unerforscht bleiben.
  • Andere Wesen/Erforschung: Das Problem ist dass sie nach ihrem Tode zerfallen, demnach müssen wir eine Möglichkeit finden sie zu fangen und sicher zu verwahren um Tests ausführen zu können. Vielleicht wäre ein verusch mit einem Betäubungsgewehr und einer Mischung aus Xylazin und Ketamin, also der Hellabrunner Mischung, erfolgsversprechend. Die Dosierung müsste man natürlich anpassen und bei unterschiedlicher Physiognomie auf andere Mittel wie Zoletil (für Ursidae), Detomidin (Equidae) und Stresnil (Suina) zurückgreifen. Falls sich die Hellabrunner Mischung als zu schwach erweisen sollte, könnte man auch das Xylazin durch das stärkere Detomidin ersetzen.

Wichtige Menschen:Bearbeiten

Sofia regeltechnischBearbeiten

Wesen: Kavalier Berufung: Biologin
Geburtsrechte: Relikt (Katzenamulett) XXX00 Tugenden: Frömmigkeit XX000
Tier (Cleo) XXXXX Harmonie XX000
Kniffe: Göttliche Balance Epische Geschicklichkeit Überzeugung XXX00
Teleskopsinne Epische Wahrnehmung Ordnung XX000
And The Crowd Goes Wild Epische Geschicklichkeit (so bekommen, ohne Ep. Gesch.) Boons: Tier-Kommunikation (Katze) Tier 1
Unberührbarer Gegner Epische Geschicklichkeit Tieraspekt (Tier3) Moon 1
Zentrum der Aufmerksamkeit Episches Aussehen Tier befehligen Tier 2
Unterbewusste Warnung Epische Wahrnehmumg Moon (Silver Dingens) 2
Charmeur Episches Charisma Legende 4
Schneller Lerner Epische Intelligenz

Die Vergangenheit Bearbeiten

Zeugung und Kindheit Bearbeiten

Im Jahr 1981 ging Joseph Hartson mit einigen seiner Studenten auf eine Ausgrabung nach Mamphis (Ägypten). Es ging um einen Tempel aus ptholemäischer Zeit, zu dem er Hinweise in alten Schriften gefunden hatte. Sie gruben mehrere Tage und sie entdeckten...nichts. Rein gar nichts! Der junge Professor, gerade einmal Mitte 30 und hatte die Stelle erst vor zwei Monaten erhalten, war am Boden zerstört. Also gab er seinen Studenten frei und fuhr selbst erst einmal zu ihrem Hotel nach Kairo um anschließend zur Frustbewältigung eine Sauftour durch die Kneipen der Metropole zu starten. Schon ordentlich angeschickert traf er eine unglaublich attraktive Ägypterin, die sich mit dem Namen Nerina vorstellte. Der Professor war sofort von ihr fasziniert, war sie nicht nur schön, da stimmte er ihrem Namen vollauf zu, sondern auch noch klug und war ihm in ihrem Wissen über die alten Ägypter ebenbürtig. Darauf angesprochen fand er heraus, dass sie offenbar an der Universität in Kairo lehrte. Der Abend verging wie im Fluge und da der Professor nicht mehr genau wusste wo sein Hotel war, brachte ihn seine hüsche neue Bekannte noch bis an die Tür. Gerade als er sich verabschieden wollte, denn bei aller Ehrlichkeit, er war niemand der Frauen einfach so abschleppte, flüsterte sie ihm etwas unheimlich süßes ins Ohr...

Das Nächste an das er sich erinnerte war das Bett, und sie. Es schien alles wie in Zeitlupe abzulaufen. Die Tür des Balkons war offen, und er spürte einen sanften Wind, der die Vorhänge bewegte und nach dem Wasser des Nils roch. Es roch nicht unangenehm wie es heute der Fall ist, sondern frisch und würzig. Der volle Mond vermochte nur Schatten von seiner Liebhaberin zu enthüllen, doch eines sah er ganz genau: Ihre Augen. Nie würde er diese Augen je vergessen, denn sie schienen im Dunkeln förmlich zu leuchten...Merkwürdig-das war sein letzter klarer Gedanke in dieser Nacht.

Am nächsten Tag erwachte er erst spät. Er fühlte sich wie gerädert als er dann doch endlich den Schlaf abschüttelte und er bemerkte, dass er alleine war. Nichts deutete darauf hin, dass er gestern Nacht den besten Sex seines Lebens gehabt hatte. War etwa alles nur ein Traum gewesen? Um etwas klarer zu werden ging er erstmal unter die Dusche.

Allerdings blieb er da nur kurz, denn sobald das kalte Wasser seinen Rücken berührte, überkamen ihn fürchterliche, brennende Schmerzen. Nach einem gekonnten Sprung aus der Wanne, welcher die Duschvorhänge das Leben kostete, inspizierte er seinen Rücken vor dem Spiegel-er war völlig verkratzt! Er sah aus als wäre eine ganze Katzenhorde über ihn hergefallen. Trotz der Schmerzen, die gleich nur noch halb so schlimm waren, grinste er zufrieden: Doch kein Traum!

Natürlich wollte er sie wiedersehen, doch alle seine Nachforschungen liefen ins leere: Weder konnte sich der Nachtportier an die Frau erinnern, noch fand er sie an der Universität. Die einzige Nerina die er fand war eine rund 60 Jahrige Sekretärin mit gut zwei Zentnern auf den Hüften. Nachdem er noch zwei Tage gewartet hatte, ob sie nicht doch zurückkehre, packte er seine Sachen und flog wieder nach L.A. Die ganze Aktion hier hatte ihm nichts gebracht außer Ärger und einem gebrochenen Herzen.

Doch der Schmerz verging erstaunlich rasch und so dachte er kaum noch an Nerina...


...bis 10 Monate später zwei Menschen vor seiner Haustür standen und klingelten. Der eine war ein Herr von der amerikanischen Botschaft in Kairo und die andere war eine Dame von der Jugendfürsorge hier aus Los Angeles. Höflich wie immer bat Joseph sie herein und fragte dann bei einer Tasse Kaffee, was sie denn vom ihm wollten. Da wurde ihm eröffnet, dass er offenbar eine Tochter in Ägypten habe. Deren Mutter sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen und aus der Geburtsurkunde gehe hervor, dass er der Vater sei. Sie zeigten ihm Fotos von der Toten und er erkannte die Frau wieder mit der eben jene unvergessliche Nacht verbracht hatte. Obwohl er geschockt war, eröffnete er den beiden Beamten gleich, dass er das Kind als seine Tochter annehmen werde. Seltsamerweise war auf der Geburtsurkunde kein Name festgehalten worden und so gab Joseph seiner kleinen Tochter den Namen Sofia (griech: Weisheit) Nerina Hartson. 

Jugend, Schule und College-bis heute Bearbeiten

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Sofia war ein unkompliziertes Kind. Sie war gut in der Schule und meist war sie auch folgsam ihrem Vater gegenüber. Dieser hatte einige Wochen nach ihrem fünften Geburtstag geheiratet. Zwar kam Sofia mit ihrer Stiefmutter, ihr Name ist Grace, meistens einigermaßen klar, eine enge Bindung entwickelte sich allerdings nie. Anders war das schon bei ihrem sechs jahre jüngeren (Halb)Bruder Ben, für den sie starke schwesterliche Gefühle hat.

Schon früh zeigte sich ihre Begabung für Naturwissenschaften, auch wenn ihr Vater das ein wenig mit einem weinenden Auge sah, hätte er sie doch gerne auch in seinem Arbeitsgebiet gesehen. Aber so hatte sie in der Schule eigentlich nie Probleme. Sie war stets eine der Besten und kam auch gut mit den Lehrern klar, die nie etwas Schlechtes über die stille und fleißige Schülerin sagen konnten. 

Erste Probleme kamen dann erst in der Pubertät. genau in dieser Zeit machte sich am meisten bemerkbar, dass sie ohne wirkliche Mutter aufgewachsen war. Sie begann zusehend weiblicher zu werden, mit allem was das so mit sich bringt, und hatte niemanden mit dem sie darüber reden konnte. Mit ihrem Vater und ihrem Bruder ging das nicht, und mit Grace wollte sie es nicht. Also fühlte sie sich unverstanden und mürrisch und machte ein ums andere mal genau das Gegenteil von dem was man ihr sagte, nur im den Erwachsenen ihren Unmut zu zeigen. So schlich sie sich mit 13 aus dem Haus um ein Metallica-Konzert mit ihren Freundinnen zu besuchen, allerdings fand sie es dort so schrecklich, dass sie es später bereute. Die obligatorische Strafe, Hausarrest, konnte sie nicht wirklich schrecken, dafür las sie einfach viel zu gerne. Um etwas nebenher zu hören griff sie daher auch immer öfter zur Plattensammlung ihres Vaters, woraus sich dann ihre Vorliebe für klassische Musik ergab.

In dieser Zeit begann sie auch immer mehr sich Gedanken über ihre Mutter zu machen, doch aus ihrem Vater war nicht meht herauszubekommen, als dass sie ürsprünglich aus Ägypten gekommen war und bei einem Autounfall ums Leben gekommen sei. Dass sie aber in Kairo geboren war, verschwieg er ihr, bis sie es eines Tages herausfand, und zwar an dem Tag an dem sie ihren ersten Ausweis bekam. Zuerst war ihr Schock groß, doch dann bemerkte sie auch, dass sie damit zwei Staatsbürgerschaften hatte und das fand sie wiederum sehr interessant. Ihren Bruder foppte sie dann häufig, dass sie die einzige echte Afrikanerin in der schwarz-weißen Patchworkfamilie sei. Natürlich sah sie sich damit dann verpflichtet auch die dortige Sprache zu lernen und überredete ihren Vater sie in der Sprache der alten Ägypter zu unterrichten.

In der Highschool-Zeit war sie weiterhin eine stille, aber mittlerweile herausragende Schülerin. Viele Freunde brachte ihr das aber nicht, ganz im Gegenteil. Zwar war sie in verschiedenen Sportteams (Badminton, Schwimmen und Turnen), aber ihre in sich gekehrte Art und ihre Teilnahme an allerlei obskuren AGs (Biologie, Schach, Theater, Geschichte) brachten ihr schnell den Ruf als langweilige Streberin ein, was durch ihren doch sehr blassen Kleidungsstil noch unterstrichen wurde. Aber Sofia war das egal. Sie hatte nie das Bedürfnis besonders im Mittelpunkt zu stehen, oder viele Freunde zu haben. Ihre drei Nerd-Freunde Jonathan (Mathegenie und Treckie), Herb (Computergenie und Star Wars-Fan), Kristy (Gothgirl und Poesieliebhaberin) und der Pausenclown Josh reichten ihr vollauf... Letzterer war auch eine Zeit lang ihr fester Freund, doch ihre Wege trennten sich dann als sie auf die Uni ging und er keine Ambitionen hatte..


Relativ einfach bekam sie ein Stipendium an der UCLA, was neben ihren hervorragenden Noten, natürlich auch an der Professur ihres Vaters an dem College lag. Doch wie schon lange befürchtet trat sie nicht in seine Fußstapfen, sondern widmete sich der Biologie. Auch ergriff sie gleich die Chance von daheim auf den Campus zu ziehen. Gegenüber ihrem Vater begründete sie es damit, dass es merkwürdig erscheinen könnte, wenn sie bei einem der Professoren wohne, aber im Grunde wollte sie eigentlich nur unabhängig sein. Schweren Herzens stimmte ihr Vater zu, aber nur unter der Bedingung, dass sie ihn regelmäßig besuchen würde-woran sie sich bis heute auch gehalten hat. Mit riesigem Eifer stürtze sich Sofia ins Studium und so trat sie erst nachdem sie einige gute Noten gesammelt hatte, in eine der vielen Schwesternschaften ein. Dort lernte sie dann auch Gloria Connolly kennen und sie wurden Freundinnen, als sie zusammen bei dem Aufnahmeprozedere gequält wurden. Die beiden passten auch sehr gut zusammen, denn obwohl Sofia kaum auf irgendwelche Veranstaltungen ging, sie hatte nach eigener Aussage immer "wichtigeres zu tun", und Gloria ihrerseits fast überall war (sie schrieb für die Unizeitung und musste einfach überall vor Ort sein), waren beide in keinster Weise irgendwelche Tussis wie es an Colleges mehr als genug gab. Sie unterhielten sich stundenlang und diskutierten oft. Am meisten hatten sie sich immer nach den Ferien zu berichten, denn Gloria machte geschätzte 1000 Jobs und Praktika und auch Sofia machte verschiedene Studentenjobs und Forschungsreisen mit ihren Professoren. So etwa nach Tansania, Simbabwe, Südafrika und Südamerika um sich ihrem Faible für Großkatzen zu widmen. Schon immer hatten sie diese Tiere fasziniert, auch wenn sie immer nur in der Lage gewesen war "normale Stubentiger" zu halten. So war auch schnell klar auf welches Fachgebiet sie sich innerhalb der Biologie spezialisieren wollte: Felide.

Auf einer Expedition in Honduras lernte sie Hernan Suarez-Matellan , mit dem sie eine Weile zusammen war, ehe man sich im Guten trennte und den Pipil-Häuptling Cuauhtemoc kennen.

Deshalb kehrte sie nach Los Angeles zurück um dort im Whiting Ranch-Nationalpark zu arbeiten, beherbergt dieser doch viele Pumas, mit denen die dortigen Parkwächter und Ökologen etwas überfordert waren. Also verbrachte Sofia beinahe ihre ganze Freizeit vor ihrem Erwachen in den Hügeln im Süden der Stadt.        

Das Erwachen und die weitere Geschichte Bearbeiten

Das ErwachenBearbeiten

Es hätte ein so schöner Tag werden können. Sofia hatte geplant nach ihrer Arbeit beim Fowler Museum, für das sie auf Ausgrabungsgegenständen alte katzenrassen bestimmte, noch gemütlich an den Strand zu gehen und den Samstag zu genießen. Aber das sollte nicht so werden. Erst lief ihr eine offenbar aus dem Zoo abgehauene ägyptische Wildkatze über den Weg und kurz danach auch noch Louis Parée welcher ihr zwar gefiel, aber beim ersten Eindruck mit offensichtlichem Desinteresse am Museum glänzte. Die beiden Sachen waren noch nicht so schlimm, aber als sich dann der Himmel verdunkelte und merkwürdige Wolken aufzogen, sah sie ihren Strandmittag endgültig als gestorben an, und packte sich die Katze um in den Büroräumen den Zoo anzurufen. Dass unterdessen merkwürdige Gestalten die Besucher als Geiseln nahmen ging deshalb völlig an ihr vorbei. Nicht aber, dass die Katze ihr plötzlich die Hand zerkratze und von ihrem Arm hinuntersprang. Und schon gar nicht, dass die Zeit anhielt und die Katze sich zu ihr umdrehte und anfing mit ihr zu reden. Diese eröffnete Sofia, dass sie die Tochter von Bastet sei, dass es noch andere Götterkinder hier gebe und dass sie diese Suchen müsse und küssen, denn der "Kuss der Katze" bringe die Erkenntnis. Anschließend würde es an ihnen liegen die Eindringlinge hier zu vertreiben. Natürlich zweifelte Sofia an ihrer Zurechnungsfähigkeit, vor allem weil sie auch weiterhin mit der Katze sprechen konnte. Als sie dann trotzdem den Zoo anrufen wollte, waren die Telefone tot und kurze Zeit später ging auch noch das Licht aus. Als dann ein bewaffneter Kerl auftauchte, vor dem sie sich gerade noch verstecken konnte, war ihr endgültig klar, dass hier a) was ganz komisch lief und b) sie sich den Strandbesuch heute würde abschminken können.


Auf ihrer Suche nach einem Fluchtweg aus dem Museum trifft sie einen Latino, der sich als Miguel Velasquez vorstellt. Für Nettigkeiten bleibt aber keine Zeit, denn kurz danach werden sie von zwei aufrechtgehenden Wölfen angegriffen. Sofia wehrt sich mit Händen und Füßen, aber weder ihre Nägel noch ein Tritt in die Weichteile scheinen die Viecher sonderlich zu beeindrucken. Doch mit der Hilfe von Miguel und Louis, der auf einmal auftaucht besiegen sie den Wolf schon. Den anderen scheint irgendwas anderes getötet zu haben... Mit dem ganzen Adrenalin im Blut und der Prophezeiung ihrer Katze in den Ohren, gibt sie Louis darauf einen Kuss-und es wirkt wirklich! Dieser stellt sich als Sohn des Hephaistos heraus und er behauptet mit seinem Vater gesprochen zu haben, obwohl seit dem Kuss erst ein paar Augenblicke vergangen sind. Dann möchte er gleich noch einen Kuss, um seinen Vater noch etwas fragen zu können, doch auf den Trick fällt Sofia nicht herein. Als sie das gleiche dann widerwillig, im Gegensatz zu Louis ist der Latino gar nicht ihr Typ, auch bei Miguel versucht, bleibt sie aber erfolglos.


Als sie dann weiter das Museum durchkämmen treffen sie auf einen Kerl mit schwarzen Augen der einen antiken Dolch klauen möchte. Natürlich geht sowas in Sofia Augen gar nicht und es kommt zum Kampf. Dabei wird sie nicht nur übel zugerichtet, sondern der Dolch geht auch zu Bruch und der Unbekannte kann flüchten. Danach wird sie dann gleich ins Krankenhaus gebracht. dort wird sie dann am nächsten Tag nicht nur von Louis und Miguel besucht, sondern auch noch von ihrer Mutter Bastet. Diese erläutert ihr dass sich die Götter im Kampf mit den Giganten befinden, sondern auch dass der Kerl mit den schwarzen Augen ein Titanendiener war. Dann verlässt sie Sofia aber schon nach kurzer Zeit wieder, denn ihre Fähigkeit auf die Welt zu kommen scheint offenbar geschwächt zu sein. Trotzdem ist Sofia überglücklich ihre Mutter endlich kennengelernt zu haben.

DanachBearbeiten

In der Zeit danach experimentiert Sofia mit ihren neuen Fähigkeiten. Sie kann jetzt mit Katzen sprechen und hat vorher ungeahnte körperliche Fähigkeiten. Auf die Idee dass sich etwas verändert haben könnte kommt sie, als sie beim Volleyball am Strand plötzlich selbst semiprofessionelle Männer alt aussehen lässt. Auch scheint ihr Gleichgewichtssinn deutlich verbessert zu sein. Anschließend versucht sie einige Sportarten wie Turnen, Klettern, Tennis, Squash, Surfen und Parcour aus. Überall ist sie gleich zu Beginn ihren Lehrern mindestens ebenbürtig oder sogar überlegen und keiner mag ihr glauben, dass sie bisher eigentlich nur im Fitnesstudio war und kein absoluter Sportcrack ist. Irgendwie scheint die eine katzenhafte Anmut von ihrer Mutter geerbt zu haben. Außerdem fühlt sie sich auch anders: Sie hat mehr Lust zu feiern, mehr Lust auf Sex, sie schläft länger und wird magisch von Süßigkeiten angezogen. Aus der etwas biederen Biologin wird relativ schnell eine lebenslustige Frau, die häufig das Nachtleben von Los Angeles unsicher macht und ihre neuen Gaben und ihre neue Identität in vollen Zügen genießt.


Die TerroristenpartyBearbeiten

Einige Wochen nach dem Vorfall im Museum lädt Louis sie zu einer Party auf einer Insel vor der Küste ein. Diese nimmt sie gerne an, hat sie doch Gefallen an dem Kanadier gefunden. Erst einmal dort angekommen wähnt sich Sofia im Paradies: Die Unterkunft ist erster Klasse, der Strand wunderbar, die Drinks schmackhaft und die Begleitung angenehm. Auch Miguel treffen sie hier wieder. Dort lernt sie auch Simon Du Mont, welcher dort als Barkeeper arbeitet, Cameron Hondo, Rhapsody und Marc Python kennen. Letzterer ist ihr wegen seiner Attitüde und wegen seinem Umgang mit Frauen gleich unsympathisch. Trotzdem amüsiert sie sich gut, zumindest bis sie Schüsse vernimmt und Terroristen die Parts stürmen. Männer und Frauen werden getrennt untergebracht. So kommt sie mit Rhapsody etwas mehr ins Gespräch. Die Eindringlinge filzen alle und berauben sie ihrer Wertgegenstände. So wird Sofia auch ihr Katzenamulett genommen. Schon nach kurzer Zeit merkt sie, dass sie ohne das Schmuckstück nicht mehr in der Lage ist mit ihrer Katze Cleo zu sprechen, was sie beinahe in Panik geraten lässt. Doch sie findet ihre Ruhe wieder. Um die Menschen hier nicht zu gefährden unternimmt sie erstmal keinen Versuch zu entkommen, sondern wartet erstmal ab was passiert. Rhapsody ist nicht dieser Ansicht und legt sich mit einem der Geiselnehmer an. Dabei holt sie sich eine blutige Nase und ein paar Schrammen. Als Sofia diese versorgt bekommt sie ein merkwürdiges Gefühl...und küsst Rhapsody. Ihre Eingebung erweist sich als richtig, denn die Frau stellt sich als Tochter des Hades heraus. Doch anstatt Sofia zu danken, schlägt sie nach ihr. Doch das erweist sich als perfekte Lösung, können die Frauen doch in den Wirren des Tumultes die Geiselnehmer ausschalten. Nachdem sie dann die Türen verbarrikadiert haben, seilen sich die zwei Gottestöchter aus dem Fenster ab um nach den anderen Geiseln zu suchen und Hilfe zu holen.

Doch die anderen Geiseln brauchen ihre Hilfe nicht, denn gerade als die zwei Frauen dort ankommen wo die Männer gefangen gehalten werden, haben sich diese auch befreit. Auch Simon und Cameron stellen sich als Kinder von Göttern heraus. Sie folgen Simon zu einem Geheimgang. Bevor sie diesen betreten gibt Sofia Cleo die Anweisung den terroristen auf der Insel so große Probleme wie möglich zu machen. Dabei stellt sich dann auch heraus, dass Camerons Hund auch kein normales Tier ist. Offenbar wurde außerdem Camerons Begleitung in den Gang entführt. Aus der Tatowierung in seinem Arm springen fünf Spartiaten und stürmen in den Tunnel. Nachdem diese mit Hilfe der Gotteskinder einige merkwürdigen Blutmonster besiegt haben kommen sie an eine Opferstätte auf der Camerons Begleitung geopfert werden soll. Ausführende Hand dabei ist der Kerl mit den schwarzen Augen, der ihnen schon im Museum gegenüber stand. Unterstützt wird er von einigen Terroristen, welche mit automatischen Waffen zu feuern beginnen. Sofia besinnt sich ihrer neuen kräfte und stürmt, horizontal die Wand entlang rennend, auf Schwarzauge zu. Die beiden liefern sich einen heißen Kampf, doch sie gerät immer mehr auf die Verliererstraße. Zum Glück kommen ihr die Anderen schnell zur Hilfe und so muss der Bösewicht unverrichteter Dinge fliehen.

Wieder draußen naht die Polizei schon. Die Terroristen freuen und ergeben sich widerstandslos, sind sie doch von den Halbgöttern und mystischen Wesen hinreichend eingeschüchtert und wollen nur noch "gerettet" werden.

Was in Vegas passiert, bleibt auch in VegasBearbeiten

Nach den Erlebnissen der letzten Wochen und der Fertigstellung ihres neuen Buches "Katzen richtig verstehen" beschließt Sofia mal richtig auszuspannen. Kurzentschlossen wird ein einwöchiger Urlaub in Las Vegas gebucht. Frohen Mutes trifft sie im Hotel ein und kaum steht sie an der Rezeption entgleiten ihr die Gesichtszüge. Simon Du Mont mixt Drinks an der Bar, Marc Python und Louis Parée machen auch hier Urlaub und Miguel arbeitet hier als Bodyguard. Das kann kein Zufall sein-das Schicksal ist scheiße! Doch sie beschließt das Beste daraus zu machen und amüsiert sich eigentlich ganz gut. Sie lernen sogar den Martial Arts-Star Xin Yuang kennen. Sofia gibt nicht zu dass sie den Chinesen nicht kennt, sonst hätte Louis sie sicher wieder wegen ihres fehlenden Fernsehers aufgezogen. So amüsieren sich alle gut, bis Simons Geisterrabe Radu die Stimmung vermiest. Er offenbart der Gruppe das der Titan des Krieges seine Schergen hierher geschickt hat um Las Vegas zu zerstören. Das war es also mit dem Urlaub...

Schnell wird ein chaotischer Plan entworfen, wobei Sofia mit einer gutaussehenden Blondine zusammenarbeiten soll, welche offenbar die Tochter von Loki ist. Diese will etwas aus einem anderen Hotel holen, scheitert aber leider schon am Portier. Was sie dort holen wollte, verheimlicht sie aber. Mittlerweile sind die Titanenkinder das Krieges in der Stadt eingetroffen und verbreiten Chaos und Tod. Sofia, die mit Louis Auto unterwegs ist, beschließt die anderen Götterkinder aufzusuchen um mit ihnen zusammen gegen die Bedrohung vorzugehen. Das einsilbige Gehabe der Blondine geht ihr gewaltig gegen den Strich. Doch so weit kommt es nicht. Gerade als Sofia ihr die Antwort aus der Nase ziehen will, werden sie von fliegenden Wölfen angegriffen. Sofia tut ihr Bestes, setzt aber leider Louis Auto an einen Laternenpfahl, nachdem die Wölfe das Dach aufgerissen und die Tochter Lokis mitgenommen hatten. Der Schlag auf den Kopf lässt sie ohnmächtig werden, schickt ihr aber eine Vision im Traum. Sie sieht das hotel in dem sie vorhin waren und einen Speer im obersten Stockwert. Dann sieht sie sich wie sie einer riesigen metallenen Spinne den Speer in den Rücken rammt.

Wieder erwacht ruft sie Cleo zu sich und fliegt richtung Hotel, zum Glück ist es mittlerweile dunkel. Es sieht schlecht aus, die Götterkinder scheinen den Kampf zu verlieren, also hat sie keine Zeit für Heimlichkeit. Sie bricht mit Cleo einfach durch das Glasdach und schnappt sich den Speer. Danach machen sie sich sofort auf den Weg zur Spinne. Sofia springt auf deren Rücken. Doch so einfach wie gedacht wir die Sache nicht. Eine Luke geht auf und sie wird von humanoid aussehenden Konstrukten mit Klingen statt Armen angegriffen. Doch eilt ihr Simon zur Hilfe und so kann sie der Spinne den Speer ins metallene Fleisch rammen. Simon hat es trotzdem erstmal bei ihr verschissen, hatte dieser doch vorher einen Hund getötet.

Der Spuck ist vorbei und die Öffentlichkeit wird damit abgespeist es hätte sich um Filmaufnahmen von Michael Bay gehandelt. Sie verziehen sich aber erstmal auf das Anwesen von Marcs Familie. Aber an Urlaub ist nicht mehr zu denken...


Von der Schwesternschaftsparty nach Australien, und fast in den Duat, in nur zwei Tagen!Bearbeiten

Langsam verblassten die Ereignisse in Las Vegas, als Sofia von ihrer Studentenverbindung, der Schwesternschaft Kappa Alpha Theta, zu einer Strandparty eingeladen wird. Freudig schmeißt sie sich in Schale und freut sich endlich mal wieder unbeschwert zu feiern. Diess Mal würde es sicher klappen. Es beginnt super, denn sie trifft ihre alte Collegefreundin Gloria Connolly wieder und ämusiert sich daher gleich gut. Doch dass das Schicksal eine launige Hure ist wird Sofia gleich bewusst als sie Xin Yuang sieht, denn an Zufälle glaubt sie schon lange nicht mehr. Sicher ist sie sich dessen, als Simon, Marc, Miguel und Louis quasi an den Strand gespült werden. Gerade über die ersten beiden ist sie nicht erfreut. Simon steht für Chaos und Marc scheint gleich auf Gloria anzuspringen. Da Sofia dessen Umgang mit Frauen kennt, versucht sie gleich gegen zu steuern. Doch dann passiert etwas merkwürdiges. Cleo scheint vor etwas Angst zu haben, was per sé schon ein Grund zur Besorgnis ist. Diese führt sie zu einer Karte und lässt ihre Krallen über Australien schrammen. Offenbar muss Sofia nach Down Under. Zudem erhält sie noch eine Nachricht, dass sie in den Catsclub nach Brisbane müsse. Gleich macht sie sich mit den anderen auf den Weg zum Parkplatz.


Dort werden sie von einem riesigen Kerl mit Kampfanzug und Raketenwerfer angegriffen. Offenbar scheint er es gezielt auf Sofia abgesehen zu haben und schafft es auch sie schwer zu verletzen. Fast noch schlimmer trifft sie der Verlust ihres nagelneuen VW-Beetle-Cabrios, welches von einer Rakete zerstört wird. Louis schnappt sich Sofia und flieht mit ihr. Sie ist schwer verletzt und blutet stark. Nachdem sie provisorisch verbunden wird, will sie sich gleich auf den Weg zum Flughafen machen. Doch der Kanadier lässt nicht mit sich reden und steckt sie ins Bett. Sofia beugt sich ihm, merkt sie doch dass er deutlich stärker ist...und dass er einfach Recht hat. Etwas später am Abend bringt er ihr einen Trank, der ihre Verletzungen wie von Zauberhand verschwinden lässt. Ganz neugierige Katze harkt Sofia nach und erfährt dass Louis den Trank von einer Regierungseinrichtung hat, die sich mit Halbgöttern und Titanen auseinender setzt. Es gefällt ihr zwar gar nicht dass sie dort jetzt wohl bekannt ist, doch soll sie dort angeblich schon bekannt gewesen sein und immerhin werden so ihre Wunden geheilt.

Am nächsten Morgen treffen sich alle in einer Villa von Marcs Eltern. Dort wartet die nächste unangenehme Überraschung: Gloria scheint ebenfalls ein Götterkind zu sein, auch wenn noch niemand sagen kann, welcher Gott bei ihr seine Finger im Spiel hatte. Nun hat sie einen riesigen weißen Hund, was weder Sofia noch Cleo wirklich zusagt. Aber sie haben keine Zeit zu lammentieren also machen sie sich auf in Richtung Flughafen von wo aus sie nach Australien fliegen. Unterwegs versucht Sofia ihrer Freundin einige Dinge zu erklären und sie darauf vorzubereiten was sie erwarten könnte. Wegen eines Umbaus kann ihr Flugzeug nicht direkt nach Brisbane fliegen und so müssen sie nach der Landung weiter mit dem Auto fahren. Auf dem Weg bemerken sie, dass es den Katzen immer schlechter geht je näher sie Brisbane kommen. Eine schwer verwundete Katze muss Sofia sogar einschläfern. Auch Cleo wird immer phlegmatischer.

Angekommen in Brisbane mieten sie sich in einem guten Hotel ein. Den Catsclub wollen sie morgen aufsuchen. Beim Abendessen bekommt Sofia mit, dass auf Louis offenbar ein Fluch liegt, welcher ihn nur Wasser und Brot schmecken lässt. Frustriert verlässt er das Essen schon früh. Nun sieht Sofia ihre Chance sich angemessen bei ihrem Retter zu bedanken. Sie geht auf ihr Zimmer, zieht sich schöne Unterwäsche an, schnappt sich zwei Sektkelche, füllt sie mit Wasser und geht zu Louis Zimmer. "Mal sehen ob er mich schmecken kann", denkt sie sich, doch ihr Klopfen stößt auf taube Ohren. Offenbar scheint der Kanadier schon zu schlafen. Enttäuscht macht sie sich wieder auf Richtung Zimmer und trifft auf dem Weg Gloria. Da beide noch Jetlag haben und nicht müde sind, bechließen sie das Nachtleben Brisbanes unsicher zu machen. Sie feiern wild und lange und kommen so erst in den frühen Morgenstunden ins Bett.

Als sie erwacht steht Marc an ihrem Bett und stellt ihr komische Fragen. Aber ein Kater, ausnahmsweise einer den sie nicht versteht, rettet den Millionärssohn vor Ärger. Ein wenig fühlt sich Sofia von seinen ständigen Baggereien geschmeichelt, doch sie weis zu genau welche Haltbarkeit die Frauen bei ihm haben. Außerdem hat sie gerade ganz andere Probleme. Beim Frühstück angekommen will sie einfach nur schnell an ihren Kopfschmerzen sterben. Auch ihr Frühstück, eine Aspirin mit Kaffee, macht das alles nicht besser. Außerdem eröffnet Miguel ihnen auch noch, dass "der Krieg kommt". Langsam wird Sofia klar was hier geschieht: Der Titan des Krieges mag sich an ihnen und besonders an ihr für die Schmach in Las Vegas rächen! Als sie sich dann entschließen zu Cats Club aufzubrechen geraten sich auch noch Louis und Simon in die Haare, was nicht nur eine Wand demoliert, sondern sie alle zwingt ein neues Hotel zu suchen. Aber im Moment hat Sofia weder Zeit noch Kraft sich über sowas aufzuregen und so fahren endlich zu ihrer einzigen Spur. Dem Cats Club. Dort angekommen steigen Sofia, Miguel und Marc über das Oberlicht ein. Nach einigen Minuten Suche finden sie einen zugemauerten Raum. über diesem das Symbol ihrer Mutter und darin ein Sarkopharg. Auf diesem eine Einbuchtung um dort eine Katzenstatue hinein zu legen, doch diese fehlt. Alarmiert durch die nahende Polizei machen sie die drei auf die Socken. Leider haben sie keinen Anhaltspunkt wo sich diese Katzenstatue befinden könnte.

Also beschließt Sofia ihre göttlichen Energien anzuzapfen und einen Blick in die Zukunft zu wagen. Sie sieht sich die Statue nehmen und als sie sich umdreht, wird sie von einer Klinge durchbohrt und stirbt. Als Geist sieht sie dann die Zwischenwelt. Dort fallen die Titanen des Krieges über die Stadt her und wollen von dort aus in den Duat eindringen. Schockiert von dem Gesehenen muss sich Sofia erst einmal übergeben. Und erst nach einigem zureden kann sie über das Gesehene sprechen. Sie wird also sterben. Wahrscheinlich noch an diesem Tage...

Da die Vision keine weiteren Anhaltspunkte liefert müssen sie Simon vertrauen, der irgendwie zu einem Kreuz auf seiner Stadtkarte will. Unterwegs beginnt Gloria einen Faden zu sehen, der sie offenbar zu der Statue führen soll, welchem sie dann auch gleich folgen. Auf dem Weg dahin merken sie dass sie sowohl von einem Kampfhubschrauber als auch von mehreren schwarzen Vans verfolgt werden. Sie beschließen sich zu trennen, doch die Verfolger bleiben an der Gruppe mit Sofia, Louis, Gloria und Marc dran. Sofia nimmt das alles eher nebenbei wahr, zu schwer steht sie noch unter Schock. So geht sie auch mit Marc mit als dieser vorschlägt mit ihr zu Fuß zu fliehen. Er schnappt sie und hüpft auf das nächste Haus. Doch so richtig bringt sie das nicht weiter, werden sie doch weiterhin verfolgt und vom Hubschrauber unter Feuer genommen. Marc setzt sich helfenhaft für Sofia ein und so kann sie sich leicht verletzt verstecken. Doch auch das währte nur kurz, denn aus ihrem Versteck sieht sie das Auto mit Gloria und Louis und einen Schergen der Titanen, der einen Sprengsatz auf sie schießen will. Der Gedanke ihren Freunden nicht zu helfen kommt ihr gar nicht und so stört sie dessen Schuss und kann sich anschließend zu den beiden ins Auto flüchten, während der Sprengsatz ein Haus demoliert. Doch irgendwie bedanken sich die beiden nicht bei ihr, sondern machen ihr Vorwürfe. Sofia ist das egal, sie wäre lieber gestorben als ihre zwei besten Freunde unter den Götterkindern sterben zu lassen.

Sie folgen dem Faden weiter in den Hafen, wo er dann in eine Lagerhalle führt. Dort werden sie von zwei glühenden Schlangen, die offenbar aus Kohle bestehen, angegriffen. Louis hält sie aber von ihnen fern und so ist Sofia zum Zuschauen verdammt. Aber Miguel, Simon und Xin Yuang machen ihre Sache gut, so dass Sofias Hilfe nicht gebraucht wird. Kaum betreten sie alle die lagerhalle sind sie auch schon von irgendwelchen Ninjas umstellt. Sie wird aber nicht behelligt und so stürmt sie vor die Statue zu finden, gefolgt von Gloria. Sie sieht es als ihre Aufgabe, selbst wenn sie dabei sterben sollte. Keiner ihrer Freunde sollte an ihre Stelle treten. Und so geschieht es auch: Gloria wird von irgendwelchen Schattenarmen festgehalten und selbst Cleo kann nicht verhindern, dass ein alter Bekannter aus dem Schatten tritt und Sofia eine Klinge in den Bauch stößt: Schwarzauge. Sie stürzt und sieht ihr Blut wie es sich auf dem Boden ausbreitet. Ein einzelner Fußabdruck zeigt sich im roten Nass.

Als Sofia wieder erwacht ist sie im Krankenhaus. Louis ist an ihrer Seite. Sie gibt ihm einen Kuss, doch er meint dass Simon den eher verdienen würde. So ganz versteht Sofia nicht warum, doch Louis führt aus, dass er entscheidenden Anteil daran gehabt hat sie zu retten.Wähernd die beiden sie also gerettet haben, hatten es die anderen geschafft die Statue wieder an ihren angestemmten Ort zu bringen und das schlimmste zu verhindern. Marcs Blut habe dann den Schutzbann Brisbanes wieder hergestellt. Diese Information macht Sofia auch ein wenig traurig, denn als Tochter von bastet wäre es ihre Aufgabe gewesen dafür ihr Blut zu geben. Nach und nach wird sie von allen besucht. Gloria kommt zusammen mit Marc, offenbar hat ihre Intervention nicht gefruchtet, denn die beiden wirken sehr vertraut. Aber so ganz kann sie dem Schwerenöter nicht böse sein, zu sehr hatte er sich am gestrigen Tag für sie eingesetzt. Als er und Louis den Raum dann kurz verlassen, erzählt Gloria dass Louis es mit dem Titan des Krieges und der Dürre aufgenommen hat nur um sie ins Krankenhaus zu bringen...

Paris: Sorbonne, Louvre? Nein! Disneyland!Bearbeiten

Nachdem Sofia aus dem Krankenhaus kommt, steht schon die nächste Reise an: Es geht nach Kairo. Dort wollen Marc, Gloria, Simon, Louis und sie die Vorfälle der letzten Tage untersuchen. Zuerst einmal wird das ägyptische Museum aufgesucht. Dort kennt Sofia sich aus, hat sie hier doch viel für ihre Doktorarbeit recherchiert, mal ganz davon abgesehen, dass sie als Kind einige Male von ihrem Vater gezwungen worden war hierher zu kommen. Nachdem Marc allerdings den Alarm auslöst, wird es für die nächste Zeit ihr letzter Besuch für gewesen sein... Anschließend begeben sie sich in die Stadt der Toten. Dort gibt es einige Anzeichen eines Kampfes und offenbar waren Götterkinder der Griechen anwesend. Vor einer Statue des Sobek verhält sich Marc äußerst respektlos. Zudem findet sich auch ein, von Ichor stark geladener, Tempel der Isis mit einem großen Wasserbecken. Nachdem Simon in dieses getaucht war und berichtete, dass sich dort ein Tor befindet, taucht Marc dort sofort hinein. Sofia, die ihn eigentlich noch warnen wollte springt hinterher. Einige Augenblicke später stehen sie vor einer verärgerten Isis, die Marc verkündet er hab seinen Vater genug verärgert, dass dieser etwas Wein verschüttet habe. Sofia bewahrt Marc davor sich endgültig um Kopf und Kragen zu reden, doch bekommt der Sohn Sobeks trotzdem eine Aufgabe aufgebürdet: Er soll in Paris einen Kongress der Götter veranstalten.

Die Gruppe fliegt ersteinmal ohne Sofia nach Paris, denn sie bekommt Besuch von einer Katze, die ihr den Weg zu einem alten Heiligtum der Bastet weist. Dort wird sie in ein weiteres Geheimnis ihrer Abstammung eingeweiht...

Einen Tag später als die anderen trifft Sofia in Paris ein. Nachdem sie ihre Sachen in eine Pension gebracht hat, trifft sie die anderen im Park. Es ist noch ein ihr unbekanter Mann dort, dessen Charme sie nur schwer wiederstehen kann. Die anderen scheinen ihn aber offenbar zu kennen, also verspricht sie dem Fremden ebenfalls nicht über ihn zu sprechen, als dieser darum bittet. Louis scheint kein besonderes Interesse daran zu haben wo sie war und was sie gemacht hat. Außerdem sind auch Miguel und Xin wieder mit von der Partie.

Am nächsten Tag hilft Sofia Marc und kann nicht so ganz verstehen, warum sich die anderen offenbar nur unwillig reinhängen um ihm beim organisieren des Kongresses zu helfen. Klar, er ist ein schauvinistischer Arsch, aber sie verbindet doch langsam eindeutig mehr...fast sowas wie Freundschaft. Sie bekommt den Auftrag sich um den germanischen Gott Baldr zu kümmern. Nach kurzer Recherche bekommt sie herraus, dass sie damit offenbar großes Glück gehabt hat, denn er wird als, für die Asen, friedlich und sehr gutaussehend beschrieben. Anschließend telefoniert sie mit Louis, eigentlich weil sie ihn Abends treffen will. Sie hatte sich schon im Krankenhaus dazu entschlossen sich bei ihm zu "bedanken", doch er zeigt sich völlig uninteressiert an ihr. Also verbringt sie die Nacht alleine.

Am nächsten Tag managt sie alles um Baldrs Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Mittags geht sie dann mit Simon einkaufen, weil ihre Brüste sie offenbar dazu befähigen zu sehen, welche Sonnenbrille ihm am Besten steht. Als sich dieser dann auf den Weg machen will, beschließt Sofia zu überprüfen ob ihre Reize noch wirken, scheinen sie doch bei Louis völlig zu versagen. Sofort sagt Simon seinen Termin ab und geht lieber mit Sofia Unterwäsche kaufen. Langsam beginnt Sofia den Sohn Kalfus wirklich zu mögen. Sobald man an seine zynischen und extrem ehrlichen Art gewöhnt hat, kann man wirklich gut mit ihm auskommen. Welchen Mann kann man denn sonst noch zum Unterwäschekauf mitnehmen? Ob Louis vielleicht schwul ist? Oder hat er wirklich ernstere Probleme? Setzt ihm der Fluch so zu? Sie würde ja versuchen ihm zu helfen, aber er lässt leider niemanden an sich heran... Nachts geht sie dann das erste mal auf den Dächern von Paris umher und schnappt sogar einen Handtaschendieb. Außerdem erklettert sie den Eifelturm und Notre Dame. Der fast volle Mond macht sie rastlos und unternehmenslustig.

Am nächsten Tag kommt Baldr an und die darauffolgenden zwei Tage vergehen wie im Flug. Sofia ist völlig fasziniert von dem nordischen Gott, der nicht nur eine Granate im Bett ist, sondern ebenso kultiviert und gebildet. Das Stelldichein mit ihm polliert ihr Ego wieder auf, denn offenbar reichen ihre Reize immerhin um für einen Gott interessant zu sein. Sie muss sich wirklich mal mit Louis unterhalten. Vielleicht muss er einfach mal mit jemandem über seine Probleme reden. Sie beschließt das am nächsten Tag zu tun.

Doch sie kommt nicht gleich dazu. Offenbar hat ein Scherge des Giganten Muspelheim einen Waldbrand im Süden von Paris gelegt...

Dieser Scherge entpuppt sich als riesiger Feuersalamander. Um gegen diesen vorzugehen, beschaffen sich Simon, Gloria, Miguel und Sofia erstmal ein Feuerwehrauto. Mit der Ausrede sie seien ein Spezialkommando aus Lyon klappt das auch mehr oder weniger mit minimalen Schwierigkeiten. Anschließend fahren sie an die Sorbonne und beschaffen auch noch 1600l Stickstoff. Das sollte dem Monster doch den Gar ausmachen! zwischendurch schlüpfen Sofia und Gloria auch noch in die Brandschutzuniformen und schmieren sich mit Vaselline ein-angeblich soll die die Haare schützen. Auf dem Weg zum Feuer kommt dann aber ein Anruf von Mark, der sie bittet mit ihm auf ein japanisches Laternenfest zu gehen. Leichten Herzens, schließlich ist eine Party mit mindestens einem Gott interessanter als ein Kampf mit irgendwelcher Titanenbrut, lässt sie sich absetzen damit Mark sie abholen kann.

Doch bevor dieser eintrifft hält ein Miltärjeep vor Sofia und eine vermummte Gestalt, die erstaunliche Ähnlichkeit mit den Schergen des Krieges hat, überreicht ihr eine Karte für den Sohn Sobeks. Als sie dann endlich abgeholt wird, übergibt sie die Karte pflichtbewusst. Wie sich herausstellt hat sie da allerdings eine Hiobsbotschaft überbracht, denn offenbar plant nun ein Titan namens Perses auch zu dem Götterkongress zu kommen. Nach Rückfrage bei Simon wird ihr geraten von ihm Abstand zu halten, denn offenbar hat der etwas mit dem Titan des Krieges zu tun, der ja wiederum ein Auge auf Sofia geworfen hat. Allerdings schockt sie das wenig, schließlich hat es der Titan schon in Australien nicht geschafft und da waren lange nicht so viele Götter in der Nähe. Soll er nur kommen, Katzen haben schließlich genug Leben!

Wieder im Hotel macht Sofia sich fertig. Die Vaselline wieder aus den Haaren zu bekommen erweist sich als schwieriger als gedacht und bedarf einer Flasche Shampoo, Pflegespülung und Konditioner um die Haare wieder halbwegs in Ordnung zu bringen. Auch die Auswahl der Kleider erweist sich als schwierig-aber das ist ja nichts neues. Als sie dann auch fertig mit dem Schminken ist, wartet sie auf Mark. Doch der Herr Veranstalter kommt einfach nicht und an sein Handy geht er auch nicht ran.

Sie wartet noch eine Weile und ruft anschließend Gloria an. Als diese dann meint dass sie noch rechtzeitig zum Kampf mit dem Monster kommen würde und sicher auch gebraucht werden könnte, macht sie sich dann doch wieder auf den Weg. Mit dem Coktailkleid zum Waldbrand-Hauptsache die Beine sind gut rasiert...

Dort angekommen schlüpft sie schnell wieder in den Brandschutzanzug und begibt sich zum Rest. Die scheinen schon kampfbereit und Gloria hält ein Schwert in der Hand dass sie wohl von Loki bekommen hat. Na das kann ja wieder was werden. Sie machen sich auf den Weg durchs Feuer, wobei sich Louis immer in ihrer Nähe aufhält. Es ist ein schönes Gefühl dass er sich um sie sorgt. Doch dann geht es los, denn mit einem großen Knall schlagen die ersten 800l Stickstoff ein, welche von einem Flugzeug abgeworfen wurden. Doch von einem Feuersalamander ist nichts zu sehen. Auch die zweite Stickstoffexplosion ändert daran nichts. Sofia blickt zum Mond, wie sie es im Tempel ihrer Mutter gelernt hat, und wie bei der Sonne spiegeln sich ihre Blicke und sie sieht die ganze Szenerie von oben. Doch mehr als einen Fallschirm, offenbar von Simon, vermag sie auch so nicht mehr zu erkennen.

Doch dann schwappt eine Feuerwelle auf sie zu. Louis schnappt Sofia und beugt sich über sie. Das rettet ihr mal wieder das Leben, denn auch die verminderte Hitze bringt ihren Brandschutzanzug zum Schmoren und so bleibt ihr und Miguel nur noch Abstand zwischen sich und das Monster zu bringen. Louis und Gloria scheint die höllische Hitze aber nichts aus zu machen und so nehmen sie den Kampf auf. Allerdings sieht Sofia nicht alles, denn der Anzug, und vor allem auch der Rauch, behindern ihre Sicht. Aber sie sieht dass Simon sich auch einmischt und dabei schwer verletzt wird. Er wird von Miguel gerettet und Sofia zieht ihn dann endgültig aus der Gefahrenzone. Währenddessen scheint Gloria das Vieh mit dem besonderen Schwert getroffen zu haben, denn der Titanenscherge und selbst seine Flammen vereisen und zerspringen in Myriaden Einzelteile - das Monster ist besiegt. Aber zur Freude besteht nur wenig Grunde, denn Simon und Sofias Haar, das wegen Mark nicht mehr geschützt war, sind schwer angeschlagen und müssen versorgt werden. Doch beide können glücklicherweise gerettet werden und schauen kurze Zeit später schon wieder vorzeigbar aus.

Am nächsten Tag will sie dann endlich das Gespräch mit Louis führen, denn die Dauerfehde zwischen ihm und Simon kann so einfach nicht weitergehen. Als Verstärkung nimmt sie Gloria mit, gegen sie beide hat er sicher keine Chance sich dem Gespräch zu entziehen. Doch der Kanadier ist nicht auf seinem Zimmer. Aber ein Hotellangestellter ist schnell überredet und schon sitzen die beiden Frauen auf dem Zimmer und warten dort, denn irgendwann muss er ja zurückkommen. und als dann auch noch Gloria zu Simon gerufen wird sitzt sie alleine da. Also beschließt sie kurzerhand es sich im Bett gemütlich zu machen und schläft eine Runde. Doch ihre Freundin ist bald zurück und kurz danach kommt dann auch endlich Louis. Der wirkt wieder gehetzt und brummig. Gerade als sie anfangen wollen, muss Gloria aber aus unerfindlichen Gründen wieder weg. Na warte, den schaff ich auch alleine denkt sich Sofia und stzt sich kurzerhand auf Louis Schoß. So lässt es sich schon viel besser reden und endlich versteht sie auch ungefähr was passiert ist und was in dem Motocrossfahrer vor sich geht. Er sieht so süß aus wenn er zerknautscht ist und außerdem riecht er so gut. Sie beschließt ihm nach Australien noch einmal eine Chance zu geben und bietet ihm an ihm bei allem zu helfen und geht hüftschwingend in Richtung Tür. Als Katze will man jagen und spielen, ihn einfach so zu überfallen wäre zu einfach gewesen. Als er sie bittet die Tür zu verschließen, weiß sie dass er angebissen hat und geht wieder zu ihm ins Bett... Während sie so zu gange sind, fühlt sie sich plötzlich beobachtet, doch eigentlich ist es ihr egal ob da irgendein Fensterputzer zuschaut. Sie konzentriert sich lieber auf Louis und macht weiter.

Während einer Pause stürmt dann Mark ins Zimmer. Sofia schnappt sich eine Decke, legt sie um, läuft langsam auf ihn zu und tritt ihm zwischen die Beine-als Rache für ihre Haare. Was er danach noch so quarkt interessiert sie nicht, sie bekommt nur noch mit, dass Simon sie angeblich beobachtet haben soll. Das ist ihr im grunde recht egal, allerdings will sie nicht dass Louis sich darüber aufregt. Und so geht es, nachdem Mark endlich abgedampft ist, in die zweite Runde. Dabei werden sie nur vom Zimmerservice unterbrochen, der Champagner, Erdbeeren und noch ein paar andere Leckereien bringt.

Abends beschließen sie dann essen zu gehen. Doch als Sofia in ihr Zimmer kommt sieht es aus als wäre eine Fliegerbombe auf einen Hundeplatz gefallen. Offenbar hat jemand ungefähr 6-8 Hunde in ihr Zimmer zu Cleo gesteckt und die fand das ganze gar nicht lustig. So eine Sauerei! Auf einer Karte steht dass die Hunde von Simon kommen, aber so ganz kann sie sich das nicht vorstellen. Kurzerhand beschließt sie umzuziehen, also packt sie ihre Sachen und zieht in die Pension in der auch Gloria wohnt, doch die ist nicht da. Egal, die Koffer sind schnell im Zimmer und danach geht sie mit Louis erstmal essen. Während dem Essen wird Sofia noch von Gloria angerufen und am nächsten Morgen zum Frühstück eingeladen. Bevor sie dann ins Bett geht unterhält sie sich noch mit Simon. Offenbar hat er sie und Louis nicht beim Sex beobachtet, sondern war in ihrem Geist und hat ihre Gefühle gespürt. Eigentlich sollte sie sauer sein, aber so richtig übel kann sie es Simon einfach nicht nehmen. Für ihn wird es schlimm genug gewesen sein mit Louis Sex gehabt zu haben und solange er nicht ihre Gedanken liest stört es sie nicht wirklich wenn er weis was sie fühlt. Aber ob die Probleme zwischen ihm und Louis vielleicht auch daher rühren, dass Simon an beiden Ufern fischt? Dass er für die Hunde zuständig war, streitet er auch ab-aber Sofia hatte sich sowieso nicht vorstellen können, dass er das war-dafür war es einfach zu plump gewesen. Aber wer war es dann?

Am nächsten Morgen trifft sie sich mit Gloria und ihrem Vater Luke. Eigentlich hatte Sofia ja mit Glorias richtigem, sprich göttlichen, Vater gerechnet. Doch können sie nicht einmal ihren Kaffee und die Croissants genießen, als sie Schreie aus einer Seitengasse vernehmen. Natürlich muss sie wissen was da los ist und entschuldigt sich kurz. Gloria begleitet sie, schließlich gehen Frauen immer zu zweit auf die Toilette. Im Hinterhof treffen sie auf einen Basilisken, der schon drei Leute versteinert hat. Während sich Gloria in die Küche zurückzieht, schwingt sich Sofia schnell aufs Dach um aus dem Blick der Bestie zu sein und sie ggf. besser attackieren zu können. Leider muss der Plan schon schnell wieder ad acta gelegt werden, denn Glorias Vater kommt ganz unbedarft in den Hinterhof gelaufen. Jetzt muss sie natürlich handeln, wenn sie nicht will dass der gute Luke als Steinstatue endet. Kurzerhand springt sie dem Monster daher auf den Rücken um es abzulenken. Das gelingt auch, denn schon nach kurzer Zeit hat sie die volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Leider scheint es der Basilisk auch gut zu können, denn irgendetwas zieht sie magisch an der Bestie in die Augen zu schauen. In dem Moment, als sie den Blick erwidert, beginnen sich ihre Muskeln zu verhärten und ihr fällt es immer schwerer sich zu bewegen. Doch bevor sie endgültig zu Stein wird, bohrt sich ein Speer von hinten durch die Bestie und sie löst sich auf-nur zwei Augen bleiben übrig. Dahinter taucht ein wahrhaft göttlich aussehender Krieger mit roten Haaren auf. Erst nach einigen Augenblicken begreift Sofia, dass es sich um Luke handelt, der eigentlich der keltische Gott Lugh ist. Er heilt sie und kurze Zeit später treffen auch Simon, Mark und Miguel ein. Lugh gibt ihnen zu verstehen, dass er jetzt fort müsse, da seine göttliche Gestalt hier doch für zu viel Chaos sorgen würde. Simon erklärt sich währenddessen dazu bereit sich um die Statuen zu kümmern. Kurzerhand ergreift Sofia noch die Gelegenheit beim Schopfe und entschuldigt sich bei Mark für den Tritt in die Weichteile vom Vortag.

Nachdem sie sich ein wenig frisch gemacht hat, trifft sie sich mit Simon, da sie sich noch mit ihm über Louis Fluch unterhalten möchte. Allerdings muss sie ersteinmal noch irgendwelche Kerzen einkaufen. Wofür weis sie nicht. Doch das ändert sich schnell als sie die Lagerhalle am Hafen erreicht, die sie als Treffpunkt ausgemacht haben. Dort wartet dieser schon und hat ein kleines Kind und einen Kerl mit Zylinder im Gepäck. Einer von beiden muss offenbar Legba sein. Schnell stellt sich heraus, dass es offenbar das kleine Mädchen ist, dass dem Gott als Gefäß dient, denn sie entkleidet sich, fügt sich einen Schnitt am Arm zu und beginnt eine Zeremonie an deren Ende die Steinstatuen zu Staub zerbröseln. Schlagartig verlöschen alle Kerzen und die Kleine verkündet, dass die Seelen nun ins Totenreich gegangen seien. Ein wenig mulmig wird ihr da schon. Allerdings wird ihr dann bewusst, dass ihre Mutter ja auch eine Göttin des Übergangs ist und sie sich wohl an so etwas gewöhnen muss.

Auf der Heimfahrt unterhält sie sich dann mit Simon über Louis Fluch, findet aber nichts weiteres heraus. Er sieht keine Möglichkeit dass sie dem Verfluchten hilft, oder gar den Fluch übernimmt, wie sie eigentlich geplant hatte. Doch zum Überlegen bleibt keine zeit, denn schon klingelt das Handy. Dort eröffnet ihr Mark, dass der Atztekengott Quetzalcoatl ihre Anwesenheit wünscht. Doch so ganz traut sie dem Braten nicht, befürchtet sie doch eine Opferung oder einen ähnlich blutrünstigen Hintergrund. Doch als ihr Simon auch offenbart dass der Gott ein Gott der Wissenschaft sei, erklärt sie sich bereit ihn zu treffen in der Hoffnung sich mit ihm angeregt unterhalten zu können. Kaum dort angekommen wird ihr eröffnet, dass sie für Quetzalcoatl als Aktmodel zur Verfügung stehen soll. Sofia fühlt sich geschmeichelt und willigt nach kurzem Zögern ein. Doch das erhoffte Gespräch kommt nicht zustande, da der offenbar manische Gott sich nur aufs Zeichnen konzentriert. Als er seine Bilder beendet, verkündet er noch kurz dass jetzt Mathematik an der Reihe sei und schon ist er wieder weg.

Kaum ist sie wieder auf dem Weg in die Pension, als Mark sie ernbeut anruft. Nun will dessen Vater Sobek sie sehen. darauf hat sie schon gar keine Lust. Zum einen hat sie gehörigen Respekt vor dem Krokodilgott und zum anderen ist er ein Fruchtbarkeitsgott und sie kann sich schon denken wie die Sache endet. Doch sie lässt sich von Mark überreden, weil er verspricht mit zu gehen. Also gehen sie zu dessen Vater. Dieser ist eigentlich auch ganz nett und zuvorkommend. Seine Staur ist zwar kräftig aber nicht dick und seine Ausstrahlung ist enorm. Doch dann verzieht sich Mark und da Sofia nicht einfach mitgehen kann, ist sie mit dem Krokidilsgott alleine. Dieser nutzt die Gunst der Stunde und verführt sie. Sofia kann sich nicht gegen diese göttliche Präsenz wehren und schläft mit ihm, obwohl sie es eigentlich nicht will.

Verwirrt und sich schmutzig fühlend, macht sie sich auf den Heimweg. Dort trifft gerade Perses ein. Er kommt mit einem Panzer vorgefahren und hat eine Gorgone an seiner Seite. Sofia gelingt es nur schwer einigermaßen ruhig zu bleiben. Das ändert sich auch nicht, als der Avatar des Titanen des Krieges verkündet er wolle am nächsten Tag von ihr eine Führung durch den Park haben. Wie das Kaninchen vor der Schlange steht Sofia da und so wird ihr Schweigen als Zustimmung gewertet. Kaum ist Perses weg ruft sie, einer Panik nahe Louis an. Doch der denkt gar nicht daran ihr zu helfen und meint nur lapidar er würde sich nicht in organisatorische Dinge einmischen. Für Sofia ist das als ob ihr jemand einen Eimer Eiswasser über den Kopf schüttet. Wieso will er ihr nicht helfen? Hat er etwa schon bekommen, was er wollte? Als nächstes telefoniert sie mit simon um ihn zu Fragen was sie nun tun soll. Diser bietet ihr seine begleitung an, doch das will Sofia nicht. sie traut ihm nicht zu sie zu beschützen und will ihn nicht in Gefahr bringen. Aufgewühlt fährt sie in ihre Pension. Dort ruft Mark sie an und verkündet dass er sie am nächsten Tag begleiten würde. Trotzdem gelingt es Sofia nur mit Schlaftabletten in dieser Nacht überhaupt zu schlafen.

Die führung wird wie erwartet wenig schön für Sofia. Perses spielt mit ihr und sie kann und darf sich auch nicht wehren. Mark steht ihr bei so gut er kann doch von Minute zu minute wird sie stiller und mutloser, dachdem sie zu Beginn noch die oder ander verbale Speerspitze abblocken konnte. Doch einige Sachen die ihr perses eröffnet treffen sie tief, auch wenn Mark ihr anschließend rät nichts von dem zu glauben was gesagt wurde. gerade die Eröffnungen dass sie nur ein Spielzeug der Götter seien kann sie nach der Sache mit Sobek nicht verleugnen und auch dass sich ihre mutter angeblich um Sofias Schwester kümmern würde wurmt sie, schließlich hatte ihre mutter dasmals gesagt sie könne nicht in diese Welt kommen. offenbar scheint sie also gelogen zu haben, oder Sofias Schwester hat ernstere Probleme als Titanen des Krieges, die sie töten wollen. Dem Genazen wird dann noch die Krone aufgesetzt, als Perses verkündet dass Louis sich mit Mark über Sofias Betttauglichkeit unterhalten habe. Am Ende meint der Avatar noch man würde sich ja am mittag auf dem Empfang sehen, doch Sofia weis davon nichts und so richtig wollen seine Worte auch nicht in ihrem Hirn ankommen. Wie betäubt steigt sie in ein Taxi, welches sie wieder in ihre Pension bringt. Dort schließt sie ihre Zimmertür hinter sich ab...

Während sie heulend in Ihrem Bett liegt, bekommt sie auch noch eine Vision. Diese beinhaltet, dass Balder Perses tötet und damit ganz Paris und die Götter auslöscht. Irgendetwas scheint es mit einer Shell-Raffinerie zu tun zu haben, die sie in ihrer Vision in die Kuft fliegen sieht. Sie schickt darauf Marc noch eine SMS und warnt ihn, ohne dabei näher ins Detail zu gehen.

Am nächsten Morgen besucht Simon sie, da sie nicht auf Anrufe reagiert hat. Dieser findet sie verheult im Bett und versucht sie aufzubauen, was ihm auch gelingt indem er an ihr Pflichtbewusstsein apelliert. Es kommt heraus, dass Balder verschwunden ist. Diesen finden sie nach kurzer Suche im Pariser Rotlichtviertel. Netter Kerl, er wollte die Frauen dort beschützen, aber ganz ernst kann man ihn wohl nicht mehr nehmen...

Abends steht dann ein Fest des Gottes Agni an, bei dem Simon und Gloria veruschen Sofia ihr "schmutziges Gefühl" zu nehmen. Es klappt auch und sie ammüsiert sich ganz gut. Ein wenig wird das Ganze aber davon getrübt, dass Louis einer Schwangeren und deren ungeborenen Kind ein Schicksalsband anhängt. Er scheint kein Verantwortungsbewusstsein mehr zu haben. Sofia verfolgt das nicht weiter, Louis scheint nicht mehr mit ihr reden zu wollen, hat er doch auch seine Handynummer gewechselt ohne ihr seine neue zu geben. Das Zeichen ist eindeutig. Das ist nun Glorias und Simons Baustelle. Währenddessen versucht Marc Gloia im Pool zu einem Dreier zu überreden. Sofia findet das durchaus interessant und würde dabei zuschauen, doch Gloria lehnt ab-wahrscheinlich ist das auch besser so, denn Sofia ist schon ziemlich betrunken.

Am nächsten Tag machen sie sich auf die Suche nach der passenden Raffinerie zu ihrer Vision. Dabei lernen sie Marcs Schwester kennen und Sofia kann sie gleich nicht leiden. Aber egal, denn die bewacht sowieso die falsche Anlage. Nach einer weiteren niete finden sie dann die Richtige Raffinerie. Um reinzugelangen organisieren die Götterkinder eine Betriebsführung. Dabei treffen sie dann auf einen Feuerriesen, den sie ausschalten. Anschließend kämpfen Loki und Sun Wukone, Xins Vater, gegeneinander. Ersterer hatte vor durch den Tod balders das unausweichliche Ragnarök zu verhindern. Der Affengott siegt und lädt Gloria und Sofia zu einem schönen Abend ein, während der Rest aufräumen darf. Bei dem Kampf verliert er eines seiner goldenen Haare, welches Sofia an sich nimmt.

Dort übergibt er den beiden Frauen eine Kristallkugel, die sie an einen ruhigen Ort führen soll. Nur gemeinsam können sie von dort wieder zurück gelangen. Gloria nimmt die Kugel an sich. Ansonsten verläuft der Abend erfreulich und der Chinesengott erweist sich als ducrhaus charmanter und galanter Gastgeber.

Am nächsten Tag ist die Konferrenz zuende und sie werden noch zu Quetzacoatl eingeladen. Gloria hat keine Zeit und wird von Sofia entschuldigt. Vorher lässt es sich perses aber nicht nehmen sich noch von Sofia zu verabschieden. Da sie dessen Blut untersuchen möchte, nimmt sie ihm etwas ab, als gegenzug nimmt er ein Haar von ihr- Simon hatte ihr gesagt das sei ungefährlich.

Der Atztekengott berichtet Miguel von einer Aufgabe und gibt jedem der Götterkinder eine Phiole mit einer klaren Flüssigkeit. Darauf untersucht Sofia noch Simons Blut.

Tags darauf trifft sich Sofia mit Marc und Simon im Hotel und erfährt dort dass Louis mit Gloria und Xin nach Italien geflogen ist um dort in einem Vulkan seinen vater zur Rede zu stellen. Ihr hat mal wieder keiner was gesagt. Enttäuscht lässt sich ihre Laune auch von viel Sonne und Cocktails nur bedingt bessern. Sollen die ihren Scheiß doch alleine machen...


Spaghetti Napoli oder Vesuvio?Bearbeiten

Simon, Miguel, Mark und Sofia fliegen den anderen nach Italien nach. Sie landen in Neapel und lassen sich gleich per Hubschrauber an den Vesuv bringen. Dort kann man sogar Haphaistos' Hammerschläge hören, doch von den anderen fehlt jede Spur, offenbar scheinen sie am falschen Vulkan zu sein. Nachdem sie noch kurz gewartet haben, verbringen sie den restlichen Tag in Neapel. Unterwegs unterhalten sich Sofia und Simon und dieser meint ihr fehle es an Grundvertrauen, denn man müsse den Göttern doch ein gewisses Vertrauen entgegenbringen. Doch bei der Diskussion kommen sie auf keinen gemeinsamen Nenner, denn die Bastettochter hält nicht mehr so viel von den höheren Wesen wie früher. Als sie dann Nachts in einem Club feiern, erhalten sie Besuch von Kalfu, der sie nach Süden schickt. Offenbar sist ein Panzer von Hephaistos gestohlen worden und sie sollen Louis nicht alleine die Arbeit überlassen. Da Sofia Kalfu was schuldet, stimmt sie zu und sie fahren los nach Süden. Kurz bevor sie aufbrechen telefoniert sie noch mit Gloria und erfährt dass diese eine Grubengasvergiftung erlitten hat und eigentlich ins Krankenhaus gehört.

Nach einigen Stunden Fahrt sieht Simon den Panzer unter ihnen durchfahren und sie drehen um ihm zu folgen. Als dann eine Feuersäule in den Himmel steigt, erhält Sofia wieder eine Vision. In dieser sieht sie Louis in der Nähe von Neapel wie er den Panzer zerstört. Darauf ruft Sofia Gloria an, und berichtet ihr wie er den Panzer ausschalten kann, da die offenbar Kontakt zu Louis hat.

Kurze Zeit später sehen sie Louis dann vor ihnen rennen. Miguel versucht seine Aufmerksamkeit durch hupen auf sie zu lenken, doch was passiert? Der Kanadier attackiert ihr Auto und rennt einfach weiter. Kurz vor der Attacke springt Simon mir Sofia aus dem Auto um sie zu schützen. Da die Reifen kaputt sind, braucht es eine Weile bis das Auto wieder fahrtüchtig ist. Anschließend beschließen sie die Dörfer zwischen hier und Neapel zu warnen, da sie ja laut Prophezeiung eh keine Rolle bei der Zerstörung der Maschine spielen. Nachdem sie eine Ansiedlung gewarnt haben, beschließen sie sich zu trennen. Marc und Simon fahren alleine weiter um die Dörfer zu warnen und Miguel und Sofia machen sich auf den Weg nach Neapel um den Panzer dort zu empfangen und den Ort aus der Vision zu suchen.

Die Ereignisse überschlagen sich und die beiden eilen dann doch den anderen zu Hilfe und unterstützen den Angriff auf den Panzer, oder genauer auf die frankensteinähnlichen Begleiter. Sofia versucht einen mit ihrem Basiliskenauge in Stein zu verwandeln, aber das Artefakt entpuppt sich nur als bessere Taschenlampe. So ergibt sich eine Pattsituation, die können Xin und Sofia nicht treffen, die dagegen können den Monstern keinen Schaden zufügen. Nach einem kurzen und sehr erfolgsarmen Kampf, tauchen auf einmal Militärhubschrauber auf und beschießen die ganze Meute. Gloria wird bei einem Unfall schwer verletzt und Xin und Sofia werden angeschossen, wobei es den Chinesen deutlich schlimmer erwischt als die Bastettochter. Der Fahrer des Panzers, ein gewisser Ixion behandelt daraufhin Gloria und Xin, da er meint dass sie nicht seine Feinde seien, sondern nur die Götter.

Nachdem Gloria dann wieder erwacht, machen sie sich auf den Weg Richtung Krankenhaus. Doch plötzlich befiehlt die Journalistin Miguel in die andere Richtung zu fahren. Warum mag sie nicht sagen, sie meint nur man solle ihr vertrauen. Irgendwann hält Miguel dann doch bei einem Tierarzt um Sofia behandeln zu lassen.

Die Tür ist noch nicht geöffnet, als Glora sich mit dem Auto aus dem Staub macht und sie mitten in der Pampa stehen lässt. Sofia ist viel zu schockiert um irgendwas zu machen und kann dem Auto nur hinterher schauen. Der Pferdedoktor entfernt Sofia dann wiederwillig die Kugel und sie hauen ab bevor die Polizei eintrifft. Mit einem Taxi machen sie sich auf in Richtung Neapel um dort auf die Anderen zu warten, denn ihre beiden Handys sind nicht mehr zu gebrauchen. Sofia nutzt die Zeit zum Schlafen.

Im Hotel angekommen, werden sie von einem Sondereinsatzkomando erwartet, welches sie mit Betäubungspfeilen beschießt. Miguel wird von ihnen getroffen und festgenommen, Sofia hingegen kann fliehen. Panisch flieht sie und taucht in Neapel unter. Ein Telefongespräch mit Simon bringt Klarheit: Offenbar hat jemand eine Gesellschaft, die sich die Bayrischen Illuminaten nennt, auf sie angesetzt. Mark und Simon waren auch in deren Gefangenschaft, konnten aber fliehen. Die beiden scheinen im Norden in einem Zug zu sein, kurz vor der Grenze nach Österreich. Sofia warnt Xin und versucht das auch bei Louis, aber dieser geht nicht an sein Telefon. Da sie sich nicht traut mit Bus, Bahn oder Auto zu fahren, versteckt sie sich in einem Abbruchhaus um Abends dann mit Cleo nach Norden zu fliegen. Im Laufe des Tages sammeln sich immer mehr Katzen im Haus an, offenbar scheint sie schon eine ähnliche Anziehungskraft wie ihre Mutter auf die Tiere auszuüben. Während sie da so liegt überlegt sie ob sie das ganze überhaupt noch braucht und ob sie nicht lieber nach Afrika gehen und untertauchen möchte. Louis ignoriert sie und sagt ihr ins Gesicht dass er sie nicht ernst nimmt (und das von diesem ungebildeten Motorradhüpfer), Gloria nimmt sie nicht mit nach Italien und setzt sie angschossen bei einem Meerschweinchenflicker ab, Marc will sie dauernd nur ins Bett bekommen und Miguel ist offenbar ein Soziopath-keine attraktiven Voraussetzungen um den Kampf gegen die Titanen zu bestehen...


Vorerst keine weiteren Einträge...




Sofias TagebuchBearbeiten

In der KugelBearbeiten

1.Tag:Bearbeiten

Es war als würden wir von einem Strudel nach unten gezogen, nur um kurz darauf wieder auf festem Boden zu landen. Wie immer in den letzten Monaten landete ich auf meinen Füßen, doch war ich durch das Herumwirbeln erst einmal etwas benommen. Vor ein paar Monaten, hätte ich wohl noch vomitieren müssen. Wir waren in einem Feld mit Miscahnthus sinensis (chinesisches Riesengras) gelandet. Mit dabei waren Gloria, Xin, Simon und unsere tierischen Begleiter, von unseren Restlichen Begleitern fehlte jede Spur. Dafür dass die Kugel wohl gedacht war uns mit ihnen auszusprechen, war das natürlich suboptimal. Aber auf jeden Fall besser als von skelettierten Alligatoridae und Zombies zerfleischt zu werden. Wobei ich ja gestehen muss, dass ich diese Zombies gerne einmal untersucht hätte. Schließlich scheinen ihre Synapsen irgendwie künstlich erhalten zu werden. Vielleicht wäre hier ein Elektroschocker die geeignete Wahl um diese zu überlasten und den Untoten auszuschalten. Falls wir je wieder nach New Orleans zurückkommen sollten, muss ich das wirklich einmal testen. Hoffentlich lebt Josh dann noch und ist nicht endgültig unter den Bann dieser Vodooschlampe gefallen. Unsere "normalen" Freunde sind unsere Achillesverse, wobei es mich schon ein wenig belustigt wenn auch nicht überrascht, dass eine solche Schwäche den Namen eines antiken Götterkindes trägt. Und eine solche haben wir nun mit Simon dabei. Eigentlich mag ich ihn ja. Er ist witzig, ab und an geistreich und er hat einen durchaus ansehbaren Hintern. Trotzdem bleibt er aber unsere Schwachstelle und da Gloria an ihm hängt und ich an ihr, betrifft mich das Problem leider ebenso.

Wie dem auch sei, die Umgebung sah aus wie in einem chinesischen Film und auch unsere Kleidung hatte sich der Kulisse angepasst. Sun Wukong scheint seinen eigenen Sinn für Humor zu haben, denn einzig Xin trug seine alte Kleidung: Eine griechische Rüstung. Aber wir hatten nicht viel Zeit darüber nachzudenken, denn in der Nähe unseres Standortes befand sich ein Dorf, das offenbar gerade geplündert wurde. Schnell eilten wir dorthin, sahen aber dass ein Großteil der Häuser schon in Flammen stand. Die Antagonisten waren chinesisch anmutende Krieger die ganz in schwarz gekleidet waren und ihre Anführerin, die ganz in weiß gekleidet war. Einer dieser Kämpfer hob die Kugel des Sun Wukong auf, die wir offenbar verloren hatten. Xin redete mit ihnen, doch meine mangelnden Sprachkenntnisse erlaubten mir nicht diese Konversation zu folgen. Offenbar sollten wir vor ihrem Kaiser niederknien und ihm die Treue schwören und alles hier, einschließlich der Kugel sei sein Besitz. Die Monarchie ist im Grunde keine ablehnenswerte Regierungsform, doch die brennenden Hütten und die Kinder auf den Sätteln der Angreifer, zeigten gleich dass dieser Herrscher nicht dem Ideal des Leviathans nach Thomas Hobbes entsprach. Somit war eine Zusammenarbeit oder gar eine Unterwerfung gleich ausgeschlossen. Das führte dann allerdings dazu dass die weiße Dame und ihre Begleiter uns dort stehen ließen wie bestellt und nicht abgeholt und mit der Kugel in Richtung Schloss davon zogen. Gloria roch offenbar, dass zumindest die Frau uns ähnlich war. Interessanterweise kann sie das neuerdings. Meine geschärften Sinne sind dazu nicht in der Lage. Dafür rieche und höre ich jede Menge Dinge die ich eigentlich nicht wahrnehmen möchte. Warum Xin keinen Versuch unternahm die Diebe zu stoppen bleibt mir ein Rätsel, aber um diese Entscheidung zu kritisieren, fehlen mir aufgrund der Sprachbarriere die nötigen Informationen.

Anschließend unterhielt sich Xin noch mit einem Bauern des Dorfes. Dieser war offenbar der Meinung Xin sei ein lange erwateter Held der vom Himmel gefallen sei um irgendeine Prinzessin aus einem Blutstein zu befreien und so den Kaiser zu stürzen. Außerdem war da noch irgendwas mit einer Jaderüstung. So genau hab ich mir das aber nicht gemerkt, denn irgendwie faszinierte mich der Gedanke dass unser chinesischer Freund jetzt im Grunde das machen sollte was er Besten konnte: Den Helden darstellen. Ob jetzt in einem Film oder hier, ich benutze mal nicht das Wort "Realität" wenn ich von "hier" spreche. Jetzt ergab es auch Sinn, dass sein Vater zu uns meinte wir sollen ihm helfen, heldenhafter zu sein. Dazu würden offenbar schneller als erwartet Gelegenheit bekommen. Aber ich bin mir sicher dass er das gut machen wird. Er scheint alle körperlichen Voraussetzungen zu haben und auch von seiner Attitüde würde er eine gute Figur als Held abgeben.

Anschließend gingen wir in Richtung Gebirge. Warum wir das taten war mir nicht so ganz bewusst, aber wir fanden dort eine Höhle die als Schrein diente. Jadeauge wollte uns daraufhin eine Geschichte erzählen, doch ich bat darum bis morgen zu warten. Nach geschätzten 32 Stunden ohne Schlaf hätte ich die Geschichte nie im Leben durchgehalten und da es auch geregnet hatte und ich völlig durchnässt war, fror ich bitterlich. Weder Xin noch Gloria zeigten irgendein Anzeichen von Müdigkeit, während es simon so ging wie mir. Offenbar scheinen wir uns kontinuierlich und recht unterschiedlich zu verändern. Ich weis von mir dass ich eigentlich recht fit bin und meine Ausdauerwerte über dem durchschnitt liegen. Im Dschungel hatte ich zumindest keine größeren Probleme und auch bei meiner Arbeit in L.A. bin ich es gewohnt zu wandern. Aber meine beiden Freunde scheinen diesen Teil ihrer Körperlichkeit hinter sich gelassen zu haben-ob es mir auch irgendwann so ergehen wird? In manchen Bereichen ist es mir in den letzten Monaten auch so ergangen. So ist es mir durchaus bewusst, dass mein neu erlangtes Geschick alles andere als normal ist. Bevor ich dann an der Seite von Cleo einschlief, die mich zum Glück wärmte, kamm mir noch die Idee einen Laktattest mit den beiden zu machen, falls wir je wieder in die Zivilisation zurückkehren würden.


2. TagBearbeiten

Am nächsten Morgen erwachte ich mit einem starken Muskelkater. Die Überbelastung der letzten zwei Tage schienen doch für ein diverse Mikrotraumata in meinem Muskelgewebe gesorgt zu haben. Da meine neu erhaltene chinesische Tracht noch feut war, setzte ich mich leicht bekleidet ans Feuer, welches Xin netterweise entfacht hatte. Nun begann der Affe seine Geschichte zu erzählen. Ich muss gestehen dass ich etwas Probleme hatte der Erzählung zu folgen. Im Gegensatz zu meinen Beinen scheint mein Hirn neuerdings nur sehr schwer zu zähmen zu sein, so dass meine Gedanken ständig abschweiften, auch weil mir die Erzählung des Macaca so langsam, tröge und klischeehaft erschien. Vielleicht sollte ich mir Ritalin beschaffen wenn wir wieder daheim sind. Hier wird es sicher auch eine Mischung aus Baldrian ihren Dienst tun. Allerdings würde ich mich damit auch wieder körperlich einschränken. Das macht die Situation wirklich schwierig. Aber zu den vermeintlichen Fakten: Der chinesische Chaos Gott gab Kaiser macht, der pflanzte sich häufig fort und seine Kinder sind mit uns gleichzusetzen und offenbar diese weiße Dame und ihre Anhänger. Die Götter wollten darauf hin intervenieren, aber Sun Wukone packte alles in diese Kugel. Nun soll ein Held kommen und sie wieder befreien, indem er den Kaiser stürzt. Warum der Affenkönig das nicht selbst gemacht hat und er uns erst verscheißern musste, bleibt sein Geheimnis. Offenbar hatte es schon einmal ein Götterkind versucht und um die wiederum zu befreien benötigen wir eine Träne der Sonne, einen Speer des Himmels und eine Jaderüstung. Der Held der vom Himmel gefallen ist, soll zudem noch drei Generälinnen haben: Eine Prinzessin, eine der die Menschen zugetan sind und eine weise Frau. Und obwohl ich mich weder als Generalin, noch als weise Frau sehe, weiß ich dass das wohl meine Rolle sein wird, wenn ich bedenke welche Bedeutung Weisheit im Konfuzianismus und im Daoismus hat. Meine Kenntnisse in Menschenführung beschränken sich aber leider auf Laborpersonal und Studenten an der Uni und ich habe hier auch keinerlei Fachliteratur um daraus eventuelle Taktiken oder Führungstechniken extrapolieren zu können-keine guten Voraussetzungen für eine Generalin. Wunderbar, ein weiterer Scherz auf meine Kosten...


Wir wanderten weiter, warum wusste ich nicht so genau. Nach einer Weile kamen wir dann allerdings an einer Hütte an und trafen dort auf einen alten Mann der offenbar schon vor Jahren an Katarakt erkrankt war. Heute hätte man ihm relativ einfach helfen können, aber hier in dieser archaischen Umgebung war das natürlich Utopisch. Es stellte sich heraus, dass er offenbar so etwas wie ein Lehrmeister war. Wer immer sich dass hier ausgedacht hatte, hat offenbar ein Faible für klassische Geschichten. Allerdings hätte ich dann dort wenigstens David Carradine erwartet. Aber wegen der Sprachbarriere verstand ich nicht so ganz was hier vor sich ging. Den Namen des Alten habe ich auch nicht mitbekommen. Irgendwann versuchte Xin dem Alten den Stock zu klauen, was ihm nicht gelang, was den Schluss nahe legte dass unser Gastgeber auch kein gewöhnlicher Mensch war. Nachts trainierten Gloria und Xin. Leider musste ich weiterhin halbwegs regelmäßig schlafen so dass ich mich ein wenig ausgeschlossen fühlte.

3.TagBearbeiten

Am nächsten Tag schnappte ich mir Simon um Wasser zu holen. Leider machte ich den Fehler mich auf mein neu gewonnenes Gehör zu verlassen: Ich hörte Wasser plätschern und ging zielstrebig in die Richtung. Doch der vermeintlich nahe Bach stellte sich dann als Fluss heraus, der in mehrere Stunden Entfernung floss. Die eigentlich viel nähere Wasserstelle hatte ich natürlich nicht gehört und so brachte uns Xin, der den Vorteil hatte dass er den alten Mann einfach fragen konnte, dann dort hin nachdem wir zurückgekommen waren. Als wir denn schlussendlich den Eimer endlich gefüllt und uns ein wenig ausgeruht hatten, hörte ich dass Gloria offenbar in Schwierigkeiten steckte. Ich hörte sie und mehrere andere Menschen und das klirren von Klingen. Doch die Geräusche endeten so schnell wie sie begonnen hatten, so dass ich es nicht rechtzeitig schaffte ihr zu Hilfe zu eilen. Im Nachhinein kam dann heraus dass es offenbar Ninjas waren und zwar genau solche von denen Simon erzählt hatte. Ein wenig merkwürdig war das schon, vor allem als er dann im Witz meint Xin müsste mit Ketten trainieren und dieser kurz darauf von dem alten wirklich welche verpasst bekam. Mal ganz davon abgesehen dass dieses Training nach leistungsdiagnostischen Maßstäben totaler Schwachsinn war, schien Simon doch so etwas wie eine Sybille zu sein. Auch bei ihrer nächsten Trainingseinheit, einem Gebirgsmarsch, führte er uns immer in eine bestimmte Richtung und bewahrte uns so von einem Steinschlag, der auf den andern Gebirgspfad niederging.


Nach einer Weile rochen wir dann den Rauch eines großen Feuers. Natürlich gingen wir dem nach und sahen solche Reiter, wie die Dame in dem Dorf, die ein Kloster angriffen. Kurzerhand beschlossen wir Simon zurück zu lassen und den Mönchen zur Hilfe zu eilen. Der Kampf stellte sich schon bald als klassische Patt-Situation heraus, nur Gloria wurde verletzt, aber es reichte um die Angreifer erstmal zu vertreiben, obwohl ich ihnen wohl maximal lästig werden konnte. Anschließend halfen wir noch so viel wie möglich aus dem Kloster zu bergen. Danach sprach Xin zu den Mönchen worauf diese uns als Dank einen Sack Reis überließen.

Wieder zurück kümmerte ich mich um Glorias Wunde, die aber zu meinem Erstaunen schon begonnen hatte zu heilen. Offenbar scheint meine Freundin also auch schon über eine verbesserte Heilung zu verfügen. Trotzdem säuberte ich die Wunde, konnte aber davon absehen sie zu nähen. Gloria ließ das unwillig über sich ergehen, wobei ich nicht wusste ob ihr das so große Schmerzen bereitete (Xin meinte sein Schmerzempfinden wäre deutlich geringerer geworden) oder ob sie vor Simon die Heldin spielen wollte.

4.TagBearbeiten

Am nächsten Tag ging ich mit Simon in den Wald um zu sehen welche Tiere es dort gab, um essbare Pflanzen und Pilze zu sammeln und um Fasern für Seile zu gewinnen. Daraus würden wir dann Fallen bauen können um unsere spärliche Kost etwas zu verbessern. Zurück in der Hütte des Blinden, erwähnte Simon dass wir übermorgen hier weg sein sollten, worauf ich ihm das Wort verbot. Zum einen um ihn etwas zu schützen, denn ich weis sehr genau welchen Druck solche Vorhersagen auf einen legen, aber ich muss auch gestehen dass ich einfach schlechte Laune hatte. Damit war mein Plan etwas zu jagen obsolet und das machte mich wütend.


Anschließend

Danach kam ich erst einmal eine Weile nicht mehr zum Schreiben so dass ich dass jetzt rückwirkend tue. Wir befinden uns nun in einem Tal, aber ich möchte ein wenig Protokollieren wie wir hierhin gekommen sind.

Unser blinder Gastgeber schickte uns zu seinem Lehrmeister Lin Feng in die Stadt mit den Türmen. Zuerst wollte er uns nicht begleiten, was ich damals unterstützte, doch Xin und Gloria wollten ihn mitnehmen, weil sie Angst hatten dass ihm hier etwas passieren würde. Im Nachhinein betrachtet wäre er in der Hütte sicherer gewesen, aber es rettete uns wohl das Leben dass die beiden mich in dieser Situation überstimmten.

So machten wir uns auf den Weg, wobei Gloria und ich die Kiste des Alten schleppen mussten. Die Begründung: Es würde sich um ein Training handeln. Was die Bedrohung der Integrität meiner Columna vertebralis, oder die Belastung meines Nervus ischiadicus mit Training zu tun hatte, erörterte ich nicht weiter, denn die Anderen schienen die Worte des Alten für ein Gesetz zu halten. Auf der reise machten wir einige merkwürdige Begegnungen und kämpften gegen etwas was Goblins zu scheinen schienen, aber im Grunde ist das alles nicht wirklich merkenswert. Nur eines werde ich nicht vergessen: In dem Gasthaus in dem auch die Goblins waren, fand ich eine Frau die in einem sonst makellosen und schönen Raum an ihrem Bett aufgehängt wurde. Ihr Gesicht war makellos schon, doch ihre Kutis war ihr vom Fleisch gezogen worden. Dass war der Moment in dem ich realisierte, dass ich hier in dieser Welt und in dieser Kultur von meinen Überzeugungen abrücken musste, wollte ich nicht auch so enden. Ich schloss die Tür ohne bis heute jemals über dieses Erlebnis gesprochen zu haben.

Dann kamen wir in die Stadt der Türme. Diese lag auf einer Insel in einem Fluss, wurde aber von mehreren Brücken mit dem Ufer verbunden. Doch allzu weit kamen wir nicht: Schon am Tor wurden wir verhaftet, was wir ohne Widerstand zu leisten über uns ergehen ließen. Offenbar hatten wir kein Zeichen das Wilden der sich hier Kaiser schimpft auf unserer Kleidung und waren dadurch, durch unser exotisches Aussehen und durch unsere Bewaffnung, verdächtig. Also kamen wir in eine Art Festung in der unsere Zellen aus zwei Löchern im Boden mit einem Gitter bestanden. Dort sollten wir bleiben bis wir dem Gouverneur vorgeführt wurden. Vielleicht hatten wir ja Glück dachte ich mir und der würde sich als großer Wilder mit niedriger geistiger Leistungskraft entpuppen. Schließlich konnten solche Leute auch heute noch Gouverneur werden…zumindest bei uns in Kalifornien.

Während die anderen sich immer wieder Späße mit den Wachen erlaubten, wurde ich nach und nach immer missmutiger, ich wollte hier heraus. Doch der Gouverneur ließ nicht lange auf sich warten. Er stellte sich uns als Lautloser Sturm, Avatar des Chaos (gefolgt von irgendwelchen belanglosen Ämtertiteln) vor und fragte uns ob wir den Kaiser anerkennen würden. Aufgrund der Sprachbarriere konnte ich ihm leider nicht sagen was ich von ihm hielt, was sicherlich besser war. Als wir uns nicht so richtig einig werden was die klügste Reaktion auf diese Frage war, befiehlt dieser Xin zu sich bringen zu lassen und verschwindet mit ihm. Jetzt hatte mich meine Geduld endgültig verlassen und ich knackte mit Glorias Taschenmesser das Schloss, kurz erinnerte ich an die Zeit als wir in Ecuador die Schlösser der Waldarbeiter geknackt hatten um ihre Maschinen zu sabotieren, und schmiss es dann rüber zu Simon, der ebenfalls sein Schloss knackte. Wenn der Avatar also zurückkam, wären wir zumindest nicht vollkommen hilflos. Aber nach meinen Erlebnissen mit Perses befürchtete ich das Schlimmste.

Doch nach einigen Augenblicken kommt Xin mit Bediensteten und Essen zurück. Lautloser Sturm bietet uns einen Deal an: Wir sollen die Rebellen infiltrieren und nichts gegen den Kaiser zu übernehmen, im Gegenzug würden wir die Kugel wider bekommen. Das schließe ich für mich allerdings gleich aus, erstrecht als herauskommt dass er solch einem Schwur mit Magie Nachdruck verleihen würde. Darauf schlägt unser blinder Begleiter vor sich für uns zu opfern, wenn wir dafür versprechen würden unser bestes zu tun um den Kaiser zu stürzen. Als gute Amerikanerin bin ich natürlich sofort dafür einen fremdländischen Despoten zu stürzen und anschließend das zu rauben was für uns wertvoll ist, also stimmte ich diesem Deal schnell zu.


Also begannen wir mit der Flucht, allerdings mussten wir vorher noch etwas aus seiner Kiste holen, was sich als Standarte herausstellte. Uns gelang es aber wirklich wegzukommen und unser blinder Bekannter ließ dabei sein Leben. Wir folgten Gloria, die offenbar wieder einem Faden folgte, während Xin nochmal versschwand um einige unserer Sachen zu bergen.

Wir folgen ihr in den Hafen und dort auch schnell eine Bretterbude die offenbar eine Taverne darstellen sollte. Hinter ihr vor einem Müllhaufen lag ein dreckiger, stinkender und stark alkoholisierter Kerl: Unser neuer Lehrmeister Liu Feng. Wieder so ein Witz des Schicksals, über den ich nicht wirklich lachen konnte. Offenbar erschließt sich mir dieser Humor genauso wenig wie der bei Dick und Doof. Wir gingen mit ihm in diese Kaschemme und redeten eine Weile auf ihn ein, denn er schien auch die gefangene Prinzessin aus der Prophezeiung trainiert zu haben und schien eine Wiederholung der Geschichte nicht für ratsam zu erachten. Da uns aber leider keine andere Wahl blieb, denn tot oder hier war nun kein großer Unterschied, blieben wir beharrlich und konnten ihn so nach einiger Zeit und einer Menge Ethanol dazu bewegen uns zu unterrichten. Nach einem sehr erholsamen Bad im Badehaus, stellte sich heraus dass der dreckige Kerl doch ganz ansehnlich und außerdem offenbar so etwas wie ein Verwalter dieses Königreichs war. Hoffentlich war er ein besserer Lehrer als Verwalter, denn hier schien er offenbar versagt zu haben.

Wie dem auch sei, er war unsere einzige Möglichkeit also folgen wir ihm über mehrere Tage und die meiste Zeit im Dauerlauf in ein abgelegenes Tal. Dort schienen gleichzeitig alle Jahreszeiten zu herrschen und unsere Unterkunft war ein kristallenes Haus, welches mit Efeu überwuchert war.





Die Zeit des Trainings:


Das Training bei Liu Feng nahm beinahe unsere ganze Zeit in Anspruch. Neben der Ausdauer, trainierte er uns auch im Kung Fu und an verschiedenen Waffen. In unserer "Freizeit" lernten wir dann Kantonesisch und sobald ich das beherrschte fiel ich über die Bücher her wie eine Locusta migratoria über ein reifes Getreidefeld. Obwohl es sehr anstrengend war, war die zeit auch unglaublich ruhig. Wir pflegten auch die Beete rund um unser Haus und Liu Feng stellte sich als begnadeter Gärtner heraus, auch wenn er das Pflanzenwachstum ganz offensichtlich magisch beeinflusste. Gloria, Xin und Simon nahmen das Training sehr ernst und trainierten mindestens ebenso verbissen wie ich. Im Grunde hielt ich nach wie vor nichts von dieser Art der körperlichen Betätigung, doch mir war klar dass es in diesem Fall einfach sein musste, also mühte ich mich so gut ich konnte ohne zu murren oder zu mäkeln.

Nach und nach merkte ich dass sich mein Körper veränderte und ich begann nach und nach deutlich Muskeln aufzubauen. Nicht unbedingt dass was ich wollte, denn im Grunde war ich mit meiner Figur zufrieden, aber schaden konnte es nicht. Außerdem merkte ich dass sich meine Ausdauer vergrößerte und sich mein Schlafbedürfnis deutlich verringerte. Trotzdem behielt ich es bei zumindest alle zwei Tage zu schlafen, denn es gab viel zu verarbeiten und ich wollte nicht riskieren, dass sich mein Hirn wegen einem überfüllten Arbeitsspeicher aufhängt. Trotzdem verlängerte sich meine freie Zeit dadurch beträchtlich so dass ich meine Studien intensivieren konnte. Neben der fernöstlichen Medizin lag mein Hautaugenmerk auf den Geschichten und Lehrsätzen die sich mit dem Kampf und Schlachten befassten. Doch im Gegensatz zur Medizin befriedigte mich das sonstige Gelesene nicht besonders. Es kostete mich eine schlaflose Nacht um darauf zu kommen woran es lag. In der Prophezeiung über den Helden Xin und seine Generalinnen war mir ja offenbar die Rolle der Weisen zugeschustert worden. Da in diesem Kulturkreis weise aber mit wissend gleichzusetzen ist, nagte das an mir. Doch dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Wie verblendet ich doch war! In dem Bestreben mich hier anzupassen, hatte ich fast vergessen was mich von den Menschen hier besonders unterschied. Es war nicht die Intelligenz sich etwas anzueignen, denn das konnte Liu Feng sicher ebenso gut wie ich, denn er stellte sich als erstaunlich intelligent heraus. Es war auch nicht wirklich die unbestreitbare genetische Weiterentwicklung. Es war das Wissen, bei dem wir einen Vorsprung von Jahrtausenden hatten. Im Prinzip musste selbst ein einfacher High School Lehrer mit seinem naturwissenschaftlichen Wissen genug zustande bekommen um die Leute hier zu erstaunen. Hier gab es keine Elektrizität, kein Schwarzpulver und auch viele andere Erfindungen die bei uns alltäglich waren, mussten den Leuten hier wie Zauberei vorkommen und konnten uns sicher helfen. Also warum sollten wir uns mit Geschichten von Schlachten und dergleichen beschäftigen, wenn wir wohl einem Gegner gegenübertreten würden, dem diese schon seit Jahrzehnten eingebläut wurden?

Das konnte nicht unser Weg sein!

Also legte ich diese Bücher beiseite und begann meine eigenen Aufzeichnungen zu verfassen, welches Wissen wir zu unseren Gunsten nutzen konnten und welche Schlachtentaktiken den Weg in die Popkultur gefunden hatten. Hier musste ich oft an meinen Pa denken, der mir dutzende Male erzählte wie die Spartaner den Engpass zwischen Kallidromos-Gebirge und dem Golf von Malia verteidigt hatte, oder wie es den Engländern gelang mit ihren Langbögen gegen die schwere Kavallerie zu bestehen.

Überhaupt vermisste ich meinen Vater und meinen Bruder, und sogar Grace, sehr. Das ging ganz sicher uns allen so, was auch daran lag dass weder Gloria noch Xin oder gar ich besonders gut darin waren die Stimmung zu heben. Einzig Simon lockerte unser Dasein immer wieder auf und half uns somit dass unser Lagerkoller nicht zu stark wurde. In dieser Hinsicht war er in dieser Zeit wohl das wichtigste Mitglied der Gruppe, zu der er schon längst ein fester Bestandteil geworden war. Trotzdem machte ich mir viele Gedanken ob ich meine Familie je wiedersehen würde und wie es dann sein würde. Wir waren jetzt schon mehrere Monate hier und es war nicht absehbar wann ob wir überhaupt wieder nach Hause kommen würden. Gloria schien das auch sehr zu beschäftigen doch hatte sie immerhin in Simon sowas wie einen Bruder, der ihr half und sie unterstütze. Doch die Langeweile war ihr oftmals anzusehen und so stürzte sie sich noch mehr ins Training. Ich selbst fühlte mich einsam. An einem Abend kam mir der Gedanke dass ich das Weihnachtsfest oder Thanksgiving mit meiner Familie verpassen könnte, und schon begann meine Glandula lacrimalis ihren Dienst zu tun.

Ich fuhr eine Art Beschäftigungsstrategie: Nachdem ich den Garten des Tals mit verschiedenen düngenden Substanzen versehen hatte, ging ich immer öfter in den Wald. Zum einen um nach chemischen Ingredienzien zu suchen, aber auch um die Tiere hier zu studieren. Ich entdeckte einige Pflanzen die bei uns wohl schon ausgestorben waren, aber so ganz konnte ich die meisten nicht einordnen. Einzig der wilde Knoblauch erwies sich als nützlich und brachte etwas mehr Geschmack in unsere doch recht triste Verpflegung.

Eines Abends ging ich wie so viele Male davor in den Wald und stapfte einfach ziellos umher. Plötzlich stellten sich meine Nackenhaare auf und ich spürte Gefahr. Ich warf mich schnell nach vorne. Gerade rechtzeitig, denn mit einem Brüllen kam ein Tiger aus dem hohen Gras auf mich zugestürmt und seine Krallen verfehlten mich nur knapp. Mit einigen schnellen Sprüngen rettete ich mich auf einen höhen Baum. Ohne meine neugewonnene Geschicklichkeit wäre ich in diesem Wald gestorben. Doch die Erkenntnis erschreckte mich nicht wirklich, vielmehr erregte sie mich auf eine tiefe und sehr primitive Art und Weise. Der Tiger umkreiste den Baum weiterhin und schien sich zu wundern was ich für eine war. Doch das Spielchen verstand ich auch, denn nach einigen Sekunden wusste ich was ich da vor mir hatte: Das rötlichere Fell und der etwas zierlichere Körperbau, im Vergleich zu einem Königstiger, zeigten eindeutig dass ich einen Panthera tigris amoyensis, also einen südchinesischen Tiger vor mir hatte. Diese Rasse galt in unserer Zeit und Welt als in der Wildnis ausgestorben. Fasziniert beobachtete ich dieses Wunderschöne und vor Kraft strotzende Geschöpf noch eine Weile. Gerade als wieder verschwinden wollte, denn offenbar sah er keine Chance mich zu erreichen, sprang ich nach unten.

Das uns dass ich ihn ansprach irritierte ihn sosehr, dass erst einmal keine Gefahr drohte. Die Verständigung war ein wenig schwieriger als bei einer gewöhnlichen Hauskatze, die es gewohnt war dass man mit ihr sprach, aber es funktionierte doch in einen ausreichenden Rahmen um ihm klar zu machen dass ich weder Futter noch Feind war. Vielleicht war die Kugel hier doch für etwas gut und wenn es das war dass sie mir half eine so schöne Rasse vor dem Aussterben zu bewahren. Zwar würde ich dafür in Anbetracht des vorhandenen Genpools in den Zoos noch mindestens drei Weibchen und einen weiteren Kater benötigen, aber wie ich schnell herausfand gab es im Umkreis durchaus noch weitere Tiger.

Ich verbrachte nun immer mehr Zeit im Wald bei verschiedenen Tigern, die mich mit der Zeit mehr oder weniger anerkannt hatten. Mit ihnen zusammen zu sein befriedigte etwas in meinem tiefen Inneren, von dem ich noch nicht genau weis was es war. Ihre Anmut, ihre Schnelligkeit aber auch ihre Wildheit bei der Jagd berührten mich, ich fühlte mich wohl. Es dauerte nicht lange und ich nahm die Krallen, an denen ich ausgebildet wurde, mit in den Wald und begann zu jagen. Den Kopf völlig zu leeren und sich nur auf seine Instinkte zu verlassen hatte etwas befreiendes, dass mir bisher unbekannt war. Meinen Freunden verheimlichte ich mein neues Hobby vorerst, in der Angst es würde sie ängstigen. Zwar sagte ich ihnen dass ich die Großkatzen studierte, allerdings nicht wie hautnah ich das machte. Deswegen säuberte ich mich stets bevor ich nach der Jagd wieder zurück kam und brachte auch nur einmal eine Beute nach Hause. Gloria schien mir die Ausrede, Cleo hätte das Reh erlegt, nicht zu glauben. Ganz im Gegenteil, sie sagte mir offen ins Gesicht dass ich sie anlügen würde. Also gestand ich ihr unter vier Augen dass ich das Reh erlegt hatte, bat sie aber gleichzeitig es für sich zu behalten. Darauf antwortete sie dass sie ein ernstes Wörtchen mir reden müsse, wenn ich mich bei sowas umbringen würde. Erleichtert ging ich schlafen, und beschloss noch vorsichtiger zu sein, damit sie vielleicht dachte es wäre eine einmalige Sache gewesen.


Ich werde nie den ersten Hirsch vergessen den ich erlegte. Es war ein schönes Tier, gesund und wohlgenährt. Ich hatte mich auf einem Baum versteckt und nur darauf gewartet dass er in Sprungdistanz war. Nicht weit entfernt duckte sich meine Jagdgefährtin eine trächtige Tigerin im Gras und lag ebenso auf der Lauer wie ich. Mit einem Sprung landete ich auf meinem Opfer und versenkte die Waffen in dessen Hals und Schulter. Bereits nach wenigen Metern brach das Tier zusammen. Der Geruch des Blutes lies mich zuerst würgen und ich musste mich übergeben, doch das verging schnell. Drei Herzen schlugen in diesem Moment in meiner Brust. Der halbwegs zivilisierte Mensch in mir, der zwar wusste dass die Wurst nicht aus der Dose kam, sondern von Tieren das aber bewusst ignorierte, hatte Mitleid mit dem Geschöpf. Mein Gehirn hingegen analysierte kalt dass es völlig natürlich war, dass in der Wildnis die Stärkeren die Schwächeren töteten und fraßen. Und als letztes meldete sich offenbar das Erbe meiner Mutter zu Wort, welches die Jagd, das Töten und auch den Geruch nach Blut und letztendlich auch den Geschmack des Fleischs genoss. Es war wie das Gewinnen eines Spiels, ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen was mit dem Verlierer geschehen war. Ich hatte gewonnen, ich hatte getötet und ich hatte es genossen. Ich überließ den Kadaver wie meistens meiner Begleitung. Immer mehr merke ich dass ich eine zerrissene Person bin. Das Erbe meiner Eltern scheint in verschiedenen Richtungen zu ziehen und droht mich zu zerreißen. Das triebhafte tierische Wesen meiner Mutter liegt im Clinch mit der kühlen und rationalen Seite, die ich ganz offenbar von meinem Vater habe und ich weis noch nicht genau ob ich mich für eine Seite entscheiden muss, ob ich das jetzt überhaupt noch kann oder ob ich beides sein kann. Ich weis selbst wie komisch es ist wenn eine überzeugte Pazifistin wie ich durch den Wald rennt und Bambis Mutter die Kehle aufreißt. Aber das Gefühl der Freiheit ist auf der anderen Seite so überragend, dass ich mich manchmal frage ob das Denken und überlegen nicht eher ein Fluch als ein Segen ist.

Ähnlich geht es mir mit meiner Libido. Wir sind jetzt schon sehr lange hier und ich merke wie ich mich mehr und mehr nach einem Mann sehne. Leider sah ich nicht den richtigen für mich: Xin, Liu Feng und Simon sind zwar alles durchaus gutaussehende Männer, aber zum einen sind Asiaten einfach nicht mein Geschmack und zum anderen fühle ich mich von großen Männern angezogen. Und das ist leider keiner von den dreien. Zudem gab es hier keine Verhütungsmittel und eine Schwangerschaft wollte ich unter gar keinen Umständen riskieren, zumal ich wusste dass die Wahrscheinlichkeit der Fertilisation bei Nachkommen nicht immer den gewöhnlichen Gang nahm. Also kam im Grunde nur Simon in Frage und der hatte ein so enges Verhältnis zu Gloria dass er tabu war. Erst recht als diese zu mir kam und erzählte dass ihr Liu Feng einen Weg aufgezeigt hatte Simon noch enger an sich zu binden indem sie etwas von ihrer Kraft auf ihn übergehen ließ und das ihn auch stärker machen würde. Ich riet ihr dass zu machen, da sie ihm das schuldig sei. Damit war das Thema Sex mit Simon erst einmal für mich erledigt.

So hatte ich also mehr als genug sexuelle Energie die in andere Beschäftigungen umgewandelt werden wollte und ich trainierte so oft es nur ging. Bis wir eines Tages von Liu Feng Geschenke erhielten. Xin bekam ein Armband, Gloria eine Schwertscheide und ich Klauen aus roter Jade. Diese warn der Legende nach bei einem siebentägigen Kampf gegen ein Monster genutzt worden und hatten dann dessen Blut aufgenommen und die Essenz des Kämpfers. Im Gegensatz zu meinen normalen Gewohnheiten tat ich die Geschichte nicht als Ammenmärchen ab, denn als ich sie anlegte spürte ich eine gewisse Aura und Kraft die von der Waffe ausging.


Ein neuer Anfang in PortlandBearbeiten

Die Vodoo-Queen war also besiegt und ich hatte mein versprechen gegenüber Legba gehalten, es war wieder Ordnung in New Orleans. Doch natürlich war das nicht das Ende meiner Probleme: Josh war immernoch mit diesem mutagenen Virus infiziert, aber immerhin schien der Bann von ihm abgefallen zu sein, wie ich herausfand, als ich die Anästhesie beendete. Da er allerdings weiter sehr virulent war, beschloss ich ihn erstmal weiter im Käfig zu belassen, was ihm natürlich nicht gefiel. Dabei bemerkte ich, dass ein Anstieg seines Adrenalinspiegels zu einer körperlichen Reaktion führen konnte. Nichts was ein paar Beruhigungsmittel in seiner Milch nicht unterdrücken konnten, aber es war schon bedenklich.

Gloria machte das Haus der Vodoo-Queen zu Geld und kam dann auf die Idee etwas eigenes anzuschaffen, das so eine Art Basis für uns sein sollte. Leider erzeugte mein Vorschlag das Geld in eine Farm in Tansania zu investieren auf wenig Gegenliebe. Am Ende einigten wir uns dann auf ein etwas protziges, aber sehr schönes, Anwesen in Portland. Ich bin froh weiter mit ihnen zusammen wohnen zu können, denn Gloria, Xin und ich sind seit der Zeit in der Kugel sowas wie eine Patchwork-Familie geworden.

Über meine guten Kontakte bekam ich auch schnell einen Job an der dortigen Universität samt Forschungsstipendium, welches mich Größtenteil von der lästigen Lehrarbeit befreite. Außerdem konnte ich so einige interessante Exkursionen in die Wäder und Berge der hiesigen Umgebung unternehmen und mich der Pumapopulation widmen. Zudem nutzte ich die ereignislose Zeit um weiter zu forschen. Mein Assistent Jacob, welcher nun in einer kleinen Wohnung auf dem Campus wohnt, und ich suchten weiter an einem Gegenmittel für Josh-leider erfolglos- sowie an einigen anderen Ideen die ich so hatte. Besonders vielversprechend erscheint mir momentan die vermischung von tierischer und pflanzlicher DNA. Außerdem unternahm ich weitere Versuche unsere Veränderungen zu dokumentieren.

Der Stand bei Josh ist, dass ich ein Serum entwickelt habe, dass seine Verwandlungen aus Stress und Wut weitestgehend unterdrückt. Er fühlt sich seitdem nach eigenen Angaben "extrem chillig". Allerdings ist seine Verwandlung während der Vollmondphasen nicht zu unterdrücken, weswegen er diese in einem Käfig meines Labor-Containers verbringt. Ansonsten schläft er meistens auf irgendeiner Couch im Haus oder im Container, ein eigenes Zimmer wollte er nicht haben, nachdem ich seinem Plan bei mir zu nächtigen einen Riegel vorgeschoben habe. Irgendwann muss ich ihm eine eigene Bleibe suchen, denn er geht mir gelinde gesagt auf die Nerven, auch wenn ich nach wie vor an ihm hänge. Doch noch bin ich nicht sicher dass er keine Gefahr für sich und die Umwelt ist. Unsere teilweise göttlichen Zellen scheinen gegen die Verwandlung weitestgehend immun zu sein, so dass er für uns nicht wirklich eine Bedrohung darstellt. Außerdem scheint Wildrose ebenfalls einen sehr beruhigenden Einfluss auf Josh zu haben, wenn er verwandelt ist. Einmal beobachtete ich sie wie in einer Vollmondnacht ins labor ging und ihm etwas vorsang, was ihn sofort aufhören lies zu wüten. Manchmal hasse ich die Sidhe, dass sie so verdammt großartig ist, aber das auch nur bis ich sie das nächste Mal sehe-dann muss ich sie einfach wieder mögen.

Zudem habe ich die lange Ruhephase genutzt um intensiv in mein zweites Studium einzusteigen. Dank meiner Beziehungen zur NaPia werde ich wohl einige Behinderungen elegant umschiffen können, denn man legt offenbar keinen Wert auf ein Götterkind mit einem Schicksalband zum Titan des Krieges in einem Praxisjahr an einem Krankenhaus. Da ich ja nicht vorhabe öffentlich zu praktizieren, scheint man das ein wenig auf die leichte Schulter zu nehmen. Meinen beiden Mitbewohnern habe ich davon allerdings noch nichts gesagt, von denen bekomme ich sowieso viel zu oft zu hören, dass ich kein Leben hätte.

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